Therapiemöglichkeiten der tumorassoziierten Fatigue

slide_2Tumorassoziierte Fatigue ist eine der häufigsten Nebenwirkungen von onkologischen Erkrankungen. Fatigue prägt sich in unterschiedlicher Art, Dauer und Intensität aus. Davon ist die körperliche, psychische und kognitive Ebene betroffen. Fatigue kann dabei sowohl den Alltag der Krebspatienten, die Rückkehr in die Arbeitstätigkeit als auch die gesundheitsbezogene Lebensqualität beeinträchtigen. Differentialdiagnosen sollten vor der Behandlung von Fatigue ausgeschlossen werden. Für die Behandlung von Fatigue wird ein multimodales Konzept empfohlen.
In der supportiven Therapie können Ernährung und körperliche Aktivität einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Fatigue leisten. Bezüglich komplementärer Behandlungsmethoden liegen eher inkonsistente Daten vor.
Quelle: Journal Onkologie
weiterlesen …


Erstdiagnose und Therapie

slide_2Das Multiple Myelom (MM) ist die zweithäufigste hämatologische Systemerkrankung und wird als maligne Plasmazellneoplasie der Gruppe der Non-Hodgkin-Lymphome zugeordnet. Die Erkrankung betrifft v.a. ältere Menschen und nimmt daher aufgrund des steigenden Alters der Gesamtbevölkerung zu. Zur Diagnosestellung sind der Nachweis eines monoklonalen Proteins im Serum und/oder im Urin und eine mind. 10%ige Knochenmarkinfiltration durch klonale Plasmazellen bzw. der histologische Nachweis eines Plasmozytoms notwendig. Die behandlungsbedürftige Myelomerkrankung ist definiert durch das Vorhandensein bestimmter Endorganschäden bzw. den Nachweis spezifischer Biomarker. Der Einsatz neuer Substanzen wie den immunmodulatorischen Agenzien, Proteasom-Inhibitoren und monoklonalen Antikörpern in der ersten Therapielinie sowie im Rezidiv hat zu einem stetig verbesserten progressionsfreien (PFS) und Gesamtüberleben (OS) geführt. Weitere Behandlungsmöglichkeiten gegen neue Zielantigene, wie Immunkonjugate, bispezifische Antikörper und zelluläre Therapien (CAR-T-Zellen), sind derzeit in klinischer Erprobung.
Quelle: Journal Onkologie
weiterlesen …


Myeloma Patients Europe: Fragen zu COVID-19 (Coronavirus)

slide_2Myeloma Patients Europe (MPE) hat verschiedene Anfragen von Mitarbeitern, Myelom-Patienten und AL-Amyloidose-Patienten über die Auswirkungen von COVID-19 (Coronavirus) auf ihre Behandlung erhalten.
Um diese Fragen zu beantworten und die Auswirkungen in den verschiedenen europäischen Ländern zu verstehen, hat die MPE mit Experten gesprochen und die Behandlungsrichtlinien der einzelnen Länder geprüft. Im Folgenden finden Sie eine Reihe von Fragen und Antworten in Bezug auf die Behandlung von Patienten und wie diese von COVID-19 betroffen sind.
weiterlesen …


Therapien für Myelom-Patienten im Wandel der Zeit – Studien der GMMG-Studiengruppe

slide_2Die German Speaking Myeloma Multicenter Group (GMMG-Studiengruppe) führt seit ihrer Gründung 1996 innerhalb eines deutschlandweiten Netzwerks und internationaler Kooperation akademische Phase-II- und -III-Studien für Patienten mit Multiplem Myelom (MM) durch. Im Rahmen von forschungsinitiierten Studien („Investigator Initiated Trials“ (IITs)) wurden durch die GMMG überwiegend Studien zur Hochdosischemotherapie (HDT) mit anschließender autologer Blutstammzelltransplantation (HDT/autoSCT) unter der Einbindung von neuen Medikamenten (Thalidomid, Lenalidomid, Bortezomib) realisiert (GMMG-HD1 bis GMMG-MM5). Diese klinischen Studien verbesserten den Zugang der Patienten zu neuen Medikamenten.
Quelle: Journal Onkologie
weiterlesen …


