HEIDELBERG: Einladung: Multiples Myelom Patienten – Onlineforum / 28.04.2021

slide_2Das Universitätsklinikum Heidelberg möchte Sie gerne zu der bevorstehenden Veranstaltungen im Online – Format einladen.
Das Online – Patientenforum werden durch Referenten der Sektion Multiples Myelom, sowie Kooperationspartner aus anderen Kliniken gestaltet. Nach dem Vortrag wird es jeweils die Möglichkeit geben, schriftlich Fragen einzureichen, die dann in der Frage-Antwort Runde beantwortet werden.
Folgender Termin und Themen bieten wir Ihnen aktuell an

28.04.2021/15:30/Neues von der GMMG/Prof. Dr. med. Hartmut Goldschmidt

Die aktuellen Termine finden Sie auch im Internet unter https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/events/newsroom/events

Bitte melden Sie sich bei Interesse direkt bei Nina Recke (Kontakt Nina.Recke(at)med.uni-heidelberg.de / Tel.: 06221 56 8009) für die jeweilige Veranstaltung an.

Flyer Multiples Myelom Online Patientenforen


Neue Therapieoptionen bei kardialer Amyloidose

slide_2Die Langzeitprognose der kardialen Amyloidose ist zwar nach wie vor schlecht, neue Medikamente geben aber Anlass zu vorsichtigem Optimismus. Amyloidosen sind eine Gruppe von Erkrankungen, bei denen es zur Ablagerung von Proteinkomplexen im Gewebe kommt. Zu den am häufigsten betroffenen Organen gehört das Herz. Hier gilt es, 2 wesentliche Ätiologien zu unterscheiden: Die ALAmyloidose wird durch krankhafte Ablagerungen von freien Leichtketten ausgelöst. Sie tritt v.a. im Rahmen von hämatologischen Erkrankungen (Multiplen Myelomen, monoklonalen Gammopathien oder B-Zell-Lymphomen) auf. „Bei der ATTR-Amyloidose wird im Herzen hingegen vermehrt Transthyretin, ein in der Leber gebildetes Transportprotein, abgelagert“, erläutert Ass.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Marc-Michael Zaruba, Universitätsklinik für Kardiologie und Angiologie, Medizinische Universität Innsbruck. Einerseits kann das ein mutiertes Transthyretin sein, im Alter aber auch unverändertes Transthyretin (= Wildtyp-ATTR-Amyloidose). Klinisch findet man bei den Patienten meist eine restriktive Kardiomyopathie.
Quelle: Journal Onkologie
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Online-Patienten-Videos: „COVID-19 beim Myelompatienten …“ und „Lebensqualität und psychisches Wohlbefinden bei Multiplen Myelom …“

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Die Online-Patientenseminare

  • „COVID-19 beim Myelompatienten: Risiko, Therapie und Impfung“ mit Dr. med. Nicola Giesen
  • „Lebensqualität und psychisches Wohlbefinden bei Multiplen Myelom – Was kann ich für mich tun?“ mit PD Dr. med. Imad Maatouk

stehen nun mit folgendem Link Patientenforum – Myelomtage 2021
und mit den Zugangsdaten

Benutzername: patientenforum
Passwort: myelom2021

zur Verfügung.


Aktuelle vielversprechende Studienergebnisse zu Isatuximab

slide_2Wie Prof. Dr. Hartmut Goldschmidt, Heidelberg, im Rahmen des ASH-Kongresses darlegte, kann mit Hilfe des Anti-CD38-Antikörpers Isatuximab sowohl bei Patienten mit neu diagnostiziertem als auch rezidiviertem und refraktärem Multiplen Myelom (r/r MM) die Prognose verbessert werden. In der Therapie des MM wurden in den letzten Jahren große Fortschritte erzielt. Dennoch besteht ein hoher medizinischer Bedarf an neuen Medikamenten, da fast alle Patienten ein Rezidiv erleiden und refraktär werden. In der 4. Therapielinie wird noch eine Remissionsdauer von ca. 4 Monaten erzielt und komplette Remissionen (CR) oder stringente komplette Remissionen (sCR) sind mit etwa 3% sehr selten, sagte Goldschmidt.
Quelle: Journal Onkologie
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Rezidiviertes MM: CHMP empfiehlt Zulassung von Isatuximab + Carfilzomib + Dexamethason

