Famililäre Häufung beim Multiplen Myelom

In einigen Fällen kommt es zu einem gehäuften Auftreten von Myelom-Erkrankungen. Es wurde daher am Universitätsklinkum Heidelberg ein Forschungsprojekt initiiert, das zum Ziel hat, erbliche Genveränderungen zu entdecken, die für ein erhöhtes Erkrankungsrisiko verantwortlich sind.
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Nach Vortherapie jetzt auch oraler Proteasom-Inhibitor verfügbar

slide_2Das Multiple Myelom ist zwar nach wie vor nicht heilbar, mit der Einführung verschiedener neuer Wirkstoffe haben die Patienten aber zunehmend bessere Aussichten auf langfristige medikamentöse Kontrolle dieser vielgestaltigen malignen Erkrankung der Plasmazellen. Seit Anfang 2017 erweitert der orale Proteasom-Inhibitor Ixazomib (NINLARO®) die Möglichkeiten nach Vortherapie.
Quelle: Journal Onkologie
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1. Patienten-Kongress Multiples Myelom in Schwerin

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patienten und Angehörige,

Myelom Deutschland e.V., Bundesverband Multiples Myelom freut sich sehr, Ihnen mitzuteilen, dass unser 1. Patienten-Kongress Multiples Myelom am 1. und 2. April 2017 in Schwerin stattfinden wird und möchte Patienten, Angehörige und Interessierte recht herzlich einladen, daran teilzunehmen.

Für unseren Kongress konnten wir Referenten aus Heidelberg, Hannover, Hamburg, Rostock, Schwerin und Greifswald gewinnen.
Vertreter der Selbsthilfegruppen Schwerin (in Planung) und Rostock wirken aktiv am Programm mit, bieten Informationen an und stehen für Fragen zur Verfügung. Ebenso wird Myelom Deutschland (MD) mit einem Informationsstand auf unserem Patienten-Kongress vertreten sein, welcher Ihnen die Möglichkeit bietet, sich umfassend über die Krankheit zu informieren.

Für Rückfragen und Anmeldungen erreichen Sie uns unter Geschäftsstelle:
Ansprechpartnerin: Frau Brigitte Reimann, Telefon: +49 (0)6321-963830

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Veranstaltungskalender sowie dem Flyer.


Bedingte EU-­Zulassung für Ixazomib

slide_2Die Europäische Kommission hat die bedingte Zulassung für Ixazomib (NINLARO®) in Kombination mit Lenalidomid und Dexamethason (Rd) zur Behandlung des Multiplen Myeloms (MM) bei erwachsenen Patienten mit einer Vortherapie erteilt (1). Bereits im September 2016 erhielt der erste orale Proteasom­Inhibitor ein positives Votum vom Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (2).
Quelle: Journal Onkologie
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Therapie des Multiplen Myeloms: LEBENSERWARTUNG HAT SICH VERDOPPELT

slide_2In den letzten Jahren wurden in Deutschland 7 neue Medikamente für die Behandlung des multiplen Myeloms zugelassen, so viele wie für keine andere Krebserkrankung, sagt Prof. Goldschmidt. Jetzt, so betont er, ist es wichtig die effektivsten Therapiesequenzen zu ermitteln. Dabei darf die Lebensqualität der Patienten nicht aus den Augen verloren werden.
Quelle: ONKO Internetportal – Im Gespräch: Prof. Dr. Hartmut Goldschmidt (Heidelberg), DGHO 2016
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Zusammenfassung Heidelberger Patiententag Multiples Myelom

Der Patiententag Multiples Myelom der am 25.09.2016 im Universitätsklinikum Heidelberg – Sektion Multiples Myelom – unter der Leitung von Prof. Dr. Hartmut Goldschmidt – der Selbsthilfegruppe Multiples Myelom Kurpfalz, der Plasmozytom-Selbsthilfegruppe Rhein/Main, der Internationalen Myeloma Foundation (IMF) sowie dem Bundesverband Myelom Deutschland e.V. stattgefunden hat, war auch in diesem Jahr wieder eine Informationsveranstaltung von höchster fachlicher Qualität für Patienten Angehörige und Interessierte.
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Broschüre „Das will ich wissen … Autologe Stammzelltransplantation bei Patienten mit Multiplem Myelom oder Lymphom, Patienten fragen – Experten antworten“

Eine Hochdosis-Chemotherapie mit anschließender Blutstammzelltransplantation gilt heute als Standardbehandlung bei Multiplem Myelom und bei Lymphomen. Der klarigo Verlag hat mit Unterstützung verschiedener Selbsthilfegruppen die vordringlichsten, bewegendsten oder ungeklärte Patientenfragen gesammelt und diese von fünf Experten beantworten lassen.