Rezidiviertes und refraktäres Multiples Myelom: Erfolgreiche neue Kombinationstherapie mit Elotuzumab

slide_2Für Patienten mit rezidiviertem und refraktärem Multiplem Myelom (MM) steht seit August 2019 eine neue Therapieoption zur Verfügung: Der monoklonale Antikörper Elotuzumab (Empliciti®) wurde in Kombination mit Pomalidomid und niedrig dosiertem Dexamethason zur Behandlung des rezidivierten und refraktären MM bei Erwachsenen zugelassen, die mind. 2 vorausgegangene Therapien, darunter Lenalidomid und einen Proteasom-Inhibitor, erhalten haben und unter der letzten Therapie eine Progression gezeigt haben (1).
Quelle: Journal Onkologie
weiterlesen …


CHMP-Empfehlung für die subkutane Darreichungsform von Daratumumab

slide_2Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) empfiehlt die Zulassungserweiterung des vollhumanen monoklonalen CD38-Antikörpers Daratumumab als subkutane Injektion bei Patienten mit Multiplem Myelom (MM). Die neue subkutane Darreichungsform (SC) von Daratumumab ist in allen zugelassenen Indikationen des Antikörpers anwendbar.*
Quelle: Journal Onkologie
weiterlesen …


Umfrage zu Herausforderungen durch die COVID-19-Pandemie

slide_2OncologyInformationService O.I.s) ist ein Versorgungsforschungsinstitut, das seit 2004 auf dem Gebiet des Multiplen Myelom arbeitet. Mittlerweile hat O.I.s) die größte nationale sowie internationale Datenbank mit anonymisierten Therapieverläufen beim Multiplen Myelom aufgebaut, die als die repräsentativste Datenquelle für die Untersuchung der klinischen Realität gilt. Die Ergebnisse der Datenanalysen wurden bereits mehrfach in Fachzeitschriften und auf Kongressen publiziert. Die Publikationen können auf der Homepage von O.I.s) einsehen werden.

Mit diesem aktuellen Projekt möchte O.I.s) die Informationen über die Erfahrungen von Myelom-Patienten angesichts der COVID-19-Pandemie erheben:

  • Haben Sie selbst Symptome gehabt/Sind Sie erkrankt?
  • Wurden Sie getestet?
  • Welchen Einfluss hat das Infektionsrisiko auf Ihre Kontakte mit den behandelnden Ärzten?
  • Wie erleben Sie den Umgang mit dem Infektionsrisiko in den behandelnden Einrichtungen?
  • Welchen Einfluss hat das Infektionsrisiko auf Ihre Therapie?

Parallel dazu wird auch eine Ärztebefragung durchgeführt.

Mehr Informationen …

Zum Online-Fragebogen …


Webinar „Multiples Myelom und COVID-19“ für Myelompatienten und Angehörige am 21. April 2020

slide_2
Termin:
Dienstag, 21. April 2020 um 10:00 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

Zugangslink: https://attendee.gotowebinar.com/register/2773116065896326157

In diesem Webinar gibt Frau Prof. Dr. med. Marie von Lilienfeld-Toal (Universitätsklinikum Jena) einen kurzen Überblick über die wichtigsten aktuellen Empfehlungen für Myelompatienten und beantwortet dann Ihre Fragen zum Umgang mit der Erkrankung in Zeiten von COVID-19.

Frau Prof. von Lilienfeld-Toal ist Professorin für Infektionsforschung in der Hämatologie/Onkologie und stellvertretende Klinikdirektorin in der Abteilung für Hämatologie und Internistische Onkologie am Universitätsklinikum Jena. Zusätzlich ist sie die 2. Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Infektionen in der Hämatologie und Onkologie (AGIHO) der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie. Sie ist Verfasserin von nationalen und internationalen Leitlinien zum Umgang mit Krebspatienten zu COVID-19-Zeiten und als ausgewiesene Myelomexpertin hervorragende Ansprechpartnerin für Ihre Fragen zum Umgang mit der Erkrankung in Zeiten des Coronavirus.

