2. Patienten-Kongress MULTIPLES MYELOM in Hellwege, Rotenburg (W.)

slide_2Liebe Patientinnen und Patienten, Angehörige und Interessierte,

wir freuen uns, Sie zu unserem 2. Patienten-Kongress Multiples Myelom nach Hellwege, Rotenburg (W.) einladen zu dürfen. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, sich umfassend über die Krankheit Multiples Myelom zu informieren. Erfahrene Myelom-Spezialisten aus verschiedenen Kliniken berichten über Grundlagen, diagnostische Methoden, neue Therapiemöglichkeiten, Komplementärmedizin, Nebenwirkungen und Spätfolgen, Sozialrecht, die Rolle der Selbsthilfe gruppe u. v. m. Nach jedem Vortrag haben Sie die Möglichkeit, Fragen an die Referenten zu stellen. Am Informationsstand stehen Ihnen betroffene Patientenvertreter zum persönlichen Erfahrungsaustausch gerne zur Verfügung.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unseren Flyer …


Forscher finden keine Krankheitsprogression und häufiges Verschwinden der Krankheit in Leichtketten-MGUS-Studie

Die Ergebnisse einer neuen Studie von Forschern in Deutschland zeigen, dass die monoklonale Leichtketten-Gammopathie unklarer Signifikanz (MGUS) eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit hat, zu einem symptomatischen multiplen Myelom fortzuschreiten.
Die deutschen Forscher fanden heraus, dass bei einer medianen Nachbeob­achtungszeit von 11,5 Jahren bei keiner der 75 Personen in ihrer Studie, die eine Leichtketten-MGUS hatten, die MGUS zu einem symptomatischen multiplen Myelom, einer Amyloidose oder einer verwandten Krankheit weiter­entwickelte.
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Könnte ein Jahrzehnte altes Antibiotikum Anti-Myelom-Aktivität haben?

Mitten in der jährlichen Konferenzsaison Ende Mai/Anfang Juni, in der viele Ergebnisse von grossen klinischen Studien präsentiert werden, ist es viel­leicht erfrischend zu erfahren, dass ein kleines Forschungsprojekt eine bisher unerforschte potenzielle Myelomtherapie aufgedeckt hat.

Ärzte in Neuseeland haben Anzeichen dafür gefunden, dass Roxi­thro­mycin, ein Antibiotikum, das vor mehr als 30 Jahren erstmals eingesetzt wurde, Antimyelom-Aktivität haben könnte. Die Ärzte teilten ihren Befund in einem im vergangenen Monat veröffentlichten Fallbericht mit.
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bb2121 beeindruckt weiterhin als potenzielle neue Myelomtherapie (ASCO 2018)

Aktualisierte Ergebnisse einer Phase-1-Studie mit bb2121 bei Patienten mit rezidiviertem multiplen Myelom wurden am vergangenen Freitag auf der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) präsen­tiert. bb2121 ist eine potenzielle neue Myelombehandlung auf dem Gebiet der chimerischen Antigenrezeptor (CAR) T-Zellen-Therapien.

Die auf dem diesjährigen ASCO-Treffen präsentierten Ergebnisse bestä­ti­gen die bisherigen Ergebnisse, dass bb2121 eine erhebliche Aktivität gegen das Myelom aufweist.
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ASCO 2018 Update – Expertenperspektiven zu den wichtigsten Vorträgen über das multiple Myelom

Die diesjährige Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) begann am Freitag, den 1. Juni, und läuft bis zum Dienstag, den 5.Juni.

Jeden Tag gab es Vorträge über das multiple Myelom. Die Hauptveranstaltung mit Vorträgen über das Myelom fand jedoch am Freitag statt. Forschung, die in Vorträgen zusammengefasst wird, ist in der Regel besonders wichtig, entweder weil das Thema selbst wichtig ist oder weil die Ergebnisse auf umfangreichen Beweisen beruhen (z.B. einer umfangreichen klinischen Studie).
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Zwei Darzalex-Studien gestoppt; wenig Einfluss auf den Einsatz beim multiplen Myelom erwartet

Janssen Biotech, die Tochtergesellschaft von Johnson & Johnson, die die Myelom-Therapie Darzalex weltweit vermarktet, hat beschlossen, zwei klinische Studien einzustellen, in denen das Medikament in Kombination mit anderen Krebsbehandlungen getestet wird.

