Zulassungsempfehlung für Monotherapie Belantamab-Mafodotin bei stark vorbehandelten Patienten

slide_2Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) hat eine Zulassungsempfehlung für Belantamab-Mafodotin als Monotherapie zur Behandlung des Multiplen Myeloms bei erwachsenen Patienten ausgesprochen. Die Patienten müssen zuvor mind. 4 Therapielinien erhalten haben, darunter einen Anti-CD38-Antikörper, einen Proteasom-Inhibitor und einen Immunmodulator. Zudem muss ein Fortschreiten der Erkrankung unter der letzten Therapie nachgewiesen worden sein.
Quelle: Journal Onkologie
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Stellenwert der Blutstammzelltransplantation bei fortgeschrittener Erkrankung

Wissenschaftler überprüfen den Stellenwert der Blutstammzelltransplantation bei fortgeschrittener Erkrankung des Multiplen Myelom

Neben der Hochdosis-Chemotherapie gefolgt von einer Blutstammzelltransplantation haben vor allem neue Medikamente die Situation der Betroffenen in den letzten Jahren deutlich verbessert. Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) haben nun im Rahmen einer multizentrischen Studie der „German-speaking Multicenter Myeloma Group“ (GMMG) die Therapieverfahren miteinander verglichen und den Stellenwert einer erneuten Blutstammzelltransplantation bei fortgeschrittener Erkrankung untersucht. Dabei stellten sie fest, dass bereits eine alleinige Behandlung mit den neuen Medikamenten sehr gute Überlebenszeiten erzielen kann. Trotzdem profitierte am Ende die Patientengruppe, die eine erneute Blutstammzelltransplantation erhielt. weiterlesen …


Tiefes Ansprechen unter Daratumumab

slide_2Auf dem diesjährigen virtuellen Kongress der European Hematology Association (EHA) wurde eine Post-hoc-Analyse der gepoolten Daten aus den Phase-III-Studien MAIA und ALCYONE zu Daratumumab (Darzalex®) vorgestellt (1). Die Ergebnisse dieser Analyse deuten darauf hin: Bei erwachsenen Patienten mit neu diagnostiziertem Multiplen Myelom (MM), die für eine autologe Stammzelltransplantation (ASZT) nicht geeignet sind, war das Risiko einer Verschlechterung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität (HRQoL) im Laufe der Zeit umso geringer, je tiefer sie auf eine Therapie ansprachen (1).
Quelle: Journal Onkologie
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Sepsis: APS informiert über Symptome, Behandlung und Prävention

slide_275.000 Deutsche sterben jährlich an einer Sepsis. Viele Betroffene könnten gerettet werden, doch oft werden die Symptome zu spät erkannt. Das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) hat nun eine Handlungsempfehlung für Ärzt*innen und medizinisches Personal sowie eine Patienteninformation herausgegeben. Sie sollen die Früherkennung und Behandlung von Sepsis verbessern und so dazu beitragen, Leben zu retten.
Quelle: Journal Onkologie
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Zur Broschüre APS SEPSIS – Was Sie darueber wissen sollten …


Verbesserte Lebensqualität durch subkutane statt intravenöse Daratumumab-Gabe

slide_2Das Multiple Myelom (MM) ist nach wie vor eine Erkrankung mit einem sehr hohen medical need. Zwar hat sich das Gesamtüberleben(OS) durch neue Therapieoptionen insgesamt signifikant
verbessert, doch nach wie vor besteht keine Heilungschance – auf kurze Remissionsphasen folgen unweigerlich Rezidive. Um so bedeutsamer ist die Verbesserung der Lebensqualität während der Therapie. Eine Möglichkeit ist die subkutane statt intravenöse Gabe von Daratumumab (Darzalex®), wie Prof. Dr. med. Hartmut Goldschmidt, Heidelberg, auf einer Pressekonferenz erläuterte.
Quelle: Journal Onkologie
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Leichtketten-Amyloidose: Signifikant höhere CR unter Kombinationstherapie mit Daratumumab