slide_2Der CHMP-Ausschuss hat eine positive Empfehlung für Isatuximab gegeben, in Kombination mit Carfilzomib und Dexamethason zur Behandlung von Erwachsenen mit Multiplem Myelom, die
mindestens eine vorausgegangene Therapie erhalten haben. Die Empfehlung basiert auf den Daten der Phase-III-Studie IKEMA, in der die Kombinationstherapie mit Isatuximab im Vergleich zur Standardtherapie aus Carfilzomib und Dexamethason eine statistisch signifikante Verbesserung des progressionsfreien Überlebens erzielte. Das Multiple Myelom ist eine für die Patienten belastende Krebserkrankung und gilt trotz der zur Verfügung stehenden Behandlungsmöglichkeiten weiterhin als unheilbar.
Quelle: Journal Onkologie
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Drittes Webinar „Multiples Myelom und COVID-19“ für Myelompatienten und Angehörige

Corona-Impfung bei Myelompatienten: In diesem Webinar gibt Herr Prof. Einsele einen Überblick über die inzwischen zur Verfügung stehenden Corona-Impfstoffe und erläutert, welche Aspekte rund um die Impfung speziell für Myelompatienten wichtig sind. Im Anschluss beantwortet er Ihre Fragen.
Anmeldungslink …

Weitere Informationen: https://www.takeda-onkologie.de/multiples-myelom/webinar/covid-19


Einsatzmöglichkeiten von Isatuximab in den verschiedenen Krankheitsstadien

slide_2 Der CD 38-Antikörper Isatuximab (Sarclisa®) ist in Kombination mit Pomalidomid und Dexamethason seit 1. Februar 2021 zur Behandlung des rezidivierten und refraktären Multiplen Myeloms (rrMM) bei erwachsenen Patienten zugelassen, die mindestens 2 vorausgegangene Therapien, darunter Lenalidomid und einen Proteasom-Inhibitor (PI), erhalten haben und unter der letzten Therapie eine Krankheitsprogression zeigten. Parallel wird Isatuximab in der Erstlinientherapie weiterentwickelt sowie für die Therapie des Smoldering MM.
Quelle: Journal Onkologie
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Deutsche Krebsgesellschaft bemängelt unklaren und uneinheitlichen Zugang zur COVID-Impfung für Krebspatient*innen

slide_2Obwohl Krebspatient*innen und andere Betroffene mit einer chronischen Erkrankung gemäß der COVID19-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums vom 8.2.2021 das Recht auf einen bevorzugten Zugang zu einer Impfung gegen SARS-CoV-2 haben, sind die Zugangsregelungen für die Betroffenen auf Länderebene weitgehend unklar. „In einigen Bundesländern steht die erste Impfwelle der über 80-Jährigen und des medizinischen Personals kurz vor Zielerreichung oder ist abgeschlossen. Jetzt geht es darum, in der zweiten Impfwelle chronisch Kranke mit einem hohen Risiko für einen schweren COVID19-Verlauf rasch durch eine Impfung zu schützen“, kommentiert Prof. Thomas Seufferlein, Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG), den aktuellen Stand der COVID19-Impfung.
Quelle: Journal Onkologie
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Rückblick auf das 1. Digitale Post-ASH-Forum

slide_2Für alle, die am 21.02.2021 keine Gelegenheit hatten, live dabei zu sein, gibt es hier die Videomitschnitte der Vortragenden:

 

 


Myeloma Aktionsmonat März

International Myeloma Foundation (IMF) startet 31 Tage Resilienzkampagne für Myelom-Aktionsmonat im März 2021
Unter der Leitung der International Myeloma Foundation findet der Myelom Action Month jeden März statt, um Einzelpersonen und Gruppen zu ermutigen, Maßnahmen zu ergreifen, die sich positiv auf die Myelom-Gemeinschaft auswirken. In diesem Jahr lädt der IWF Sie ein, sich der Myelom-Gemeinschaft anzuschließen und Ihre eigene Widerstandsfähigkeit zu fördern. Wir alle können kleine Maßnahmen in unserem Leben ergreifen, um unser Wohlergehen zu verbessern, unsere Widerstandsfähigkeit zu stärken und das Leben der Menschen in der Myelom-Gemeinschaft zu verbessern. Der IWF sieht, dass diejenigen in der Myelom-Gemeinschaft täglich widerstandsfähig sind, und erkennt auch, dass die Menschen sich nicht ständig widerstandsfähig fühlen müssen. Dieses Jahr erweist sich als besonders aktuell für das Thema Resilienz, da die Welt weiterhin mit dem Stress der Pandemie fertig wird.
Quelle: International Myeloma Foundation
Starte heute …


