Eisenmangelanämie bei Tumorpatienten: Leitlinien-Empfehlungen vs. Behandlungspraxis

slide_2Bis zu 63% der onkologischen Patienten leiden an einem Eisenmangel (1). Hat sich bereits eine Eisenmangelanämie ausgeprägt, kann dies schwere Folgen für die Patienten haben: Dazu zählen die Beeinflussung der Chemotherapie (2), das häufigere Auftreten lokaler Rezidive (3), eine erhöhte Mortalitätsrate (4) sowie eine zusätzliche Beeinträchtigung der Lebensqualität (5). Laut nationaler Leitlinie (6) kann allein durch die Messung der Transferrinsättigung (TSAT) der Eisenstoffwechsel ausreichend zuverlässig überwacht werden: Liegt die TSAT < 20% ist von einer eisendefizitären Erythropoese auszugehen (6). Nationale (6) und internationale (7) Leitlinien empfehlen bei onkologischen Patienten mit Eisenmangel vorzugsweise die i.v. Eisensubstitution – sie nennen hierfür Eisencarboxymaltose als Möglichkeit (6, 7).
Quelle: Journal Onkologie
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Webinar-Reihe zum Thema „Rückkehr zur Normalität? – Schwierigkeiten nach der Erkrankung bewältigen.“

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Wann: 05.03.2020 – 18:00 Uhr – Dauer: 45 min

Herr Fabian Völler
Dipl.-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut am Universitätsklinikum Köln

Der Referent zu den Inhalten des Webinars:

„Viele ehemalig Erkrankte berichten auch noch nach Jahren der abgeschlossenen onkologischen Therapie von Langzeitfolgen der Erkrankung, die einen großen Einfluss auf Themen der Lebensgestaltung wie Berufsausübung, Partnersuche oder Freundschaften haben. Im Webinar werden sowohl körperliche Langzeitfolgen, wie z.B. Infertilität, als auch psychische Langzeitfolgen, wie z.B. Ängste oder belastende Erinnerungen, diskutiert und Bewältigungsansätze vorgestellt.“

Die Einwahl zum Webinar ist jetzt auch über das Smartphone oder Tablet möglich. Laden Sie dazu einfach die kostenfreie App (AdobeConnect) über den entsprechenden Store Ihres Endgerätes herunter.

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r/r MM: BCMA als neues Target

slide_2Therapierefraktäre Patienten mit Multiplem Myelom (r/r MM) haben ein Gesamtüberleben von weniger als 6 Monaten. „Diese Patientengruppe benötigt daher ganz besonders dringend
Innovationen“, sagte Prof. Dr. Katja Weisel, Hamburg, und stellte auf dem DKK 2020 in Berlin eine mögliche neue Therapieoption mit dem Prüfpräparat Belantamab Mafodotin (Be-Maf) vor.
Quelle: Journal Onkologie
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Online-Feedback-Umfrage zum Alexa-Skill

slide_2Ab sofort steht eine kurze Online-Feedback-Umfrage zum Alexa-Skill zur Verfügung unter www.mm-alexa.de Ziel ist es, von Patienten und Angehörigen, aber auch von Ärzten und Pflege, Feedback zum Alexa-Skill Multiples Myelom zu sammeln. An der Umfrage können alle am Multiplen Myelom Interessierte teilnehmen – man muss den Alexa-Skill NICHT unbedingt vorher getestet haben. Zeitaufwand sind maximal 2-3 Minuten.

Zusätzlich für Sie als Update:

  • Wir starten in den nächsten Tagen eine Google Adwords Kampagne zur Bewerbung des Skills, d.h. das auf Google ein Hinweis zum Alexa-Skill angezeigt wird, wenn jemand zum Beispiel „Multiples Myelom“ googelt
  • Auf dem DKK-Kongress ist der Alexa-Skill auch wieder bei uns am Takeda Stand verfügbar zum Ausprobieren und Kennenlernen
  • Der Skill wurde erweitert um die Funktion, Selbsthilfegruppen auch zusätzlich direkt nach Stadt (d.h. „Gibt es eine Selbsthilfegruppe in München“ ohne die Umkreissuche „in meiner Nähe“) zu suchen
    Quelle: Takeda Pharma Vertrieb GmbH & Co. KG
    zur Umfrage …

Wie geht es eigentlich Deiner Leber?​

slide_2Die Selbsthilfegruppe Multiples Myelom Hannover hatte zu ihrem letzten Gruppentreffen auf Initiative einer Teilnehmerin die Heilpraktikerinnen Iris Lülsdorf und Heike Frerich zum Vortrag „Wie geht es eigentlich Deiner Leber?​“ eingeladen.