slide_2Auf dem virtuellen 25. Jahreskongress der European Hematology Association (EHA) wurden die Ergebnisse der ersten randomisierten Phase-III-Studie ANDROMEDA zur Untersuchung der
subkutanen (SC) Formulierung des vollhumanen, monoklonalen CD38-Antikörpers Daratumumab (Darzalex®) für die Behandlung von Patienten mit neu diagnostizierter Leichtketten Amyloidose (AL) präsentiert (1). Die Studiendaten zeigten, dass Daratumumab SC in Kombination mit Cyclophosphamid, Bortezomib und Dexamethason (D-CyBorD) im Vergleich zu CyBorD zu einer signifikant höheren hämatologischen kompletten Ansprechrate (CR) führte (1). Zudem verzögerte die Behandlung mit D-CyBorD den Zeitpunkt bis zu einer schweren Organschädigung, zu einer hämatologischen Progression oder zum Tod und verbesserte das ereignisfreie Überleben (1). Das Sicherheitsprofil der Kombination entsprach dem von Daratumumab SC oder CyBorD allein (1).
Quelle: Journal Onkologie
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Eisenmangel bei onkologischen Patienten: Prävention, Diagnostik, Therapie

slide_2Eisenmangel bei Tumorpatienten beeinflusst die Wirksamkeit der Chemotherapie, erhöht das Auftreten lokaler Rezidive sowie der Mortalitätsrate und wirkt sich ungünstig auf die Lebensqualität der Patienten aus. Prof. Dr. med. Marc Thill, Frankfurt am Main, erläuterte bei einem digitalen Symposium die Hauptauslöser der Eisenmangelanämie bei onkologischen Patienten, die Diagnostik und Therapie, aber auch geeignete Präventionsmaßnahmen.
Quelle: Journal Onkologie
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CD38 als Zielantigen beim r/r MM: Isatuximab zu Kd verbessert PFS und Ansprechtiefe signfikant

slide_2Der typische Verlauf eines multiplen Myeloms (MM) beinhaltet Rezidiv und Refraktarität, und solange dies der Fall ist, braucht es Innovationen in der Therapie“ stellte Prof. Katja Weisel, Hamburg, die Bedeutung von Neuzulassungen bei dieser Entität heraus. Bei Patienten mit einem refraktären/rezidivierten Multiplen Myelom (r/r MM) führte die Hinzunahme von Isatuximab (Isa) zu Carfilzomib und Dexamethason (Kd) zu einer statistisch signifikanten Verlängerung des progressionsfreien Überlebens (PFS) und einer klinisch bedeutsamen Verbesserung der Ansprechtiefe, so Weisel zu. einer auf dem EHA vorgestellten Auswertung der Phase-III-Studie IKEMA. Die kürzlich erfolgte EU-Zulassung für Isatuximab (Sarclisa®) beim r/rMM nach 2 Vortherapien (darunter Lenalidomid und ein Proteason-Inhibitor) zusätzlich zu Pomalidomid und Dexamethason basiert auf Daten aus der randomisierten Phase-III-Studie ICARIA-MM, die für die Zugabe des monoklonalen Anti-CD38-Antikörpers Isa eine um 40% signifikant reduzierte Krankheitsprogression oder Tod gezeigt hatte.
Quelle: Journal Onkologie
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25. Kongress der Europäischen Hämatologengesellschaft EHA als virtueller Online-Kongress

Vom 11. bis 14. Juni 2020 fand der 25. Europäische Hämatologenkongress EHA25 als viruteller Online-Kongress statt. Das KML berichtet in seiner Reihe LymphomKompetenz KOMPAKT mit Video-Berichten von relevanten Studienergebnissen und neuen Entwicklungen im Bereich der Lymphomforschung.

