Grippe und Pneumokokken: Impfempfehlung für immunsupprimierte Patienten

slide_2Noch vor der kommenden Grippewelle sollten Immunsupprimierte gegen Influenza und Pneumokokken geimpft werden. Dazu gehören zum Beispiel Patienten mit rheumatoider Arthritis, Psoriasis, chronischer Niereninsuffizienz, Krebs oder einer HIV-Infektion, bei denen das Immunsystem durch die Grunderkrankung oder die zur Behandlung eingesetzten Medikamente geschwächt sein kann (1). Gerade vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie gilt es, vermeidbare Atemwegsinfekte zu verhindern, die eine Hospitalisierung und gegebenenfalls eine künstliche Beatmung erforderlich machen können (2). Prevenar 13® ist vollumfänglich lieferbar – daher kann mit der für Immunsupprimierte empfohlenen sequenziellen Impfung gegen Pneumokokken jetzt begonnen werden. Mit der Kovakzinierung können immunsupprimierte Patienten gleichzeitig gegen Influenza- und Pneumokokken-Erkrankungen geschützt und die Anzahl der nötigen Patientenkontakte verringert werden (3).
Quelle: Journal Onkologie
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Gemeinsam spenden – #PURZELBAUMCHALLENGE FÜR KAI

maennchen-grossHallo, ich bin Kai (42) und so gar nicht die typische Person für so einen Aufruf – ich bin nicht mehr so richtig jung, habe keine Kinder und auch keine Ehefrau … aber ich liebe mein Leben genauso wie ihr alle es tut! Ich habe eine tolle Familie und die besten Freunde, die ich mir vorstellen kann und möchte gerne noch ein paar schöne Jahre mit ihnen verbringen! Vor ein paar Tagen bekam ich die Diagnose Blutkrebs. Meine einzige Chance ist eine Stammzelltransplantation. Die wenigsten kennen die Krankheit. Doch helfen ist so einfach wie ein Purzelbaum. Lasst euch registrieren und seid Teil der #Purzelbaumchallenge! Nominiert Freunde und Bekannte – es tut kein bisschen weh.“

Kai begleitet bereits seit fast fünf Jahren die Knochenmarkkrebserkrankung Multiples Myelom. Nun kam noch eine weitere seltene Leukämieerkrankung hinzu, welche eine Blut-Fremdspende erforderlich macht.

Wegen der Atemwegserkrankung COVID-19 bietet die DKMS ganz aktuell die Möglichkeit einer Online-Registrierungsaktion ebenso wie die Registrierung über ihre Internetseite www.dkms.de an. Dort kann sich jeder Interessierte unkompliziert online ein Registrierungsset nach Hause bestellen. Mithilfe von drei medizinischen Wattestäbchen und einer genauen Anleitung sowie einer Einverständniserklärung kann jeder potenzielle Neuspender selbst einen Wangenschleimhautabstrich vornehmen und per Brief an das DKMS-Labor in Dresden senden.

Macht bitte in Eurem Verwandten- und Bekanntenkreis auf die folgende Online-Aktion aufmerksam:

Zur Online-Aktion …


Im Rezidiv hoher Bedarf an neuen Therapien

slide_2„In der Erstlinientherapie des Multiplen Myeloms (MM) hat es v.a. durch synergistische Kombinationen rasante Fortschritte gegeben“, so Prof. Dr. med. Christoph Scheid, Köln. Trotz vieler Therapiemöglichkeiten in den früheren Therapielinien besteht jedoch weiterhin ein hoher unmet medical need beim rezidivierten/refraktären (r/r) MM in den späteren Linien, da hier das mediane progressionsfreie Überleben (PFS) bei nur 3-4 Monaten liegt. Entscheidend für die Therapieauswahl beim MM seien keine bestimmten Tumorcharakteristika, sondern patientenspezifische Faktoren wie Eignung für Transplantation, Thromboembolie-Neigung, vorhandene Neuropathie etc.
Quelle: Journal Onkologie
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Expertengespräch: Update 2020 Diagnostik und Therapie des Multiplen Myeloms – DKG-Thesen 2020/2021

slide_2Im Rahmen des Annual Meetings der American Society of Hematology (ASH 2019) und des Europäischen Hämatologenkongresses (EHA 2020) diskutierten Experten die aktuellen Therapieempfehlungen für das Multiple Myelom (MM) und die vorherigen MM-Thesen der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG). Ziel des interdisziplinären Expertengesprächs war es, auf Basis der publizierten und der auf dem ASH/EHA präsentierten Daten sowie der eigenen klinischen Erfahrung eine Orientierungshilfe zu Diagnostik, Behandlung und Kontrolle von MM-Patienten zu geben sowie Konsequenzen für den Praxisalltag abzuleiten.
Quelle: Journal Onkologie
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Europäische Kommission erteilt Zulassung für Belantamab-Mafodotin

