Proteasom-Inhibitor Carfilzomib: Fortschritte in der Therapie des Multiplen Myeloms

slide_2Durch die Einführung von Proteasom-Inhibitoren wie Carfilzomib konnten erhebliche Fortschritte in der Therapie von Myelom-Patienten erzielt werden; so konnte das Durchschnittsüberleben deutlich verlängert werden. Die Proteasominhibition führt zu einer Proteinüberladung und treibt so die Plasmazelle in die Apoptose.
Quelle: Journal Onkologie
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Arzneimittelengpässe in der Onkologie. Management verbessert – Bedrohung bleibt

slide_2Auch in diesem Jahr sind Lieferengpässe bei Arzneimitteln in Deutschland ein großes Thema. Zwar sind wirkliche Versorgungsengpässe weiterhin selten, die Verunsicherung bei PatientInnen, ÄrztInnen und ApothekerInnen ist aber hoch. Die Engpässe dieses Sommers haben auch die Onkologie betroffen. Bei vielen KrebspatientInnen ist die medikamentöse Tumortherapie ein zentrales Element der Behandlung. Von der Verfügbarkeit eines Arzneimittels kann die Überlebenschance abhängen.
Quelle: Journal Onkologie
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Zulassungserweiterung für Daratumumab-Rd in der Erstlinie für nicht-transplantationsgeeignete Myelom-Patienten

slide_2Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat den vollhumanen monoklonalen CD38-Antikörper Daratumumab (Darzalex ®) in Kombination mit Lenalidomid und Dexamethason (D-Rd) nun auch für die Erstlinientherapie* des Multiplen Myeloms (MM) zugelassen. Die neue Therapieoption steht ab sofort für neu diagnostizierte Patienten zur Verfügung, die nicht für eine autologe Stammzelltransplantation (autoSCT) geeignet sind. Daratumumab-Rd ist bereits seit April 2017 für Myelom-Patienten ab der Zweitlinientherapie zugelassen. Mit D-Rd ist neben Daratumumab in Kombination mit Bortezomib (Velcade ®), Melphalan und Prednison (D-VMP) ein weiteres Behandlungsregime mit dem Antikörper in der Erstlinie* einsetzbar.
Quelle: Journal Onkologie
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Digitalisierung in der Medizin: Der Patient hat ein Recht auf seine Daten

slide_2Wir erleben seit einiger Zeit, dass die Diskussion zum Thema Digitalisierung der Medizin in Deutschland mit großer Regelmäßigkeit unter der Überschrift geführt wird, dass „Datenschutz“ an oberster Stelle zu stehen habe, da Gesundheitsdaten die wichtigsten und sensibelsten Daten des einzelnen Bürgers sind – wichtiger noch als die Daten über seine finanziellen Verhältnisse, die auf den Servern der verschiedenen Player im Finanzsektor gespeichert sind. Versucht man das Thema aus der Sicht des Patienten zu beleuchten, so stellt sich die Situation differenzierter dar: Der Patient ist mit einer unübersichtlichen und i.d.R. unvollständigen Fülle von Daten konfrontiert, die bei den verschiedensten Leistungsträgern im Gesundheitswesen (Hausarzt, Facharzt, Klinikarzt…) in den unterschiedlichsten Formaten als Anamneseprotokolle, Laborwerte, Diagnosen, Arztbriefe, Röntgenaufnahmen etc. dezentral vorhanden sind.
Quelle: Journal Onkologie
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Schmerztherapie mit medizinischem Cannabis: Nabiximols Mittel der ersten Wahl

slide_2Medizinisches Cannabis kann dazu beitragen, die Situation von Patienten mit schwer zu behandelnden neuropathischen Schmerzen deutlich zu verbessern. Allerdings gibt es große Unterschiede zwischen den verschiedenen cannabinoidbasierten Therapeutika hinsichtlich Evidenz, Wirkstoffgehalt und Wirtschaftlichkeit. Dies stellt den Arzt vor die Frage, welches Cannabinoid am besten geeignet ist. Warum Nabiximols (Sativex®) (1) als Cannabisarzneimittel der ersten Wahl angeboten wird, erklärte PD Dr. med. Michael Überall, Nürnberg, bei einem Pressegespräch im Rahmen des Deutschen Schmerzkongresses 2019 in Mannheim.
Quelle: Journal Onkologie
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Klinische Studien: Unabdingbar für Fortschritt