Zum Multiplen Myelom finden Sie neben der präsentierten Folie außerdem auch einen einzelnen Vortrag von Frau Prof. Dr. med. Katja Weisel (Stellv. Direktorin der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf | Mitglied der Leitgruppe der German Speaking Myeloma Multicenter Group (GMMG)) als separaten Webcast:

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NCT-Lauf Spendenaktion 2020 wird virtuell

slide_2Herausforderung angenommen? Definitiv!
Normalerweise machen sich Tausende Menschen auf den Weg, um beim NCT-Lauf dabei zu sein und ihr Zeichen gegen Krebs zu setzen. Aber wie bringt man diese Gemeinschaft ohne Laufveranstaltung zusammen? Unter dem Motto NCT-LAUFend gegen Krebs: Allein. Zusammen! starten wir am 26. Juni eine kollektive Aktion. Der virtuelle NCT-Lauf kann überall gelaufen werden: im Park oder Wald, auf dem Laufband oder der Tartanbahn. Den virtuellen NCT-Lauf bestreitet man allein oder in einer kleinen Gruppe mit der zulässigen Personenzahl gemäß der geltenden Kontaktbeschränkungen. Die Strecke legt jeder selbst fest. Von unserem Rundenkurs inspiriert geht es dabei nicht um sportliche Höchstleistungen, sondern darum sich für andere und die Krebsforschung am NCT Heidelberg zu engagieren. Weitere Informationen finden Sie hier …


1. Digitales Myelom-Forum 2020

slide_2Am Samstag, den 4. Juli 2020, setzt das Uniklinikum Würzburg sein beliebtes Myelom-Forum fort. Neu ist, dass sich die Experten, Patienten, Angehörigen und sonstigen Interessierten in diesem Jahr nicht im Hörsaal, sondern online auf einer Videokonferenz-Plattform treffen. Im Mittelpunkt stehen aber weiterhin aktuelle Informationen über Erkenntnisse aus der Erforschung und der Therapie der bösartigen Krebserkrankung des Knochenmarks.
Weitere Informationen finden Sie hier …


Zulassungserweiterung für subkutane Gabe von Daratumumab

slide_2Der vollhumane, monoklonale CD38-Antikörper Daratumumab (Darzalex®) ist bei Patienten mit Multiplem Myelom (MM) jetzt auch als subkutane Injektion (SC) anwendbar. Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat die Zulassungserweiterung von Daratumumab SC in allen zugelassenen Indikationen des Antikörpers erteilt. Die Zulassung erfolgte auf Basis mehrerer klinischer Studien, in denen u.a. Daratumumab SC gegenüber der bisher zugelassenen intravenösen Applikationsweise (IV) sowohl in der Monotherapie als auch in Kombinationsregimen untersucht wurde.
Quelle: Journal Onkologie
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r/r Multiples Myelom: Kombinationstherapie Isatuximab + Pomalidomid und Dexamethason zugelassen

slide_2Die Europäische Kommission hat Isatuximab (Sarclisa®) in Kombination mit Pomalidomid und Dexamethason (POM-DEX) zur Behandlung des rezidivierten und refraktären Multiplen Myeloms (MM) bei Erwachsenen zugelassen, die mindestens 2 vorausgegangene Therapien, darunter Lenalidomid und einen Proteasom-Inhibitor (PI), erhalten haben und unter der letzten Therapie eine Krankheitsprogression zeigten.
Quelle: Journal Onkologie
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ASCO 2020 – Expertenperspektiven zu den wichtigsten Vorträgen über das multiple Myelom

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Die größte und wichtigste onkologische Tagung des Kalenderjahres, die jährliche wissenschaftliche Tagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO), fand vom 29. bis 31. Mai statt.

Myeloma Patients Europe nahm an diesem virtuellen Treffen teil und interviewte Dr. Katja Weisel, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, um die wichtigsten Myelom-Highlights der ASCO20 zusammenzufassen.

Video: ASCO Myeloma highlights … 

CAR-T Zelltherapie ist eine der vielversprechendsten Behandlungen bei einer Reihe von Krebsarten. In Myelom wurden sehr vielversprechende Ergebnisse während der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) vorgestellt. Dr. Hermann Einsele, Direktor der Klinik für Innere Medizin II am Universitätsklinikum Würzburg, fasst für Myeloma Patients Europe (MPE) die wichtigsten CAR-T-Zellen-Updates im Myelom auf der ASCO 2020 zusammen.

