COVID-19: Entwicklung eines speziellen Impfstoffs für Krebspatienten

slide_2Bis es ausreichend Impfstoff für alle gibt, wird die COVID-19-Impfung bevorzugt Risikogruppen für einen schweren Verlauf der Erkrankung angeboten, darunter Krebspatienten. Sie haben daher viele Fragen zur Impfung in ihrer individuellen Erkrankungssituation und zur Sicherheit der verschiedenen Impfstoffe. Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums informiert Betroffene auf dem aktuellsten Stand der Erkenntnisse.
Quelle: Journal Onkologie
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COVID-19-Impfung: Häufige Fragen von Krebspatienten

slide_2Bis es ausreichend Impfstoff für alle gibt, wird die COVID-19-Impfung bevorzugt Risikogruppen für einen schweren Verlauf der Erkrankung angeboten, darunter Krebspatienten. Sie haben daher viele Fragen zur Impfung in ihrer individuellen Erkrankungssituation und zur Sicherheit der verschiedenen Impfstoffe. Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums informiert Betroffene auf dem aktuellsten Stand der Erkenntnisse.
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Smoldering Multiples Myelom

slide_2Beim Smoldering Multiplen Myelom (SMM) – dem schwelenden Multiplen Myelom – handelt es sich um eine asymptomatische proliferative Plasmazellerkrankung, welche im Vergleich zur Monoklonalen Gammopathie unklarer Signifikanz (MGUS) mit einem deutlich erhöhten Risiko eines Übergangs in ein symptomatisches bzw. therapiebedürftiges Multiples Myelom (MM) verbunden ist. Basierend auf der erst kürzlich eingeführten 2/20/20-Regel erfolgt die Unterteilung in 3 Progressrisikogruppen unter Berücksichtigung des M-Proteins im Serum, des Plasmazellanteils im Knochenmark und der Ratio aus involvierter und nicht-involvierter freier Leichtkette im Serum. Zugelassene Therapiemöglichkeiten für das SMM bestehen zum aktuellen Zeitpunkt nicht. Im Falle einer Hochrisikokonstellation empfiehlt sich eine Behandlung im Rahmen von klinischen Studien.
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Zweite Indikation für Isatuximab zugelassen

slide_2Am 15. April hat die Europäische Kommission Isatuximab (Sarclisa®) in Kombination mit Carfilzomib und Dexamethason (Kd) für die Behandlung von Erwachsenen mit rezidiviertem Multiplem Myelom, die mindestens eine vorausgegangene Therapie erhalten haben, zugelassen. Dies ist die zweite Zulassung von Isatuximab in Kombination mit einer Standardtherapie durch die Europäische Kommission in weniger als 12 Monaten.
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Krebsinstitutionen senden Notruf an Politik und Bevölkerung: Versorgung von Krebspatienten hochgefährdet

slide_2Dramatisch steigende Corona-Infektionszahlen und Intensivstationen, die keine Patienten mehr aufnehmen können – für Menschen mit schwerwiegenden Erkrankungen wie Krebs wird die Situation aufgrund zunehmender Versorgungsengpässe immer besorgniserregender. Die Corona Task Force von Deutscher Krebshilfe, dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zeichnet ein düsteres Bild: Sollte sich die Lage nicht kurzfristig entspannen, droht ein Kollaps des Versorgungssystems. Viele Patienten könnten dann nicht mehr intensivmedizinisch behandelt werden, mit heute noch gar nicht absehbaren Folgen.
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CAR-T-Zell-Therapie beim Multiplen Myelom: Weitere Chance nach mehreren Rezidiven

slide_2Trotz großer Fortschritte in der Behandlung gibt es immer noch Patienten z.B. mit mehrfach rezidiviertem Multiplem Myelom (MM), deren Prognose nicht gut ist. Denn mit jeder weiteren Therapielinie sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit (OS) von median 68,3 Monaten bei First lineTherapie auf 14,7 Monate bei Beginn des vierten Regimes. Die CAR T-Zell-Therapie könnte in dieser Situation eine zusätzliche Option bieten.
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RRMM: Europäische Kommission erteilt bedingte Zulassung für Selinexor + Dexamethason