Die Broschüre kann kostenlos über die Firma Sanofi Genzyme angefordert werden (per Email an andrea.roessel(at)sanofi.com)

klarigo Verlag für Patientenkommunikation, 2016

 


Broschüre „Das will ich wissen … Multiples Myelom, Betroffene fragen – Experten antworten“

Die DiagnoseMultiples Myelom“ ist nicht nur für den Betroffenen selbst, sondern auch für seine Angehörigen mit unzähligen Fragen, Ängsten und Unsicherheiten verbunden. Nicht nur in der Zeit direkt nach der Diagnose, sondern häufig über den gesamten Verlauf der Erkrankung bleiben manchmal Fragen offen, die nie gestellt oder nicht ausreichend beantwortet wurden. Mit Unterstützung verschiedener Selbsthilfegruppen hat der klarigo Verlag Menschen, die am Multiplen Myelom erkrankt sind und verschiedene Angehörige gebeten, die für sie vordringlichsten, bewegendsten oder ungeklärten Fragen zu stellen. Diese Fragen wurden von mehreren Expertinnen und Experten beantwortet, die sich täglich mit der Behandlung und Erforschung des Multiplen Myeloms auseinandersetzen oder sich in anderer Weise um Menschen kümmern, die von dieser Erkrankung betroffen sind.

Die Broschüre kann kostenlos über folgenden Internetlink bestellt werden:
https://www.amgen.de/Informationsmaterial/Krebs/index.html

klarigo Verlag für Patientenkommunikation, 2016


Körperliche Aktivität und Sport beim Multiplen Myelom

Die Broschüre soll Patienten bei der Wahl der für sie am Besten geeigneten sportlichen Aktivitäten unterstützen. Körperliche Aktivität kann Nebenwirkungen reduzieren und die Lebensqualität verbessern.

Sie können die Broschüre gerne in unserer Geschäftsstelle kostenlos anfordern oder die Datei einfach hier herunterladen.
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Kurze Zusammenfassung der Krankheit und Therapiemöglichkeiten

md_imf_kurze_zusammenfassung_der_krankheit_und_therapiemoeglichkeitenDie Broschüre „Zusammenfassung der Krankheit und Therapiemöglichkeiten“ bietet einen Überblick über die Erkrankung und diskutiert deren Pathophysiologie, klinische Merkmale sowie Behandlungsoptionen. Wir hoffen, dass die Informationen für Angehörige der Gesundheitsberufe und Patienten nützlich sein werden.

Stand: 2015 – Von Brian G.M. Durie, MD
Herausgegeben von der International Myeloma Foundation

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Welche Faktoren begünstigen Langzeitüberleben bei Multiplem Myelom?

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International Myeloma Foundation fördert zwei Forschungsprojekte zu Knochenmarkkrebs unter Federführung des Universitätsklinikums Heidelberg

Zwei neue Forschungsprojekte des Heidelberger Myelomzentrums – zum Langzeitüberleben bei Multiplem Myelom und erblichen Risikofaktoren der bislang unheilbaren Krebserkrankung – werden von der Internationalen Myelom Stiftung (International Myeloma Foundation, IMF) in den kommenden drei Jahren mit insgesamt 1,6 Millionen Euro gefördert. Im Rahmen der „Black Swan Research Initiative“ unterstützt die IMF vor allem Projekte, die sich mit der verbleibenden Resterkrankung nach der Therapie beschäftigen. Die überlebenden Krebszellen führen häufig über kurz oder lang zu einem Rückfall. Ziel ist es

Quelle: Universitätsklinikum Heidelberg – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Buchtipp: „Transformation – eine Zelle wird zu Krebs“