Die Leber ist ein wichtiges Organ und hat als Entgiftungszentrale unseres Körpers jede Menge zu tun. Um das lebenswichtige Organ vor schlimmen Folge- erkrankungen zu schützen, sollten man der Leber eine Entgiftungskur gönnen. Hier gibt es unterschiedlichste Ansätze, von Kurzprogrammen mit speziellen Leber-Detox-Produkten über Fastenkuren bis hin zum ganzheitlichen Leberreinigungsprogramm. Die verschiedensten Maßnahmen können aus den folgenden Informationsquellen entnommen werden:


Keimschleudern in der Klinik: Meine Top 9

slide_2Die Ansteckungsgefahr für Infektionen unterschiedlichster Art ist in einem Krankenhaus enorm. Es strotzt dort nur so vor Keimen. In diesem Beitrag geht es um die größten Gefahrenquellen.
Bei kaum einem Thema klaffen Anspruch und Wirklichkeit so auseinander wie beim Thema Hygiene im Krankenhaus. Sinnvollen Vorschriften stehen oftmals leichtsinnige Handlungen im Klinikalltag gegenüber, über die man mit etwas Abstand nur den Kopf schütteln kann.
Quelle: DocCheck
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Sport: Wichtige unterstützende Maßnahme bei Krebs

slide_2„Sport kann nicht die medizinische Behandlung ersetzen, aber ist eine ganz wichtige unterstützende Maßnahme“, so Martina Schmidt, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen
Krebsforschungszentrum in Heidelberg, im Vorfeld des Weltkrebstages am 4. Februar. Die Bewegung könne nicht nur die körperliche Leistungsfähigkeit aufrechterhalten oder wieder aufbauen, sondern auch Nebenwirkungen wie Fatigue mildern oder vorbeugen.
Quelle: Journal Onkologie
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Dreifachkombination verlängert PFS

slide_2Zur Behandlung des Multiplen Myeloms (MM) ab der Erstlinie steht ein neues Triplet zur Verfügung: Seit Mai 2019 ist in der Europäischen Union die Dreifachkombination Lenalidomid + Bortezomib + Dexamethason (RVd) für MM-Patienten zugelassen. Die Grundlage für die Frontline-Zulassung lieferte die Studie S0777 der Southwestern Oncology Group (SWOG), die Dr. Hans Salwender, Hamburg, auf dem DGHO vorstellte.
Quelle: Journal Onkologie
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Ernährungsberatung in der Onkologie

slide_2Von der Prävention bis zur Nachsorge spielt der Ernährungsstatus in allen Stadien einer onkologischen oder hämatologischen Erkrankung eine wesentliche Rolle. Trotzdem ist die Ernährungstherapie noch kein Standard und fester Bestandteil der onkologischen Behandlungsmethoden und sollte in allen Therapiephasen berücksichtigt werden. Eine wirksame Ernährungstherapie konzentriert sich auf die Krebsart und das -stadium. In der Präventions- und Nachsorgephase ist es wichtig, ein gesundes Ernährungsverhalten, wie es vom World Cancer Research Fund (WCRF) empfohlen wird, wiederherzustellen, um das Risiko eines Rezidivs und anderer Krankheiten zu verringern. Während der Behandlung verlagert sich jedoch der Schwerpunkt der Ernährungstherapie und konzentriert sich auf die Aufrechterhaltung der Lebensqualität und die Stabilisierung des Gewichts. Die potenzielle Rolle der Ernährungstherapie zur Verbesserung der Prognose und der Lebensqualität des Patienten wird durch die zunehmende und konsistente Evidenz gestützt. Dieser Artikel soll einen Überblick darüber geben, wie die Ernährungstherapie in einem onkologischen Umfeld effektiv angewendet werden kann.
Quelle: Journal Onkologie
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Zulassungserweiterung für Daratumumab-VTd im Transplant-Setting