Neue Therapieoption Isatuximab jetzt verfügbar

slide_2Seit Februar 2021 steht mit Isatuximab (Sarclisa ®) eine neue Therapieoption für Patienten mit rezidiviertem und refraktärem Multiplem Myelom (RRMM) in Deutschland zur Verfügung. Isatuximab ist ein neuer Anti-CD38-Antikörper, der in Kombination mit Pomalidomid und Dexamethason (Pd) zur Behandlung des RRMM bei Erwachsenen zugelassen ist, die mindestens zwei vorausgegangene Therapien, darunter Lenalidomid und einen Proteasom-Inhibitor (PI), erhalten haben und unter der letzten Therapie einen Progress erlitten (1).
Quelle: Journal Onkologie
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Neue Behandlungsoptionen dringend benötigt

slide_2Trotz vieler Fortschritte in der Therapie des Multiplen Myeloms (MM) erleiden nahezu alle Betroffenen ein Rezidiv (1). Daher besteht weiterhin ein hoher Bedarf an neuen
Behandlungsoptionen, auf die Patienten mit rezidiviertem/refraktärem MM (rrMM) möglichst lang anhaltend ansprechen. Ein neues Therapiekonzept stellt dabei die CAR-T-Zelltherapie dar, welche auf die im Multiplen Myelom vielversprechende Zielstruktur BCMA (B-Zell Reifungsantigen, B-Cell maturation antigen) abzielt.
Quelle: Journal Onkologie
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RR MM: Daten vom ASH 2020 zeigen 28,6 Monate medianes PFS mit Regime KdD56

slide_2Mit der EU-Zulassung von Carfilzomib (Kyprolis ®) in Kombination mit Dexamethason und Daratumumab (Darzalex ®) steht eine neue Lenalidomid-freie Dreierkombination (KdD56) für
Patienten mit Multiplem Myelom (MM) zur Verfügung, die mind. eine Vortherapie erhalten haben. Die Zulassungserweiterung von KdD56 basiert auf den Daten der CANDOR-Studie (1). In dem auf dem ASH 2020 präsentierten Studien-Update erreichten Patienten mit dem „CANDOR-Regime“ KdD56 ein medianes progressionsfreies Überleben (PFS) von 28,6 Monaten vs. 15,2 Monaten im Vergleich zu Carfilzomib und Dexamethason alleine (Kd56) (2).
Quelle: Journal Onkologie
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PATIENTEN ONLINEFORUM – COVID-19 BEIM MYELOMPATIENTEN: RISIKO, THERAPIE UND IMPFUNG

Die Med. Klinik V / Sektion Multiples Myelom der Universitätsklinik Heidelberg möchte Sie im Jahr 2021 durch regelmäßig stattfindende Veranstaltungen im Online – Format über neue Entwicklungen in der Myelomtherapie sowie unsere aktuellen Studien und Projekte zu informieren.

Die Online – Patientenforen werden durch Referenten der Sektion Multiples Myelom, sowie Kooperationspartner aus anderen Kliniken gestaltet. Nach dem Vortrag wird es jeweils die Möglichkeit geben, schriftlich Fragen einzureichen, die dann in der Frage-Antwort Runde beantwortet werden.

Bitte melden Sie sich bei Interesse direkt bei Nina Recke (nina.recke@med.uni-heidelberg.de, Telefon 06221 56 8009) für die Veranstaltung an.