Dr. Anja Klußmeier erklärt und veranschaulicht in ihrem Buch „Transformation – eine Zelle wird zu Krebs“ die komplexen biologischen Prozesse, die hinter einer Krebserkrankung stecken, anhand von einfachen Beispielen und ohne viel Chemie. Im ersten Teil geht es um den grundlegenden Aufbau und die Funktionen einer gesunden Zelle. Es wird deutlich, wie und warum Mutationen in den Erbinformation entstehen und schließlich für defekte Moleküle verantwortlich sind, die wiederum die Ursache vieler verschiedener Krankheiten bilden. Im Anschluss geht es um die besonderen Fähigkeiten einer Tumorzelle: die Veränderung ihrer Zellteilung, ihre Unsterblichkeit und ihre Strategien zur Deckung eines erhöhten Energiebedarfs. Dabei zeigen viele Beispiele das Prinzip, sie können jedoch nicht allgemein gültig sein, da jeder Tumor über ganz individuelle Eigenschaften verfügt. Kein Tumor ist gleich.
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Aufbruchstimmung- Therapieoptionen beim Multiplen Myelom

slide_2Als „extrem spannende Zeit“ titulierte Dr. Michael Böhler, Takeda, die gegenwärtige Forschungsaktivität zum Multiplen Myelom (MM) auf einer Veranstaltung auf dem Deutschen Krebskongress. In dieser „Ära“ konnten durch die ungeheure Datenflut aus genetischen Analysen von Myelomzellen neue Therapiekonzepte entwickelt werden.
Quelle: Journal Onkologie
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Multiples Myelom: Carfilzomib bereichert das Armamentarium

slide_2„Wir haben keine Substanz, die das Multiple Myelom eigenständig heilen kann, aber wir haben neue Therapiebausteine, die gemeinsam eine wichtige Bereicherung des therapeutischen Arsenals darstellen“, konstatierte Prof. Martin Gramatzki, Kiel. So erweitert unter anderem der kürzlich in der EU zugelassene Proteasom-Inhibitor Carfilzomib die Therapieoptionen beim Multiplen Myelom (MM).
Quelle: Journal Onkologie
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DKK 2016- Dreierkombination mit Carfilzomib bei MM wirksam

Für die Behandlung des Multiplen Myeloms (MM) bei Erwachsenen steht seit letztem Jahr der Proteasominhibitor der nächsten Generation, Kyprolis® (Carfilzomib), zur Verfügung, der in Kombination mit Lenalidomid und Dexamethason ab dem 1. Rezidiv eingesetzt wird (1). Im Rahmen eines Symposiums von Amgen, das unter dem Vorsitz von Prof. Dr. med. Hartmut Goldschmidt, Universitätsklinikum Heidelberg, und Prof. Dr. med. Stefan Knop, Universitätsklinikum Würzburg, beim 32. Deutschen Krebskongress stattfand, werteten die Experten die Dreierkombination mit Carfilzomib als wichtige neue Option in der Rezidivtherapie des Multiplen Myeloms.
Quelle: Journal Onkologie
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Kontinuierliche Therapie und „spezifische“ Targets sollen Langzeitüberleben ermöglichen

Beim Multiplen Myelom sei mittlerweile mit neuen Therapieoptionen zwar noch nicht die Heilung, aber zumindest eine Chronifizierung der Erkrankung zu erreichen, sagte Prof. Igor Wolfgang Blau, Berlin. Ein gutes Ansprechen bedeutet gleichermaßen ein längeres progressionsfreies Überleben (1). „Und ein nach 96 Monaten noch nicht erreichtes medianes Gesamtüberleben – wie in dem auf dem ASH 2015 präsentierten Update der HD4­-Studie gezeigt (2) – weist in Richtung Chronifizierung, mit einem Vorteil für die Hochdosistherapie mit Bortezomib und Tandemtransplantation.“
Quelle: Journal Onkologie
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Myelomtherapie wird immer effizienter

MD_Heidelberg_01_FotoDirksen5. Heidelberg Myeloma Workshop
Wie bei vielen anderen Tumorarten deutet sich auch beim multiplen Myelom an, dass die Patienten von einer personalisierten Therapie profitieren, die sich an genetischen Markern orientiert. Unterdessen wächst das therapeutische Arsenal.

Bei Patienten mit multiplem Myelom rücken Therapiestrategien immer mehr in den Blickpunkt, mit denen sich ein negatives Ergebnis beim Test auf eine minimale Resterkrankung (MRD) erzielen lässt.

(Quelle: Uniklinikum Heidelberg – Bericht vom 5th Heidelberg Myeloma Workshop vom 24. bis 25. April 2015 in Heidelberg)

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