Eine der Darzalex-Studien betrifft Patienten mit metastasierendem, nicht-klein­zelligem Lungenkrebs, während die andere Studie Patienten mit rezidivieren­dem oder refraktärem multiplem Myelom betrifft.
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Langsames Ansprechen auf Erstbehandlung kann Zeichen besserer Prognose beim multiplen Myelom sein

Ergebnisse einer retrospektiven, an der Mayo Klinik durchgeführten Studie zeigen, dass Myelompatienten, die langsam auf ihre Erstbehandlung ansprechen, ein besseres Gesamtüberleben haben.
Genauer gesagt finden die Autoren der neuen Studie, dass neu diagnostizierte Patienten, die mehr als 120 Tage benötigen, um ihr bestes Ansprechen auf die Erstbehandlung zu erreichen, ein besseres progressionsfreies und Gesamtüberleben hatten als Patienten, die ihr bestes Ansprechen in 120 Tagen oder weniger erreichten.
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4. Webinar zum Thema „Kommunikation mit Familie und Freunden“

Das nächste Webinar zum Thema „Kommunikation mit Familie und Freunden“  findet statt

am Donnerstag, den 21.06.2018
von 18:00 Uhr – 18:45 Uhr
Referentin: Frauke Haffner, Diplom-Psychologin am Comprehensive Cancer Center, Charité Berlin

Frau Frauke Haffner zu den Inhalten des Webinars:

„Trifft eine Krebserkrankung ein Familienmitglied, ist meist die gesamte Familie betroffen. Dies kann große Verunsicherung auslösen, die eigene Belastung zu zeigen und dazu führen, dass alle den Fokus auf Hoffnung legen, aber die Verzweiflung voreinander verstecken. Eine Ermutigung zum „Sowohl-als-auch“.

Die Anmeldung zum nächsten Webinar finden Sie hier …


Studien beim Multiplen Myelom

slide_2Seit 2015 konnten dank einer hohen Studienaktivität 5 neue Substanzen zur Therapie des rezidivierten/refraktären Multiplen Myeloms (rrMM) zugelassen werden. Aktuelle Studien untersuchen neben dem Einsatz dieser Substanzen in der Erstlinientherapie neue Vertreter bekannter und neuer Substanzklassen. Bei Letzteren ist die Studienaktivität, wie auch bei vielen anderen onkologischen Entitäten, aktuell im Bereich der Immuntherapien besonders hoch.
Quelle: Journal Onkologie
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Aktueller Stellenwert der autologen Transplantation beim neudiagnostizierten Myelom-Patienten

slide_2Der Einzug neuer Medikamente der zweiten und dritten Generation sowie die Etablierung der monoklonalen Antikörper hat die Therapie des Multiplen Myeloms (MM) in den letzten Jahren revolutioniert. Durch die Verwendung von 3- und 4-Fach-Kombinationen können immer tiefere und lang anhaltende Remissionen bei günstigem Profil unerwünschter Wirkungen (AEs) erzielt werden, sodass der Stellenwert der autologen Stammzelltransplantation (autoSCT) mit jeder neuen Zulassung in Frage gestellt wurde.
Quelle: Journal Onkologie
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Immuntherapie mit CAR-T Zellen beim Multiplen Myelom

slide_2Zum Jahresbeginn startete ein neues, von der EU gefördertes Projekt zur Krebsimmuntherapie: CARAMBA. Ziel ist es, die revolutionäre Immuntherapie mit CAR-T Zellen für die Behandlung des Multiplen Myeloms in die klinische Anwendung zu überführen.
An dem internationalen Forschungsvorhaben arbeiten zehn Partner aus 6 EU-Ländern mit, darunter 4 klinische Spitzenzentren in der Krebsmedizin: neben dem Uniklinikum Würzburg (UKW), das als koordinierende Einrichtung das Projekt leitet, sind das italienische Ospedale San Raffaele (Mailand), die spanische Universidad de Navarra (Pamplona) und das französische Centre Hospitalier Regional et Universitaire de Lille (Lille) vertreten.
Quelle: Journal Onkologie
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3. Webinar zum Thema „Falsche Fragen gibt es nicht – Kommunikation mit dem Behandlungsteam“