slide_2Der vollhumane, monoklonale CD38-Antikörper Daratumumab (Darzalex®) von Janssen ist erstmalig auch im Transplant-Setting des Multiplen Myeloms (MM) verfügbar. Die Europäische
Arzneimittelagentur (EMA) hat die Zulassungserweiterung von Daratumumab in Kombination mit Bortezomib (Velcade®), Thalidomid und Dexamethason (D-VTd) für erwachsene Patienten mit neu diagnostiziertem MM erteilt, die für eine autologe Stammzelltransplantation (ASZT) geeignet sind.
Quelle: Journal Onkologie
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r/r Multiples Myelom: Anhaltendes Ansprechen in Phase-III-Studie unter Carfilzomib + Dexamethason und Daratumumab

slide_2Amgen hat weitere Ergebnisse aus der Primäranalyse der Phase-III-Studie CANDOR bekanntgegeben, die eine Therapie mit Carfilzomib (Kyprolis®) in Kombination mit Dexamethason und Daratumumab (Darzalex®) (KdD) mit Carfilzomib und Dexamethason alleine (Kd) bei Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem multiplem Myelom vergleicht. Die Daten wurden in der Late-Breaking-AbstractSession der 61. Jahrestagung der American Society of Hematology präsentiert.
Quelle: Journal Onkologie
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ASH Annual Meeting 2019 I Prof. Katja Weisel diskutiert eine zielgerichtete Therapie beim multiplen Myelom

slide_2Mehr als 30.000 Ärzte und Wissenschaftler aus der ganzen Welt kamen in Orlando/Florida zusammen. In zahlreichen Vorträgen und Postervorstellungen wurden neue Studienergebnisse und für den klinischen Alltag relevante Entwicklungen zu unterschiedlichen Erkrankungen des Blutes vorgestellt.

Frau Prof. Katja Weisel (Oberärztin der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf, Mitglied der Leitgruppe der German Speaking Myeloma Multicenter Group (GMMG)) im Interview – EHA Kongress 2019, Amsterdam. Prof. Weisel diskutiert eine zielgerichtete Therapie beim multiplen Myelom und erwähnt Analysen, welche zeigten, dass Subgruppen unabhängig vom Alter, von der Vorbehandlung oder von Risikofaktoren von der Behandlung mit einem selektiven Proteasominhibitor profitierten.


Proteasom-Inhibitor Carfilzomib: Fortschritte in der Therapie des Multiplen Myeloms

slide_2Durch die Einführung von Proteasom-Inhibitoren wie Carfilzomib konnten erhebliche Fortschritte in der Therapie von Myelom-Patienten erzielt werden; so konnte das Durchschnittsüberleben deutlich verlängert werden. Die Proteasominhibition führt zu einer Proteinüberladung und treibt so die Plasmazelle in die Apoptose.
Quelle: Journal Onkologie
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Arzneimittelengpässe in der Onkologie. Management verbessert – Bedrohung bleibt

slide_2Auch in diesem Jahr sind Lieferengpässe bei Arzneimitteln in Deutschland ein großes Thema. Zwar sind wirkliche Versorgungsengpässe weiterhin selten, die Verunsicherung bei PatientInnen, ÄrztInnen und ApothekerInnen ist aber hoch. Die Engpässe dieses Sommers haben auch die Onkologie betroffen. Bei vielen KrebspatientInnen ist die medikamentöse Tumortherapie ein zentrales Element der Behandlung. Von der Verfügbarkeit eines Arzneimittels kann die Überlebenschance abhängen.
Quelle: Journal Onkologie
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Zulassungserweiterung für Daratumumab-Rd in der Erstlinie für nicht-transplantationsgeeignete Myelom-Patienten