Video: ASCO20 – CAR-T cell therapy highlights in myeloma …

Quelle: Myeloma Patients Europe (MPE)


Zweites Webinar „Multiples Myelom und COVID-19“ für Myelompatienten und Angehörige


Termin:
Freitag, 3. Juli 2020, 08:00 – 09:00 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

Anmeldungslink: https://attendee.gotowebinar.com/register/6323049885958150416

In diesem Webinar gibt Herr Prof. Einsele ein Update zu den wichtigsten Empfehlungen für Myelompatienten in Zeiten der Lockerungen der Corona-Maßnahmen, berichtet über erste internationale Erfahrungen zum Verlauf von COVID-19 bei Myelompatienten und beantwortet dann Ihre Fragen zur schrittweisen Rückkehr zum Alltag.

Referent: Herr Prof. Dr. med. Hermann Einsele, Universitätsklinikum Würzburg

Herr Prof. Einsele ist Klinikdirektor der Abteilung für Hämatologie und Internistische Onkologie am Universitätsklinikum Würzburg. Zusätzlich ist er u.a. Leiter der Deutschen Studiengruppe Multiples Myelom (DSMM), Vorstandsmitglied des Europäischen Myelomnetzwerkes und des Deutschen Kompetenznetzes Maligne Lymphome und Chairman der Scientific Working Group Immunotherapy der European Hematology Association (EHA). Als international renommierter Myelomexperte ist er ein hervorragender Ansprechpartner für Ihre Fragen zum Umgang mit der Erkrankung in Zeiten des Coronavirus.

Schicken Sie Ihre Fragen gerne bereits vorab unter dem Betreff „Webinar“ an Myelom Deutschland e.V.: E-Mail: geschaeftsstelle@myelom-deutschland.de

Eine Initiative von Takeda Oncology in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Myelom Deutschland e.V.

Hinweis: Bitte haben Sie Verständnis, dass im Rahmen des Webinars keine individuellen Therapieempfehlungen gegeben werden können.
Bitte wenden Sie sich bei Fragen an Ihren behandelnden Arzt/Ihre behandelnde Ärztin.

Kurze Anleitung zur Teilnahme am Webinar

Plattform: „GoToWebinar“

So nehmen Sie am Webinar teil:

  1. Registrieren Sie sich mit dem Anmeldungslink:
    https://attendee.gotowebinar.com/register/6323049885958150416
    Sie erhalten dann eine Bestätigungs-E-Mail mit Ihren Einwahldaten.
    Optional – Prüfung der Systemvoraussetzungen: Wenn Sie sich zum ersten Mal zu einem Webinar mit GoToWebinar anmelden, führen Sie bitte eine Systemprüfung durch und klicken diesen Link an: https://support.goto.com/de/webinar/system-check-attendee-av
  2. Am Webinar teilnehmen: Am Tag des Webinars klicken Sie auf den Teilnahmelink in Ihrer Bestätigungs-E-Mail, um mit der Sitzung zu beginnen. Wählen Sie sich am besten 10-15 Minuten vor der Anfangszeit ein, dann können Sie den Ton in Ruhe einrichten und bei der technischen Einweisung zuhören.
  3. Ton einrichten (Symbol: Blaue Blume): Sobald Sie in die Sitzung gestartet sind, werden Sie aufgefordert, Ihr Audio einzurichten. Sie können zwischen zwei Möglichkeiten wählen: A) Sie verwenden das Mikrofon und die Lautsprecher Ihres Computers B) Sie wählen sich über Ihr Telefon ein – die Nummer finden Sie in Ihrer Bestätigungs-E-Mail

Weitere Informationen zur Teilnahme finden Sie auch auf der Hilfeseite von GoToWebinar unter: https://support.logmeininc.com/de/gotowebinar/how-to-join-attendees