Schicken Sie Ihre Fragen gerne bereits vorab unter dem Betreff „Webinar“ an Myelom Deutschland e.V.: E-Mail: geschaeftsstelle@myelom-deutschland.de

Hinweis: Bitte haben Sie Verständnis, dass im Rahmen des Webinars keine individuellen Therapieempfehlungen gegeben werden können. Bitte wenden Sie sich bei Fragen an Ihren behandelnden Arzt/Ihre behandelnde Ärztin

Ein Hinweis noch zur Webinar-Technik: Wenn ihr auf den Link in der Ankündigung klickt, kommt ihr auf die Anmeldeseite. Man kann sich ab sofort anmelden und bekommt dann vor dem Webinar eine Erinnerungsmail vom Webinar-Veranstalter. Bei Vor- und Nachname kann man natürlich auch nur einen Buchstaben oder ähnliches eintragen. Die Teilnehmerliste wird aber auch wie bei den Psychoonkologie-Webinaren aus Datenschutzgründen nicht sichtbar für andere Teilnehmer sein. Dieses Webinar bietet den Vorteil, dass man auch per Telefon (anstatt über Computer-Lautsprecher) teilnehmen kann. Die Einwahldaten (Telefonnummer) werden mit der Bestätigungsmail verschickt.

Eine Initiative von Takeda Oncology in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Myelom Deutschland e.V.


COVID-19: Patienten mit aktiver Krebserkrankung auf Coronavirus testen

slide_2Die Angst vor einer möglichen Infektion mit SARS-CoV-2 darf die lebensnotwendige Behandlung einer Krebserkrankung nicht verhindern, doch bereits infizierte Krebspatienten sollen auch nicht zusätzlich durch Komplikationen der COVID-19-Erkrankung gefährdet werden – oder eine gesamte Praxis oder Station anstecken. Ein Weg zu mehr Sicherheit ist die breite und wiederholte Testung aller PatientInnen, die sich derzeit einer Krebstherapie unterziehen müssen.
Quelle: Journal Onkologie
weiterlesen …


rrMM: CHMP-Empfehlung für Isatuximab-Kombinationstherapie

slide_2Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur hat eine positive Opinion zu Isatuximab abgegeben. Der CHMP-Ausschuss empfiehlt, Isatuximab in Kombination mit Pomalidomid und Dexamethason (POM-DEX) als Behandlung für erwachsene Patienten mit rezidiviertem und refraktärem Multiplem Myelom (RRMM) zuzulassen. Diese Patienten müssen mindestens 2 vorausgegangene Therapien, darunter Lenalidomid und einen ProteasomInhibitor (PI), erhalten haben und unter der letzten Therapie eine Krankheitsprogression gezeigt haben.
Quelle: Journal Onkologie
weiterlesen …


Corona und Krebs: Antworten auf häufig gestellte Fragen

slide_2Wissenswertes für Krebspatienten und ihre Angehörigen während der Corona-Pandemie

  • Krebspatientinnen und Krebspatienten sind nach Aussage der Experten durch das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) besonders gefährdet.
  • Viele Betroffene sind nun sehr verunsichert: Wie wirkt sich das Virus auf die Krebstherapie aus? Gehöre ich überhaupt zur Risikogruppe? Und was muss ich jetzt mit oder nach meiner Krebserkrankung im Alltag beachten?
  • Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums beantwortet in diesem Beitrag häufige Fragen zum Thema „Corona und Krebs“.
    Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum
    weiterlesen …