maennchen-grossDas nächste Webinar zum Thema „Falsche Fragen gibt es nicht – Kommunikation mit dem Behandlungsteam“ findet statt

am Donnerstag, den 22.03.2018
von 18:00 Uhr – 18:45 Uhr
Referentin: Frau PD Dr. Monika Keller, Senior Consultant, Allgemeine Innere Medizin & Psychosomatik Ambulanz des Universitätsklinikums Heidelberg

PD Dr. Monika Keller zu den Inhalten des Webinars:

„Nicht immer verlaufen Gespräche zwischen Patienten, ihren Angehörigen und dem Arzt wie erhofft. Der Vortrag vermittelt Anregungen, was Sie beitragen können, dass die Ärztin/der Arzt auf Ihre Anliegen so eingeht, wie Sie es sich wünschen. Fragen der Teilnehmer sind ausdrücklich erwünscht.“

Die Anmeldung zum nächsten Webinar finden Sie hier …


Deutscher Krebspreis geht an den Heidelberger Hämatoonkologen Hartmut Goldschmidt

Würdigung eines über 25jährigen Engagements für die Erforschung und Therapieoptimierung des Multiplen Myeloms: Prof. Dr. Hartmut Goldschmidt, Universitätsklinikum und Nationales Centrum für Tumorerkrankungen Heidelberg, erhält am 22. Februar den Deutschen Krebspreis für seine wegweisenden Forschungsarbeiten zu dieser zweithäufigsten Blutkrebsart.
Quelle: Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg, Pressemitteilung 19/2018
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Neuigkeiten vom Kongress der amerikanischen, hämatologischen Gesellschaft, ASH, vom 08. bis 12. Dezember 2017 in Atlanta

Anfang Dezember 2017 trafen sich etwa 20.000 Hämatologen aus aller Welt in Atlanta zum weltweit renommiertesten Hämatologen-Kongress. Es wurden aktuelle Forschungsergebnisse diskutiert und Dr. Hans Salwender war vor Ort, um von den wichtigsten Neuerungen in Therapie und Diagnose zu berichten.
Wie in den Vorjahren gab es wieder mehrere Hundert Myelom-Beiträge u.a. zur Grundlagenforschung und frühen Medikamentenentwicklung. Einen großen Raum nahmen auch sogenannte „updates“ von bekannten Studien ein.

(Quelle: Dr. Hans Salwender, Sektionsleiter Hämatologie AK Altona, Abteilung für Onkologie mit Sektion Hämatologie, Sektionsleiter Multiples Myelom AK St. Georg, Abteilung Hämatologie und Stammzelltransplantation)
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Bedeutung von Sport- und Bewegungstherapie bei Chemotherapie-induzierter Polyneuropathie

slide_2Chemotherapie-induzierte Polyneuropathie (chemotherapy induced peripheral neuropathy, CIPN) ist eine folgenschwere, Dosis-limitierende Toxizität vieler Chemotherapeutika. Betroffene Patienten leiden überwiegend an sensorischen und motorischen Defiziten, die zu funktionellen Einschränkungen wie Gleichgewichtsstörungen und Gangschwierigkeiten sowie zu einem erhöhten Sturzrisiko führen können. Demzufolge stellen sich häufig Einschränkungen in Alltagsaktivitäten und eine reduzierte Lebensqualität ein. Kurative Therapien der CIPN existieren derzeit nicht. Im Rahmen des Symptom-Managements stellen bewegungstherapeutische Maßnahmen einen vielversprechenden Ansatz dar.
Quelle: Journal Onkologie
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Moderne onkologische Rehabilitation im Wandel der Zeit