slide_2Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat den vollhumanen monoklonalen CD38-Antikörper Daratumumab (Darzalex ®) in Kombination mit Lenalidomid und Dexamethason (D-Rd) nun auch für die Erstlinientherapie* des Multiplen Myeloms (MM) zugelassen. Die neue Therapieoption steht ab sofort für neu diagnostizierte Patienten zur Verfügung, die nicht für eine autologe Stammzelltransplantation (autoSCT) geeignet sind. Daratumumab-Rd ist bereits seit April 2017 für Myelom-Patienten ab der Zweitlinientherapie zugelassen. Mit D-Rd ist neben Daratumumab in Kombination mit Bortezomib (Velcade ®), Melphalan und Prednison (D-VMP) ein weiteres Behandlungsregime mit dem Antikörper in der Erstlinie* einsetzbar.
Quelle: Journal Onkologie
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Digitalisierung in der Medizin: Der Patient hat ein Recht auf seine Daten

slide_2Wir erleben seit einiger Zeit, dass die Diskussion zum Thema Digitalisierung der Medizin in Deutschland mit großer Regelmäßigkeit unter der Überschrift geführt wird, dass „Datenschutz“ an oberster Stelle zu stehen habe, da Gesundheitsdaten die wichtigsten und sensibelsten Daten des einzelnen Bürgers sind – wichtiger noch als die Daten über seine finanziellen Verhältnisse, die auf den Servern der verschiedenen Player im Finanzsektor gespeichert sind. Versucht man das Thema aus der Sicht des Patienten zu beleuchten, so stellt sich die Situation differenzierter dar: Der Patient ist mit einer unübersichtlichen und i.d.R. unvollständigen Fülle von Daten konfrontiert, die bei den verschiedensten Leistungsträgern im Gesundheitswesen (Hausarzt, Facharzt, Klinikarzt…) in den unterschiedlichsten Formaten als Anamneseprotokolle, Laborwerte, Diagnosen, Arztbriefe, Röntgenaufnahmen etc. dezentral vorhanden sind.
Quelle: Journal Onkologie
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Schmerztherapie mit medizinischem Cannabis: Nabiximols Mittel der ersten Wahl

slide_2Medizinisches Cannabis kann dazu beitragen, die Situation von Patienten mit schwer zu behandelnden neuropathischen Schmerzen deutlich zu verbessern. Allerdings gibt es große Unterschiede zwischen den verschiedenen cannabinoidbasierten Therapeutika hinsichtlich Evidenz, Wirkstoffgehalt und Wirtschaftlichkeit. Dies stellt den Arzt vor die Frage, welches Cannabinoid am besten geeignet ist. Warum Nabiximols (Sativex®) (1) als Cannabisarzneimittel der ersten Wahl angeboten wird, erklärte PD Dr. med. Michael Überall, Nürnberg, bei einem Pressegespräch im Rahmen des Deutschen Schmerzkongresses 2019 in Mannheim.
Quelle: Journal Onkologie
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Klinische Studien: Unabdingbar für Fortschritt

slide_2Eine zentrale Rolle bei der Entwicklung neuer Krebsmedikamente spielen klinische Studien. Mit ihnen wird geprüft, ob ein neues Verfahren oder ein Medikament zur Behandlung von Krebs wirksam und unbedenklich ist. Die Ärzte sind bei klinischen Studien auf die freiwillige Teilnahme von Patienten angewiesen. Da jede Studie spezifische Ein- und Ausschlusskriterien hat, ist die Beteiligung meist nur für Patienten in bestimmten Erkrankungssituationen möglich. Die Teilnahme an einer klinischen Studie kann Vor- und Nachteile haben. Deshalb sollten sich Patienten im Vorfeld umfassend informieren. Dies empfehlen der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums und die Studienzentrale des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg.
Quelle: Journal Onkologie
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MM-Therapie mit Anti-CD38-Antikörpern

slide_2Für Patienten mit Multiplem Myelom (MM) gibt es eine Vielzahl an Behandlungsmöglichkeiten wie z.B. IMiDs, Proteasom-Inhibitoren und monoklonale Antikörper. Eine erfolgreiche Therapieoption bei Patienten mit rezidiviertem und refraktärem (r/r) MM sind Anti-CD38-Antikörper, wie Prof. Dr. Igor Blau, Berlin, im Rahmen eines Symposiums beim DGHO-Kongress 2019 in Berlin darlegte. Aktuelle Studienkonzepte mit Anti-CD38-Antikörper stellte Prof. Dr. Katja Weisel, Hamburg, vor.
Quelle: Journal Onkologie
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