slide_2Eine zentrale Rolle bei der Entwicklung neuer Krebsmedikamente spielen klinische Studien. Mit ihnen wird geprüft, ob ein neues Verfahren oder ein Medikament zur Behandlung von Krebs wirksam und unbedenklich ist. Die Ärzte sind bei klinischen Studien auf die freiwillige Teilnahme von Patienten angewiesen. Da jede Studie spezifische Ein- und Ausschlusskriterien hat, ist die Beteiligung meist nur für Patienten in bestimmten Erkrankungssituationen möglich. Die Teilnahme an einer klinischen Studie kann Vor- und Nachteile haben. Deshalb sollten sich Patienten im Vorfeld umfassend informieren. Dies empfehlen der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums und die Studienzentrale des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg.
Quelle: Journal Onkologie
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MM-Therapie mit Anti-CD38-Antikörpern

slide_2Für Patienten mit Multiplem Myelom (MM) gibt es eine Vielzahl an Behandlungsmöglichkeiten wie z.B. IMiDs, Proteasom-Inhibitoren und monoklonale Antikörper. Eine erfolgreiche Therapieoption bei Patienten mit rezidiviertem und refraktärem (r/r) MM sind Anti-CD38-Antikörper, wie Prof. Dr. Igor Blau, Berlin, im Rahmen eines Symposiums beim DGHO-Kongress 2019 in Berlin darlegte. Aktuelle Studienkonzepte mit Anti-CD38-Antikörper stellte Prof. Dr. Katja Weisel, Hamburg, vor.
Quelle: Journal Onkologie
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r/r DLBCL: Tafasitamab + Lenalidomid wirksamer als Lenalidomid mono

slide_2Die MorphoSys AG verkündete heute die Topline-Daten der primären Analyse der retrospektiv betrachteten passenden Kontrollgruppe (Re-MIND). Diese Studie wurde konzipiert, um basierend auf Real-World-Daten die Wirksamkeit einer Lenalidomid-Monotherapie mit den Wirksamkeitsergebnissen der Tafasitamab-Lenalidomid-Kombination, wie sie in MorphoSys‘ L-MINDStudie untersucht wurde, zu vergleichen.
Quelle: Journal Onkologie
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Hypogammaglobulinämie beim Multiplen Myelom

slide_2Das Multiple Myelom (MM) zählt in Europa mit einer Inzidenz von 4,6/100.000 pro Jahr zu den seltenen malignen Erkrankungen und macht 10% aller hämatologischen Neoplasien aus (1). Das mediane Alter bei Erstdiagnose beträgt 72 Jahre. Das MM geht auf eine monoklonale Proliferation von Plasmazellen zurück, welche in der Folge monoklonale Immunglobuline und/oder Leichtketten (Paraproteine) sezernieren. Einer manifesten Myelom-Erkrankung geht in allen Fällen eine monoklonale Gammopathie unklarer Signifikanz (MGUS) voraus (2). Die Wahrscheinlichkeit des Übergangs zum MM beträgt ca. 1% pro Jahr. Beim Smoldering Multiple Myeloma (SMM) ist das Progressionsrisiko mit durchschnittlich 10% pro Jahr deutlich höher. Anhand einiger prognostischer Parameter können Patienten identifiziert werden, bei denen das individuelle Risiko noch höher ist.
Quelle: Journal Onkologie
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Darzalex kann verschiedene unbeteiligte Immunglobuline unterschiedlich beeinflussen

Ein Team niederländischer Forscher hat Ergebnisse einer kleinen Studie veröffentlicht, in der die Auswirkungen der Darzalex-Behandlung auf den Immunglobulinspiegel bei Patienten mit multiplem Myelom untersucht wurden.
In ihrer Studie konzentrieren sich die Forscher insbesondere darauf, wie die Werte der unbeteiligten Immunglobuline eines Patienten durch die Behand­lung mit Darzalex beeinflusst werden.
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Zulassungserweiterung des vollhumanen monoklonalen CD38-Antikörpers Daratumumab durch CHMP empfohlen

slide_2Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) hat die Empfehlung für eine Zulassungserweiterung des vollhumanen monoklonalen CD38-Antikörpers Daratumumab von Janssen abgegeben. Die Kombination von Daratumumab mit Lenalidomid und Dexamethason (D-Rd) wird nun auch in der Erstlinientherapie des Multiplen Myeloms (MM) für nicht-transplantationsgeeignete Patienten empfohlen.
Quelle: Journal Onkologie
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„Alexa“ beantwortet Fragen zum Multiplen Myelom

