Corona und Krebs: Antworten auf häufig gestellte Fragen

slide_2Wissenswertes für Krebspatienten und ihre Angehörigen während der Corona-Pandemie

  • Krebspatientinnen und Krebspatienten sind nach Aussage der Experten durch das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) besonders gefährdet.
  • Viele Betroffene sind nun sehr verunsichert: Wie wirkt sich das Virus auf die Krebstherapie aus? Gehöre ich überhaupt zur Risikogruppe? Und was muss ich jetzt mit oder nach meiner Krebserkrankung im Alltag beachten?
  • Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums beantwortet in diesem Beitrag häufige Fragen zum Thema „Corona und Krebs“.
    Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum
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COVID-19 und Krebs: Erste Daten deuten auf hohe Vulnerabilität hin

slide_2Erste, frühe Daten zeigen, dass Menschen, deren Immunsystem geschwächt ist, schneller und möglicherweise auch schwerer an COVID-19 erkranken als Gesunde. Vor allem bei Krebspatienten kann das Immunsystem durch die Erkrankung selber oder die Therapie geschwächt sein. So sind Krebspatienten in der derzeitigen Situation besonders vulnerabel. Dominik Wolf, Direktor der Innsbrucker Universitätsklinik für Innere Medizin V, Schwerpunkt Hämatologie und Internistische
Onkologie, beantwortet dazu die wichtigsten Fragen.
Quelle: Journal Onkologie
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Coronavirus und chronische Erkrankungen

slide_2Laufend hören wir in Zusammenhang mit dem Coronavirus, dass Menschen mit einer chronischen Erkrankung ein erhöhtes Risiko haben. Mittlerweile findet man auch unendlich viel Information zu COVID-19, aber kaum zugeschnitten auf die Fragen von chronisch Kranken.
Hier finden Sie die größte Sammlung von Experten-Antworten zu COVID-19 für Menschen mit erhöhtem Risiko. Aus vertrauenswürdigen & offiziellen Quellen zusammengetragen.
Quelle: selpers
Zu den Experten-Antworten …


Achtsam und selbstwirksam mit der aktuellen Situation umgehen

slide_2Zahlreiche Menschen haben sich in den letzten Tagen mit ihren Sorgen und Ängsten an uns gewandt. Menschen mit geschwächtem Immunsystem durch eine Erkrankung oder nach einer belastenden Therapie sind anfälliger gegen Viren jeder Art. Deshalb haben wir uns in unserem Team der Ärztinnen und Ärzte zusammengetan und mit Kolleginnen und Kollegen der Naturheilkunde wie auch Homöopathie beraten. Wir möchten Ihnen einige Hinweise für Ihre medikamentöse und nicht-medikamentöse Vorbeugung geben. Natürlich sind dies Empfehlungen und Sie entscheiden persönlich, welche Sie wählen – dies gegebenenfalls in enger Abstimmung mit den Sie derzeit behandelnden Ärzten.
Quelle: Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V.
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Schmerztherapie: Cannabinoidbasierte Therapie mit Nabiximols

slide_2„Wenn andere Analgetika nicht ausreichend wirken, sind cannabinoidbasierte Therapien für Patienten mit schweren Schmerzzuständen eine echte Option”, erklärte PD Dr. Michael Überall, Nürnberg, 3 Jahre nach Inkrafttreten des sogenannten „Cannabisgesetzes”. Er gab jedoch zu bedenken, dass sich die verschiedenen Cannabinoide hinsichtlich Studienlage, Wirkstoffgehalt und Kosten deutlich unterscheiden.
Quelle: Journal Onkologie
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COVID-19: DGHO aktualisiert Empfehlungen für Krebspatientinnen und -patienten

slide_2Nach der Veröffentlichung der Ärzte-Leitlinie zur Coronavirus-Infektion (COVID-19) bei Patienten mit Blut- und Krebserkrankungen hat die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) auch ihre Empfehlungen für Krebspatientinnen und Krebspatienten aktualisiert.
Die Zahl der weltweit und der in Deutschland an dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2 erkrankten Menschen steigt rasch. Mit Stand vom 18. März 2020 waren in Deutschland über 7.500 Erkrankungsfälle bestätigt [1, 2]. Wir mahnen Krebspatienten zur besonderen Achtsamkeit und zur Beachtung der Empfehlungen der Gesundheitsbehörden. Wir weisen aber auch daraufhin, dass die Angst vor einer Gefahr (wie einer Infektion mit dem Coronavirus) nicht die Bekämpfung einer existierenden Erkrankung (wie Krebs) beeinträchtigen darf.