slide_2In den letzten 10-15 Jahren hat sich die Landschaft der Rehabilitation, insbesondere die onkologische Rehabilitation fundamental geändert. Während sie früher mehr als Kur und damit als kurzfristige Erholungsmaßnahme sowohl von Patienten als auch von Ärzten wahrgenommen wurde, ist sie heute ein aktiver Bestandteil in der Behandlung von Krebspatienten.
Quelle: Journal Onkologie
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2. Webinar zum Thema „Umgang mit Ängsten“

maennchen-grossDas nächste Webinar zum Thema „Umgang mit Ängsten“ findet statt

am Mittwoch, den 24.01.2018
von 18:00 Uhr – 18:45 Uhr
Referentin: Frau Dr. Christina Rosenberger, psychologische Psychotherapeutin von der Psychoonkologischen Ambulanz des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf

Dr. Christina Rosenberger zu den Inhalten des Webinars:

„Ängste begleiten Krebspatienten durch alle Krankheits- und Behandlungsphasen bei der Auseinandersetzung mit der realen, existenziellen Bedrohung durch eine Krebserkrankung. Oft sind mit dieser empfundenen Bedrohung Themen wie Endlichkeit, Sterben, Tod, Hoffnung und Sinn verbunden. Diese Themen an- bzw. auszusprechen kann das Angsterleben und den Umgang mit eigenen Ängsten günstig verändern. Ich freue mich auf einen gemeinsamen Austausch beim Webinar „Umgang mit Ängsten“ über Ihre Erfahrungen und Gedanken.“

Die Anmeldung zum nächsten Webinar finden Sie hier …


Patientenpräferenzstudie zum Multiplen Myelom

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Ziel der Befragung war es, die persönliche Sichtweise von Patienten hinsichtlicher verschiedener Therapiemöglichkeiten für das Multiple Myelom zu erfassen. Es sollte herausgefunden werden, welche Eigenschaften einer medikamentösen Behandlung für betroffene Patienten, die bereits mindestens ein Rezidiv erlitten haben oder refraktär auf eine Behandlung waren, besonders wichtig sind.
Quelle: Takeda Pharma Betrieb GmbH & Co. KG
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American Society of Hematology (ASH) I Daratumumab überzeugt auch nach Langzeitbeobachtung

slide_2Auf dem 59. Treffen der American Society of Hematology (ASH) in Atlanta wurden Langzeitbeobachtungen zu den Zulassungsstudien CASTOR (Daratumumab + Vd) und POLLUX (Daratumumab + Rd) vorgestellt (1,2)*. Die Updates mit einem medianen Follow-up von 26,9 bzw. 32,9 Monaten bestätigten erneut die überzeugende Wirksamkeit und Verträglichkeit des monoklonalen Antikörpers Daratumumab (Darzalex®) in Kombination mit Lenalidomid und Dexamethason (Rd) oder Bortezomib (Velcade®) und Dexamethason (Vd) zur Behandlung des Multiplen Myeloms ab dem 1. Rezidiv (3,4). In den Zulassungsstudien wurde erstmalig die MRD-Negativität bestimmt, die nachweislich mit einem längeren progressionsfreien Überleben (PFS) assoziiert wird (1,2). Dieser Zusammenhang konnte auch im Rahmen der Langzeitbeobachtung erneut bestätigt werden (3,4).
Quelle: Journal Onkologie
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Auch das angeborene Immunsystem kann trainiert werden

slide_2Das „Training“ von Vorläuferzellen der Leukozyten führt zu einer anhaltenden positiven Reaktion des blutbildenden Systems. Ein Effekt, der helfen könnte, dass sich die Bildung von Leukozyten wieder beschleunigen lässt – denn während der Chemotherapie wird dieser Prozess ausgebremst. In einer jetzt erschienen Publikation beschreiben Wissenschaftler diesen Trainings-Effekt auf das angeborene Immunsystem (1). Er könnte künftig dazu genutzt werden, spezifische Nebenwirkungen der Chemotherapie zu verhindern.
Quelle: Journal Onkologie
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