Das erwartet Sie:
Vortrag
Zielgruppe:
Patienten
Veranstalter:
Universitätsklinik Heidelberg
Referierende:
Dr. med. Nicola Giesen
Organisator
Med. Klinik V / Sektion Multiples Myelom

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Vitamin D bei COVID-19? Fachgesellschaft empfiehlt für Risikopatienten Kompromiss

slide_2Viele Untersuchungen haben gezeigt, dass schwer an COVID-19 Erkrankte einen niedrigen Vitamin DSpiegel haben. Dies führt zur Diskussion, ob die vorsorgliche Einnahme des Sonnenvitamins vor der Krankheit schützen könne. Eine Vitamin D-Gabe alleine zur COVID-19-Infektionsprophylaxe oder -therapie ist derzeit jedoch nicht angebracht, sagt die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) in einer aktuellen Stellungnahme. Die wissenschaftliche Beweislage sei hierfür nicht
ausreichend. Die DGE weist zudem darauf hin, dass ein Zuviel des Vitamins auch schädlich sein könne. Bis belastbare Studien vorliegen, empfiehlt die Fachgesellschaft einen Kompromiss: Zur Sicherstellung einer ausreichenden Vitamin D-Versorgung rät sie für Risikogruppen die Einnahme von 400-1000 IE pro Tag des Vitamins an.
Quelle: JournalMED
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Neue Erkenntnisse zu Lenalidomid und Pomalidomid bezüglich Proteinregulation

slide_2In der Therapie von hämatologischen Krebserkrankungen wie dem Multiplen Myelom werden seit mehreren Jahren immunmodulierende Substanzen erfolgreich eingesetzt, darunter die ConterganDerivate Lenalidomid und Pomalidomid. Forschende der Technischen Universität München (TUM) haben nun die Wirkweise dieser Medikamentenklasse weiter entschlüsselt. Gleichzeitig konnten sie neue Ansatzpunkte für innovative Krebstherapien identifizieren.
Quelle: Journal Onkologie
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DKG begrüßt höhere Priorisierung von Krebsbetroffenen

slide_2Die Deutsche Krebsgesellschaft begrüßt die höhere Impfpriorisierung von Krebspatienten in der aktualisierten Fassung der Verordnung zur COVID-19-Schutzimpfung des
Bundesgesundheitsministeriums vom 8.2.2021 (1). „Durch diese Höherstufung bekommen Menschen, die aufgrund ihrer Krebserkrankung ein erhöhtes Risiko haben, schwer an COVID-19 zu
erkranken, jetzt bessere Aussichten auf eine rasche Schutzimpfung“, kommentiert Prof.Thomas Seufferlein, Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft, die Aktualisierung. „Wir hoffen, dass möglichst bald genügend Impfstoff zur Verfügung steht, um den insgesamt großen Bedarf an COVIDSchutzimpfungen in den Personengruppen mit einem hohen Priorisierungsgrad zu decken.“
Quelle: Journal Onkologie
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Wirkmechanismus von Rituximab entschlüsselt

slide_2Das gegen das Membranprotein CD20 gerichtete Krebsmedikament Rituximab war der erste zugelassene therapeutische Antikörper gegen B-Tumorzellen. Immunologinnen und Immunlogen der Universität Freiburg lösen nun ein Rätsel um seine Wirkweise: Ein Team um Prof. Dr. Michael Reth der Universität Freiburg untersuchte mittels Zellkultur und an gesunden Zellen sowie an Zellen von erkrankten Personen, wie CD20 die Nanostrukturen der Zellmembran der B-Zellen des Immunsystems ordnet. Fehlt das Protein oder bindet Rituximab daran, verändert sich die Organisation der Oberfläche. Die ruhende B-Zelle wird dabei aktiviert. Seine Forschungsergebnisse veröffentlichte das Team im Fachmagazin PNAS, als Teil von Beiträgen neuer Mitglieder der „National Academy of Science“.
Quelle: Journal Onkologie
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Virus, Impfstoffe, Medikamente: 1 Jahr SARS-CoV-2-Pandemie

slide_2Seit einem Jahr hält die SARS-CoV-2-Pandemie die Welt in Atem – 1 Jahr, in dem sich unser Verständnis von Nähe und Distanz, Reisen, Arbeiten und privaten Zusammenkünften fundamental verändert hat. Gleichzeitig haben sich neue Möglichkeiten ergeben, z.B. bei Krankschreibungen, Telediagnostik, digitalen Tumorboards. Zeit, ein erstes Fazit zu ziehen: Was wissen wir inzwischen über das Virus, wo stehen wir hinsichtlich Impfstoffen und Medikamenten? Und was bedeutet das Virus für onkologische Patienten und ihre Therapien?
Quelle: Journal Onkologie
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