Die aktuellen Leitlinien zur Coronavirus-Infektion (COVID-19) bei Patienten mit Blut- und Krebserkrankungen findet Ihr hier …
Quelle: Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V.
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Coronavirus: Empfehlungen für die Krebstherapie

slide_2Nach Einschätzung von Experten ist damit zu rechnen, dass die Corona-Pandemie nicht in wenigen Wochen ausgestanden ist, sondern noch über Monate andauern kann. Was bedeutet das für die spezielle Situation von Krebspatienten? Welche Verhaltensmaßnahmen sind zu beachten, welche Therapien sollten keinesfalls verschoben werden? Beim Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) erhalten Patienten und Angehörige laufend aktualisierte Informationen.
Quelle: Journal Onkologie
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Leichtketten-Amyloidose: Mutationen in Plasmazellen ursächlich

slide_2Plasmazellen im Knochenmark produzieren Antikörper. Diese bestehen aus 2 längeren und 2 kürzeren Proteinketten. Eine krankhafte Vermehrung der Plasmazellen kann zu einer Überproduktion kürzerer Ketten führen. Diese lagern sich in Organen ab. Ein tödliches Organversagen ist die Folge. Ein Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) und der Universität Heidelberg hat nun in einer Patientin die krankheitsauslösende Mutation entdeckt.
Quelle: Journal Onkologie
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Schließen Sie sich dem globalen Widerstand gegen das Multiple Myelom an!

slide_2Die weltweit agierende Patientenorganisation IMF (International Myeloma Foundation) hat den Monat März zum Aktionsmonat gegen das Myelom erklärt (March Myeloma Action Month, MAM).

Im März 2020 liegt der Fokus auf Resilienz: die Fähigkeit und Kraft zur inneren Stärke.

Machen Sie mit bei dieser Aktion und posten Sie Bilder und Statements auf der „Wand der Stärke“. Die Erkrankung Multiples Myelom muss weltweit bekannter werden. Alle vom Myelom Betroffenen sind eine große Gemeinschaft. Unsere Erlebnisse und Geschichten erinnern uns daran, dass wir nicht allein aber gemeinsam stark sind. Teilen Sie ihre persönliche Myelom-Geschichte inkl. Bild und Text auf ihrem Instagram-, Facebook- oder Twitter-Account und verwenden Sie dafür den Hashtag #IAMRESLILIENT2020.

So nehmen Sie teil und erzählen ihre Geschichte:

– Suchen Sie ein Foto heraus, das für Sie Widerstandsfähigkeit / Stärke symbolisiert
– Schreiben Sie ein paar Worte dazu warum genau dieses Bild für Sie Stärke widerspiegelt
– Posten Sie ihr Bild und den Text auf ihrem Facebook, Instagram oder Twitter Account und vergessen Sie nicht den Hashtag #IAMRESILIENT2020 zu verwenden
– Blättern Sie unter dem Link https://mam.myeloma.org/ bis zum Ende der Seite und sehen sie die „Wand der Stärke“

Quelle: International Myeloma Foundation


Eisenmangelanämie bei Tumorpatienten: Leitlinien-Empfehlungen vs. Behandlungspraxis

slide_2Bis zu 63% der onkologischen Patienten leiden an einem Eisenmangel (1). Hat sich bereits eine Eisenmangelanämie ausgeprägt, kann dies schwere Folgen für die Patienten haben: Dazu zählen die Beeinflussung der Chemotherapie (2), das häufigere Auftreten lokaler Rezidive (3), eine erhöhte Mortalitätsrate (4) sowie eine zusätzliche Beeinträchtigung der Lebensqualität (5). Laut nationaler Leitlinie (6) kann allein durch die Messung der Transferrinsättigung (TSAT) der Eisenstoffwechsel ausreichend zuverlässig überwacht werden: Liegt die TSAT < 20% ist von einer eisendefizitären Erythropoese auszugehen (6). Nationale (6) und internationale (7) Leitlinien empfehlen bei onkologischen Patienten mit Eisenmangel vorzugsweise die i.v. Eisensubstitution – sie nennen hierfür Eisencarboxymaltose als Möglichkeit (6, 7).
Quelle: Journal Onkologie
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Webinar-Reihe zum Thema „Rückkehr zur Normalität? – Schwierigkeiten nach der Erkrankung bewältigen.“