slide_2Takeda Oncology stellte im Rahmen des diesjährigen DGHO-Kongresses in Berlin den ersten Alexa-Skill zum Multiplen Myelom vor. Diese Anwendung kann auf digitalen Sprachassistenten von Amazon, wie Amazon Echo oder Echo Dot, genutzt werden. Entwickelt wurde der Skill u. a. in Zusammenarbeit mit den Patientenorganisationen Myelom Deutschland e.V., Leukämiehilfe Rhein-Main (LHRM) e.V. und der Arbeitsgemeinschaft Multiples Myelom (AMM-Online). Nach Aktivierung des Skills auf dem digitalen Sprachassistenten beantwortet Alexa häufig gestellte Patientenfragen zum Multiplen Myelom. „Der Skill googelt nicht einfach, sondern greift auf freigegebene und fachlich geprüfte Inhalte zurück“, erklärte Leona Probst, Patient Affairs Manager von Takeda Oncology. „Unser Ziel ist es, Patienten verlässliche Informationen über die Erkrankung auf einfache Art zugänglich zu machen.“
Quelle: Journal Onkologie
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Therapie des Multiplen Myeloms nach der „ersten (Kongress- ) Halbzeit“ ASCO & EHA 2019 – Versuch einer aktuellen Einordnung

slide_2Auf den diesjährigen Kongressen der American Society of Clinical Oncology (ASCO) sowie der European Hematology Association (EHA) gab es einige spannende Studienergebnisse und
Erkenntnisse bezüglich der Behandlungsoptionen beim Multiplen Myelom. Prof. Dr. Stefan Knop und Dr. Max Bittrich vom Universitätsklinikum Würzburg geben im Folgenden einen Einblick.
Quelle: Journal Onkologie
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Vorgestellt: Tiragolumab

Auf der Suche nach neuen Behandlungsmöglichkeiten für das multiple Myelom sind Forscher besonders daran interessiert, Therapeutika zu ent­wickeln, die einen anderen Angriffspunkt als bisherige Medikamente haben. Das Überleben und die Heilungschancen dürften am meisten durch neue Medikamente verbessert werden, die sich deutlich von anderen Myelom­thera­pien unterscheiden.
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Kombinationstherapie Carfilzomib + Dexamethason + Daratumumab erreicht primären Endpunkt PFS in Phase-III-Studie

slide_2Die Phase-III-Studie CANDOR, in der Carfilzomib (Kyprolis®) in Kombination mit Dexamethason und Daratumumab (Darzalex®) (KdD) mit Carfilzomib und Dexamethason alleine (Kd) verglichen wurde, hat den primären Endpunkt des progressionsfreien Überlebens (PFS) erreicht. Das Behandlungsregime mit KdD reduzierte bei Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem multiplen Myelom das Risiko, einen Progress zu erleiden oder zu versterben, um 37% (HR=0,630; 95%-KI: 0,464; 0,854; p=0,0014). Das mediane PFS betrug für die mit Kd alleine behandelten Patienten 15,8 Monate, während das mediane PFS für die mit KdD behandelten Patienten beim Datenschnitt noch nicht erreicht war.
Quelle: Journal Onkologie
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Aktuelles Patientenhandbuch 2019 verfügbar …

slide_2Im Rahmen der Myelomtage Heidelberg 2019 können wir Ihnen eine neu überarbeitete und ergänzte Auflage des Patientenhandbuches präsentieren.
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Das Patienten-Handbuch können Sie in auch in unserer Geschäftsstelle anfordern.


Patienten-Handbuch Multiples Myelom 2019

Dieses aktuelle und jährlich zu den Heidelberger Myelomtagen neu aufgelegte Patientenhandbuch ist sowohl den Myelom-Erkrankten als auch ihren Angehörigen gewidmet. Es soll den Umgang mit der Krankheit erleichtern.

Stand: 08/2019, überarbeitete Neuauflage
Hrg. Sektion Multiples Myelom des Universitätsklinikums, Med. Klinik V, dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT), beide Heidelberg, in Zusammenarbeit mit der Plasmozytom-Selbsthilfe Rhein-Main, Wiesbaden und Bundesverband Myelom Deutschland e.V.
Das Patienten-Handbuch zum Download finden Sie hier ….

Das Patienten-Handbuch können Sie in auch in unserer Geschäftsstelle anfordern.


Nelfinavir zeigt nur begrenzten Erfolg bei der Überwindung von Revlimid-Resistenzen bei Patienten mit multiplem Myelom

Schweizer Forscher haben Ergebnisse einer kleinen klinischen Studie ver­öffentlicht, in der getestet wurde, ob Nelfinavir, ein ursprünglich zur Behand­lung von AIDS eingesetztes Medikament, die Resistenz gegen Revlimid bei rezidivierten Patienten mit multiplem Myelom überwinden kann.
Die Studie wurde durch frühere Untersuchungen motiviert, die zeigen, dass Nelfinavir bei vielen rezidivierten Myelompatienten die Resistenz gegen Velcade für einen gewissen Zeitraum überwinden kann.
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