Schirmherrschaft

Prof. Dr. med. Hartmut Goldschmidt,
Schirmherr Myelom Deutschland e.V.
und Leiter der Sektion Multiples Myelom,
Med. Klinik V, Universitätsklinikum Heidelberg und
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg

Grußwort des Schirmherrn Prof. Dr. med. Hartmut Goldschmidt
zur Gründung des Bundesverbandes Myelom Deutschland e.V.

Sehr verehrte Damen und Herren,
sehr gerne übernehme ich die Schirmherrschaft für Myelom Deutschland e.V!

Es ist mir ein großes und besonderes Anliegen, die Selbsthilfearbeit beim Myelom zu fördern. Seit vielen Jahr erlebe ich Selbsthilfe als extrem hilfreich und bereichernd für das Verhältnis zwischen Arzt und Patient. Hier in Heidelberg unterstützen wir Patienten- vertreter in ihrer Arbeit mit Myelompatienten ganz konkret durch Informations- materialien und -veranstaltungen, Gespräche und regelmäßigen Austausch. Ich halte es für unverzichtbar, dass Patienten auf Augenhöhe mit Ärzten und Pflegepersonal kommunizieren und in die Verbesserung der Ambulanz- und Klinikabläufe eingebunden werden. Myelom Deutschland e.V. fördert diesen Prozess auf vorbildliche Weise und setzt sich eigenverantwortlich für Myelompatienten in ganz Deutschland ein. Das große Netzwerk engagiert sich beim Aufbau neuer Myelom-Selbsthilfegruppen, organisiert Patiententage überregional und ermöglicht Selbsthilfeabende und den Gedanken- austausch mit Betroffenen und Angehörigen im Klinikum. Die Gruppenarbeit orientiert sich an den Bedürfnissen der Menschen, auch die Überwindung von Einsamkeit und Isolation stehen im Mittelpunkt.

Ich bin überzeugt, dass Selbsthilfe vor Ort, auf Landes- und Bundesebene eine Stimme und ein Mitspracherecht braucht. Die Einsatzbereitschaft und soziale Verantwortung von Myelom Deutschland e.V. sowie die große Vielfalt der Selbsthilfelandschaft beim Myelom machen mich zuversichtlich, dass es gemeinsam gelingen wird, das Leben von Myelompatientinnen und Myelompatienten zu verbessern.

Ich danke Myelom Deutschland e.V. für ihr großes freiwilliges Engagement.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Hartmut Goldschmidt