slide_2Selinexor (NEXPOVIO®) in Kombination mit Dexamethason hat von der Europäischen Kommission die bedingte Zulassung für die Behandlung erwachsener Patienten mit Multiplem Myelom (MM) erhalten, die mind. 4 vorangegangene Therapielinien erhalten haben, deren Krankheit refraktär gegenüber mind. 2 Proteasom-Inhibitoren, 2 immunmodulatorischen Wirkstoffen und einem monoklonalen AntiCD38-Antikörper ist, und die ein Fortschreiten der Krankheit unter der letzten Therapie gezeigt haben.
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Fact Sheet – Training bei Knochenmetastasen und Osteolysen

slide_2Knochenmetastasen oder ossäre Metastasen (OSS) sind bösartige sekundäre Knochentumore, die durch Metastasierung von Tumorzellen eines Primärtumors entstehen. Sie können mit Schmerzen, Instabilität und eingeschränkter Lebensqualität einhergehen und stellen eine häufige Komplikation bei fortgeschrittenen Krebserkrankungen dar.

Als Osteolysen bezeichnet man im onkologischen Kontext Läsionen des Knochengewebes, die u.a.charakteristisch sind für das Multiplen Myelom. Sie entstehen durch eine erhöhte Osteoklasten- und reduzierte Osteoblastenaktivität. Osteolysen beim Multiplen Myelom zählen je nach Definition nicht zu den Knochenmetastasen, sind jedoch ebenfalls mit Schmerzen, Instabilität und eingeschränkter Lebensqualität verbunden.

Weitere Infos zu passenden, onkologischen Bewegungsangeboten in allen Phasen der Behandlung (Akut-, Reha- und Nachsorgephase) sowie Therapienebenwirkungen, Sport und Krebsdiagnose, Abrechnungsmöglichkeiten, Projekte und Studien finden Sie auch auf der Website von OnkoAktiv.

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HEIDELBERG: Einladung: Multiples Myelom Patienten – Onlineforum / 28.04.2021

slide_2Das Universitätsklinikum Heidelberg möchte Sie gerne zu der bevorstehenden Veranstaltungen im Online – Format einladen.
Das Online – Patientenforum werden durch Referenten der Sektion Multiples Myelom, sowie Kooperationspartner aus anderen Kliniken gestaltet. Nach dem Vortrag wird es jeweils die Möglichkeit geben, schriftlich Fragen einzureichen, die dann in der Frage-Antwort Runde beantwortet werden.
Folgender Termin und Themen bieten wir Ihnen aktuell an

28.04.2021/15:30/Neues von der GMMG/Prof. Dr. med. Hartmut Goldschmidt

Die aktuellen Termine finden Sie auch im Internet unter https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/events/newsroom/events

Bitte melden Sie sich bei Interesse direkt bei Nina Recke (Kontakt Nina.Recke(at)med.uni-heidelberg.de / Tel.: 06221 56 8009) für die jeweilige Veranstaltung an.