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Wann: 05.03.2020 – 18:00 Uhr – Dauer: 45 min

Herr Fabian Völler
Dipl.-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut am Universitätsklinikum Köln

Der Referent zu den Inhalten des Webinars:

„Viele ehemalig Erkrankte berichten auch noch nach Jahren der abgeschlossenen onkologischen Therapie von Langzeitfolgen der Erkrankung, die einen großen Einfluss auf Themen der Lebensgestaltung wie Berufsausübung, Partnersuche oder Freundschaften haben. Im Webinar werden sowohl körperliche Langzeitfolgen, wie z.B. Infertilität, als auch psychische Langzeitfolgen, wie z.B. Ängste oder belastende Erinnerungen, diskutiert und Bewältigungsansätze vorgestellt.“

Die Einwahl zum Webinar ist jetzt auch über das Smartphone oder Tablet möglich. Laden Sie dazu einfach die kostenfreie App (AdobeConnect) über den entsprechenden Store Ihres Endgerätes herunter.

Hier geht’s zur Anmeldung …


r/r MM: BCMA als neues Target

slide_2Therapierefraktäre Patienten mit Multiplem Myelom (r/r MM) haben ein Gesamtüberleben von weniger als 6 Monaten. „Diese Patientengruppe benötigt daher ganz besonders dringend
Innovationen“, sagte Prof. Dr. Katja Weisel, Hamburg, und stellte auf dem DKK 2020 in Berlin eine mögliche neue Therapieoption mit dem Prüfpräparat Belantamab Mafodotin (Be-Maf) vor.
Quelle: Journal Onkologie
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Online-Feedback-Umfrage zum Alexa-Skill

slide_2Ab sofort steht eine kurze Online-Feedback-Umfrage zum Alexa-Skill zur Verfügung unter www.mm-alexa.de Ziel ist es, von Patienten und Angehörigen, aber auch von Ärzten und Pflege, Feedback zum Alexa-Skill Multiples Myelom zu sammeln. An der Umfrage können alle am Multiplen Myelom Interessierte teilnehmen – man muss den Alexa-Skill NICHT unbedingt vorher getestet haben. Zeitaufwand sind maximal 2-3 Minuten.

Zusätzlich für Sie als Update:

  • Wir starten in den nächsten Tagen eine Google Adwords Kampagne zur Bewerbung des Skills, d.h. das auf Google ein Hinweis zum Alexa-Skill angezeigt wird, wenn jemand zum Beispiel „Multiples Myelom“ googelt
  • Auf dem DKK-Kongress ist der Alexa-Skill auch wieder bei uns am Takeda Stand verfügbar zum Ausprobieren und Kennenlernen
  • Der Skill wurde erweitert um die Funktion, Selbsthilfegruppen auch zusätzlich direkt nach Stadt (d.h. „Gibt es eine Selbsthilfegruppe in München“ ohne die Umkreissuche „in meiner Nähe“) zu suchen
    Quelle: Takeda Pharma Vertrieb GmbH & Co. KG
    zur Umfrage …

Wie geht es eigentlich Deiner Leber?​

slide_2Die Selbsthilfegruppe Multiples Myelom Hannover hatte zu ihrem letzten Gruppentreffen auf Initiative einer Teilnehmerin die Heilpraktikerinnen Iris Lülsdorf und Heike Frerich zum Vortrag „Wie geht es eigentlich Deiner Leber?​“ eingeladen.