Therapiemöglichkeiten der tumorassoziierten Fatigue

slide_2Tumorassoziierte Fatigue ist eine der häufigsten Nebenwirkungen von onkologischen Erkrankungen. Fatigue prägt sich in unterschiedlicher Art, Dauer und Intensität aus. Davon ist die körperliche, psychische und kognitive Ebene betroffen. Fatigue kann dabei sowohl den Alltag der Krebspatienten, die Rückkehr in die Arbeitstätigkeit als auch die gesundheitsbezogene Lebensqualität beeinträchtigen. Differentialdiagnosen sollten vor der Behandlung von Fatigue ausgeschlossen werden. Für die Behandlung von Fatigue wird ein multimodales Konzept empfohlen.
In der supportiven Therapie können Ernährung und körperliche Aktivität einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Fatigue leisten. Bezüglich komplementärer Behandlungsmethoden liegen eher inkonsistente Daten vor.
Quelle: Journal Onkologie
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Erstdiagnose und Therapie

slide_2Das Multiple Myelom (MM) ist die zweithäufigste hämatologische Systemerkrankung und wird als maligne Plasmazellneoplasie der Gruppe der Non-Hodgkin-Lymphome zugeordnet. Die Erkrankung betrifft v.a. ältere Menschen und nimmt daher aufgrund des steigenden Alters der Gesamtbevölkerung zu. Zur Diagnosestellung sind der Nachweis eines monoklonalen Proteins im Serum und/oder im Urin und eine mind. 10%ige Knochenmarkinfiltration durch klonale Plasmazellen bzw. der histologische Nachweis eines Plasmozytoms notwendig. Die behandlungsbedürftige Myelomerkrankung ist definiert durch das Vorhandensein bestimmter Endorganschäden bzw. den Nachweis spezifischer Biomarker. Der Einsatz neuer Substanzen wie den immunmodulatorischen Agenzien, Proteasom-Inhibitoren und monoklonalen Antikörpern in der ersten Therapielinie sowie im Rezidiv hat zu einem stetig verbesserten progressionsfreien (PFS) und Gesamtüberleben (OS) geführt. Weitere Behandlungsmöglichkeiten gegen neue Zielantigene, wie Immunkonjugate, bispezifische Antikörper und zelluläre Therapien (CAR-T-Zellen), sind derzeit in klinischer Erprobung.
Quelle: Journal Onkologie
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Myeloma Patients Europe: Fragen zu COVID-19 (Coronavirus)

slide_2Myeloma Patients Europe (MPE) hat verschiedene Anfragen von Mitarbeitern, Myelom-Patienten und AL-Amyloidose-Patienten über die Auswirkungen von COVID-19 (Coronavirus) auf ihre Behandlung erhalten.
Um diese Fragen zu beantworten und die Auswirkungen in den verschiedenen europäischen Ländern zu verstehen, hat die MPE mit Experten gesprochen und die Behandlungsrichtlinien der einzelnen Länder geprüft. Im Folgenden finden Sie eine Reihe von Fragen und Antworten in Bezug auf die Behandlung von Patienten und wie diese von COVID-19 betroffen sind.
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Therapien für Myelom-Patienten im Wandel der Zeit – Studien der GMMG-Studiengruppe

slide_2Die German Speaking Myeloma Multicenter Group (GMMG-Studiengruppe) führt seit ihrer Gründung 1996 innerhalb eines deutschlandweiten Netzwerks und internationaler Kooperation akademische Phase-II- und -III-Studien für Patienten mit Multiplem Myelom (MM) durch. Im Rahmen von forschungsinitiierten Studien („Investigator Initiated Trials“ (IITs)) wurden durch die GMMG überwiegend Studien zur Hochdosischemotherapie (HDT) mit anschließender autologer Blutstammzelltransplantation (HDT/autoSCT) unter der Einbindung von neuen Medikamenten (Thalidomid, Lenalidomid, Bortezomib) realisiert (GMMG-HD1 bis GMMG-MM5). Diese klinischen Studien verbesserten den Zugang der Patienten zu neuen Medikamenten.
Quelle: Journal Onkologie
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