Flyer Multiples Myelom Online Patientenforen


Neue Therapieoptionen bei kardialer Amyloidose

slide_2Die Langzeitprognose der kardialen Amyloidose ist zwar nach wie vor schlecht, neue Medikamente geben aber Anlass zu vorsichtigem Optimismus. Amyloidosen sind eine Gruppe von Erkrankungen, bei denen es zur Ablagerung von Proteinkomplexen im Gewebe kommt. Zu den am häufigsten betroffenen Organen gehört das Herz. Hier gilt es, 2 wesentliche Ätiologien zu unterscheiden: Die ALAmyloidose wird durch krankhafte Ablagerungen von freien Leichtketten ausgelöst. Sie tritt v.a. im Rahmen von hämatologischen Erkrankungen (Multiplen Myelomen, monoklonalen Gammopathien oder B-Zell-Lymphomen) auf. „Bei der ATTR-Amyloidose wird im Herzen hingegen vermehrt Transthyretin, ein in der Leber gebildetes Transportprotein, abgelagert“, erläutert Ass.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Marc-Michael Zaruba, Universitätsklinik für Kardiologie und Angiologie, Medizinische Universität Innsbruck. Einerseits kann das ein mutiertes Transthyretin sein, im Alter aber auch unverändertes Transthyretin (= Wildtyp-ATTR-Amyloidose). Klinisch findet man bei den Patienten meist eine restriktive Kardiomyopathie.
Quelle: Journal Onkologie
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Online-Patienten-Videos: „COVID-19 beim Myelompatienten …“ und „Lebensqualität und psychisches Wohlbefinden bei Multiplen Myelom …“

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Die Online-Patientenseminare

  • „COVID-19 beim Myelompatienten: Risiko, Therapie und Impfung“ mit Dr. med. Nicola Giesen
  • „Lebensqualität und psychisches Wohlbefinden bei Multiplen Myelom – Was kann ich für mich tun?“ mit PD Dr. med. Imad Maatouk

stehen nun mit folgendem Link Patientenforum – Myelomtage 2021
und mit den Zugangsdaten

Benutzername: patientenforum
Passwort: myelom2021

zur Verfügung.


Aktuelle vielversprechende Studienergebnisse zu Isatuximab

slide_2Wie Prof. Dr. Hartmut Goldschmidt, Heidelberg, im Rahmen des ASH-Kongresses darlegte, kann mit Hilfe des Anti-CD38-Antikörpers Isatuximab sowohl bei Patienten mit neu diagnostiziertem als auch rezidiviertem und refraktärem Multiplen Myelom (r/r MM) die Prognose verbessert werden. In der Therapie des MM wurden in den letzten Jahren große Fortschritte erzielt. Dennoch besteht ein hoher medizinischer Bedarf an neuen Medikamenten, da fast alle Patienten ein Rezidiv erleiden und refraktär werden. In der 4. Therapielinie wird noch eine Remissionsdauer von ca. 4 Monaten erzielt und komplette Remissionen (CR) oder stringente komplette Remissionen (sCR) sind mit etwa 3% sehr selten, sagte Goldschmidt.
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Rezidiviertes MM: CHMP empfiehlt Zulassung von Isatuximab + Carfilzomib + Dexamethason

slide_2Der CHMP-Ausschuss hat eine positive Empfehlung für Isatuximab gegeben, in Kombination mit Carfilzomib und Dexamethason zur Behandlung von Erwachsenen mit Multiplem Myelom, die
mindestens eine vorausgegangene Therapie erhalten haben. Die Empfehlung basiert auf den Daten der Phase-III-Studie IKEMA, in der die Kombinationstherapie mit Isatuximab im Vergleich zur Standardtherapie aus Carfilzomib und Dexamethason eine statistisch signifikante Verbesserung des progressionsfreien Überlebens erzielte. Das Multiple Myelom ist eine für die Patienten belastende Krebserkrankung und gilt trotz der zur Verfügung stehenden Behandlungsmöglichkeiten weiterhin als unheilbar.
Quelle: Journal Onkologie
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Drittes Webinar „Multiples Myelom und COVID-19“ für Myelompatienten und Angehörige

Corona-Impfung bei Myelompatienten: In diesem Webinar gibt Herr Prof. Einsele einen Überblick über die inzwischen zur Verfügung stehenden Corona-Impfstoffe und erläutert, welche Aspekte rund um die Impfung speziell für Myelompatienten wichtig sind. Im Anschluss beantwortet er Ihre Fragen.
Anmeldungslink …

Weitere Informationen: https://www.takeda-onkologie.de/multiples-myelom/webinar/covid-19