COVID-19 und Krebs: Erste Daten deuten auf hohe Vulnerabilität hin

slide_2Erste, frühe Daten zeigen, dass Menschen, deren Immunsystem geschwächt ist, schneller und möglicherweise auch schwerer an COVID-19 erkranken als Gesunde. Vor allem bei Krebspatienten kann das Immunsystem durch die Erkrankung selber oder die Therapie geschwächt sein. So sind Krebspatienten in der derzeitigen Situation besonders vulnerabel. Dominik Wolf, Direktor der Innsbrucker Universitätsklinik für Innere Medizin V, Schwerpunkt Hämatologie und Internistische
Onkologie, beantwortet dazu die wichtigsten Fragen.
Quelle: Journal Onkologie
weiterlesen …


Coronavirus und chronische Erkrankungen

slide_2Laufend hören wir in Zusammenhang mit dem Coronavirus, dass Menschen mit einer chronischen Erkrankung ein erhöhtes Risiko haben. Mittlerweile findet man auch unendlich viel Information zu COVID-19, aber kaum zugeschnitten auf die Fragen von chronisch Kranken.
Hier finden Sie die größte Sammlung von Experten-Antworten zu COVID-19 für Menschen mit erhöhtem Risiko. Aus vertrauenswürdigen & offiziellen Quellen zusammengetragen.
Quelle: selpers
Zu den Experten-Antworten …


Achtsam und selbstwirksam mit der aktuellen Situation umgehen

slide_2Zahlreiche Menschen haben sich in den letzten Tagen mit ihren Sorgen und Ängsten an uns gewandt. Menschen mit geschwächtem Immunsystem durch eine Erkrankung oder nach einer belastenden Therapie sind anfälliger gegen Viren jeder Art. Deshalb haben wir uns in unserem Team der Ärztinnen und Ärzte zusammengetan und mit Kolleginnen und Kollegen der Naturheilkunde wie auch Homöopathie beraten. Wir möchten Ihnen einige Hinweise für Ihre medikamentöse und nicht-medikamentöse Vorbeugung geben. Natürlich sind dies Empfehlungen und Sie entscheiden persönlich, welche Sie wählen – dies gegebenenfalls in enger Abstimmung mit den Sie derzeit behandelnden Ärzten.
Quelle: Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V.
weiterlesen …


Schmerztherapie: Cannabinoidbasierte Therapie mit Nabiximols

slide_2„Wenn andere Analgetika nicht ausreichend wirken, sind cannabinoidbasierte Therapien für Patienten mit schweren Schmerzzuständen eine echte Option”, erklärte PD Dr. Michael Überall, Nürnberg, 3 Jahre nach Inkrafttreten des sogenannten „Cannabisgesetzes”. Er gab jedoch zu bedenken, dass sich die verschiedenen Cannabinoide hinsichtlich Studienlage, Wirkstoffgehalt und Kosten deutlich unterscheiden.
Quelle: Journal Onkologie
weiterlesen …


COVID-19: DGHO aktualisiert Empfehlungen für Krebspatientinnen und -patienten

slide_2Nach der Veröffentlichung der Ärzte-Leitlinie zur Coronavirus-Infektion (COVID-19) bei Patienten mit Blut- und Krebserkrankungen hat die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) auch ihre Empfehlungen für Krebspatientinnen und Krebspatienten aktualisiert.
Die Zahl der weltweit und der in Deutschland an dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2 erkrankten Menschen steigt rasch. Mit Stand vom 18. März 2020 waren in Deutschland über 7.500 Erkrankungsfälle bestätigt [1, 2]. Wir mahnen Krebspatienten zur besonderen Achtsamkeit und zur Beachtung der Empfehlungen der Gesundheitsbehörden. Wir weisen aber auch daraufhin, dass die Angst vor einer Gefahr (wie einer Infektion mit dem Coronavirus) nicht die Bekämpfung einer existierenden Erkrankung (wie Krebs) beeinträchtigen darf.

Die aktuellen Leitlinien zur Coronavirus-Infektion (COVID-19) bei Patienten mit Blut- und Krebserkrankungen findet Ihr hier …
Quelle: Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V.
weiterlesen …