Die Leber ist ein wichtiges Organ und hat als Entgiftungszentrale unseres Körpers jede Menge zu tun. Um das lebenswichtige Organ vor schlimmen Folge- erkrankungen zu schützen, sollten man der Leber eine Entgiftungskur gönnen. Hier gibt es unterschiedlichste Ansätze, von Kurzprogrammen mit speziellen Leber-Detox-Produkten über Fastenkuren bis hin zum ganzheitlichen Leberreinigungsprogramm. Die verschiedensten Maßnahmen können aus den folgenden Informationsquellen entnommen werden:


Keimschleudern in der Klinik: Meine Top 9

slide_2Die Ansteckungsgefahr für Infektionen unterschiedlichster Art ist in einem Krankenhaus enorm. Es strotzt dort nur so vor Keimen. In diesem Beitrag geht es um die größten Gefahrenquellen.
Bei kaum einem Thema klaffen Anspruch und Wirklichkeit so auseinander wie beim Thema Hygiene im Krankenhaus. Sinnvollen Vorschriften stehen oftmals leichtsinnige Handlungen im Klinikalltag gegenüber, über die man mit etwas Abstand nur den Kopf schütteln kann.
Quelle: DocCheck
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Sport: Wichtige unterstützende Maßnahme bei Krebs

slide_2„Sport kann nicht die medizinische Behandlung ersetzen, aber ist eine ganz wichtige unterstützende Maßnahme“, so Martina Schmidt, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen
Krebsforschungszentrum in Heidelberg, im Vorfeld des Weltkrebstages am 4. Februar. Die Bewegung könne nicht nur die körperliche Leistungsfähigkeit aufrechterhalten oder wieder aufbauen, sondern auch Nebenwirkungen wie Fatigue mildern oder vorbeugen.
Quelle: Journal Onkologie
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Dreifachkombination verlängert PFS

slide_2Zur Behandlung des Multiplen Myeloms (MM) ab der Erstlinie steht ein neues Triplet zur Verfügung: Seit Mai 2019 ist in der Europäischen Union die Dreifachkombination Lenalidomid + Bortezomib + Dexamethason (RVd) für MM-Patienten zugelassen. Die Grundlage für die Frontline-Zulassung lieferte die Studie S0777 der Southwestern Oncology Group (SWOG), die Dr. Hans Salwender, Hamburg, auf dem DGHO vorstellte.
Quelle: Journal Onkologie
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Ernährungsberatung in der Onkologie

slide_2Von der Prävention bis zur Nachsorge spielt der Ernährungsstatus in allen Stadien einer onkologischen oder hämatologischen Erkrankung eine wesentliche Rolle. Trotzdem ist die Ernährungstherapie noch kein Standard und fester Bestandteil der onkologischen Behandlungsmethoden und sollte in allen Therapiephasen berücksichtigt werden. Eine wirksame Ernährungstherapie konzentriert sich auf die Krebsart und das -stadium. In der Präventions- und Nachsorgephase ist es wichtig, ein gesundes Ernährungsverhalten, wie es vom World Cancer Research Fund (WCRF) empfohlen wird, wiederherzustellen, um das Risiko eines Rezidivs und anderer Krankheiten zu verringern. Während der Behandlung verlagert sich jedoch der Schwerpunkt der Ernährungstherapie und konzentriert sich auf die Aufrechterhaltung der Lebensqualität und die Stabilisierung des Gewichts. Die potenzielle Rolle der Ernährungstherapie zur Verbesserung der Prognose und der Lebensqualität des Patienten wird durch die zunehmende und konsistente Evidenz gestützt. Dieser Artikel soll einen Überblick darüber geben, wie die Ernährungstherapie in einem onkologischen Umfeld effektiv angewendet werden kann.
Quelle: Journal Onkologie
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Zulassungserweiterung für Daratumumab-VTd im Transplant-Setting

slide_2Der vollhumane, monoklonale CD38-Antikörper Daratumumab (Darzalex®) von Janssen ist erstmalig auch im Transplant-Setting des Multiplen Myeloms (MM) verfügbar. Die Europäische
Arzneimittelagentur (EMA) hat die Zulassungserweiterung von Daratumumab in Kombination mit Bortezomib (Velcade®), Thalidomid und Dexamethason (D-VTd) für erwachsene Patienten mit neu diagnostiziertem MM erteilt, die für eine autologe Stammzelltransplantation (ASZT) geeignet sind.
Quelle: Journal Onkologie
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