Einsatzmöglichkeiten von Isatuximab in den verschiedenen Krankheitsstadien

slide_2 Der CD 38-Antikörper Isatuximab (Sarclisa®) ist in Kombination mit Pomalidomid und Dexamethason seit 1. Februar 2021 zur Behandlung des rezidivierten und refraktären Multiplen Myeloms (rrMM) bei erwachsenen Patienten zugelassen, die mindestens 2 vorausgegangene Therapien, darunter Lenalidomid und einen Proteasom-Inhibitor (PI), erhalten haben und unter der letzten Therapie eine Krankheitsprogression zeigten. Parallel wird Isatuximab in der Erstlinientherapie weiterentwickelt sowie für die Therapie des Smoldering MM.
Quelle: Journal Onkologie
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Deutsche Krebsgesellschaft bemängelt unklaren und uneinheitlichen Zugang zur COVID-Impfung für Krebspatient*innen

slide_2Obwohl Krebspatient*innen und andere Betroffene mit einer chronischen Erkrankung gemäß der COVID19-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums vom 8.2.2021 das Recht auf einen bevorzugten Zugang zu einer Impfung gegen SARS-CoV-2 haben, sind die Zugangsregelungen für die Betroffenen auf Länderebene weitgehend unklar. „In einigen Bundesländern steht die erste Impfwelle der über 80-Jährigen und des medizinischen Personals kurz vor Zielerreichung oder ist abgeschlossen. Jetzt geht es darum, in der zweiten Impfwelle chronisch Kranke mit einem hohen Risiko für einen schweren COVID19-Verlauf rasch durch eine Impfung zu schützen“, kommentiert Prof. Thomas Seufferlein, Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG), den aktuellen Stand der COVID19-Impfung.
Quelle: Journal Onkologie
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Rückblick auf das 1. Digitale Post-ASH-Forum

slide_2Für alle, die am 21.02.2021 keine Gelegenheit hatten, live dabei zu sein, gibt es hier die Videomitschnitte der Vortragenden:

 

 


Myeloma Aktionsmonat März

International Myeloma Foundation (IMF) startet 31 Tage Resilienzkampagne für Myelom-Aktionsmonat im März 2021
Unter der Leitung der International Myeloma Foundation findet der Myelom Action Month jeden März statt, um Einzelpersonen und Gruppen zu ermutigen, Maßnahmen zu ergreifen, die sich positiv auf die Myelom-Gemeinschaft auswirken. In diesem Jahr lädt der IWF Sie ein, sich der Myelom-Gemeinschaft anzuschließen und Ihre eigene Widerstandsfähigkeit zu fördern. Wir alle können kleine Maßnahmen in unserem Leben ergreifen, um unser Wohlergehen zu verbessern, unsere Widerstandsfähigkeit zu stärken und das Leben der Menschen in der Myelom-Gemeinschaft zu verbessern. Der IWF sieht, dass diejenigen in der Myelom-Gemeinschaft täglich widerstandsfähig sind, und erkennt auch, dass die Menschen sich nicht ständig widerstandsfähig fühlen müssen. Dieses Jahr erweist sich als besonders aktuell für das Thema Resilienz, da die Welt weiterhin mit dem Stress der Pandemie fertig wird.
Quelle: International Myeloma Foundation
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Neue Therapieoption Isatuximab jetzt verfügbar

slide_2Seit Februar 2021 steht mit Isatuximab (Sarclisa ®) eine neue Therapieoption für Patienten mit rezidiviertem und refraktärem Multiplem Myelom (RRMM) in Deutschland zur Verfügung. Isatuximab ist ein neuer Anti-CD38-Antikörper, der in Kombination mit Pomalidomid und Dexamethason (Pd) zur Behandlung des RRMM bei Erwachsenen zugelassen ist, die mindestens zwei vorausgegangene Therapien, darunter Lenalidomid und einen Proteasom-Inhibitor (PI), erhalten haben und unter der letzten Therapie einen Progress erlitten (1).
Quelle: Journal Onkologie
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