slide_2GlaxoSmithKline plc gibt bekannt, dass die Europäische Kommission eine bedingte Marktzulassung für BLENREP (Belantamab-Mafodotin) als Monotherapie zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit multiplem Myelom in Europa erteilt hat. Die Patienten müssen zuvor mindestens 4 Therapien erhalten haben, darunter einen Anti-CD38-Antikörper, einen Proteasom-Inhibitor und einen Immunmodulator. Während der letzten Therapie muss ein Fortschreiten der Erkrankung nachgewiesen worden sein. BLENREP ist der erste zugelassene Vertreter aus der Klasse der gegen das B-Zell-Reifungs-Antigen (BCMA) gerichteten Therapien für Patienten, deren Erkrankung trotz derzeitiger Standardtherapie fortgeschritten ist.
Quelle: Journal Onkologie
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YES! CON – DEUTSCHLANDS ERSTE DIGITALE KREBS‑CONVENTION

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  • Unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn
  • Jede Krebsgeschichte ist individuell und die YES!CON bietet den Platz dafür.
  • Wir sprechen mit Experten, Betroffenen, Patienten und Angehörigen, Vertretern aus Medizin, Medien, Wirtschaft und Politik und erörtern Methoden, Möglichkeiten und Perspektiven.
  • Wir informieren, motivieren und ermöglichen Austausch, Interaktion und Community.
    Du bist nicht allein.
    Zusammen sind wir YES!CON.
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Zulassungsempfehlung für Monotherapie Belantamab-Mafodotin bei stark vorbehandelten Patienten

slide_2Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) hat eine Zulassungsempfehlung für Belantamab-Mafodotin als Monotherapie zur Behandlung des Multiplen Myeloms bei erwachsenen Patienten ausgesprochen. Die Patienten müssen zuvor mind. 4 Therapielinien erhalten haben, darunter einen Anti-CD38-Antikörper, einen Proteasom-Inhibitor und einen Immunmodulator. Zudem muss ein Fortschreiten der Erkrankung unter der letzten Therapie nachgewiesen worden sein.
Quelle: Journal Onkologie
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Stellenwert der Blutstammzelltransplantation bei fortgeschrittener Erkrankung

Wissenschaftler überprüfen den Stellenwert der Blutstammzelltransplantation bei fortgeschrittener Erkrankung des Multiplen Myelom

Neben der Hochdosis-Chemotherapie gefolgt von einer Blutstammzelltransplantation haben vor allem neue Medikamente die Situation der Betroffenen in den letzten Jahren deutlich verbessert. Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) haben nun im Rahmen einer multizentrischen Studie der „German-speaking Multicenter Myeloma Group“ (GMMG) die Therapieverfahren miteinander verglichen und den Stellenwert einer erneuten Blutstammzelltransplantation bei fortgeschrittener Erkrankung untersucht. Dabei stellten sie fest, dass bereits eine alleinige Behandlung mit den neuen Medikamenten sehr gute Überlebenszeiten erzielen kann. Trotzdem profitierte am Ende die Patientengruppe, die eine erneute Blutstammzelltransplantation erhielt. weiterlesen …


Tiefes Ansprechen unter Daratumumab

slide_2Auf dem diesjährigen virtuellen Kongress der European Hematology Association (EHA) wurde eine Post-hoc-Analyse der gepoolten Daten aus den Phase-III-Studien MAIA und ALCYONE zu Daratumumab (Darzalex®) vorgestellt (1). Die Ergebnisse dieser Analyse deuten darauf hin: Bei erwachsenen Patienten mit neu diagnostiziertem Multiplen Myelom (MM), die für eine autologe Stammzelltransplantation (ASZT) nicht geeignet sind, war das Risiko einer Verschlechterung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität (HRQoL) im Laufe der Zeit umso geringer, je tiefer sie auf eine Therapie ansprachen (1).
Quelle: Journal Onkologie
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Sepsis: APS informiert über Symptome, Behandlung und Prävention

slide_275.000 Deutsche sterben jährlich an einer Sepsis. Viele Betroffene könnten gerettet werden, doch oft werden die Symptome zu spät erkannt. Das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) hat nun eine Handlungsempfehlung für Ärzt*innen und medizinisches Personal sowie eine Patienteninformation herausgegeben. Sie sollen die Früherkennung und Behandlung von Sepsis verbessern und so dazu beitragen, Leben zu retten.
Quelle: Journal Onkologie
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Zur Broschüre APS SEPSIS – Was Sie darueber wissen sollten …


Verbesserte Lebensqualität durch subkutane statt intravenöse Daratumumab-Gabe

slide_2Das Multiple Myelom (MM) ist nach wie vor eine Erkrankung mit einem sehr hohen medical need. Zwar hat sich das Gesamtüberleben(OS) durch neue Therapieoptionen insgesamt signifikant
verbessert, doch nach wie vor besteht keine Heilungschance – auf kurze Remissionsphasen folgen unweigerlich Rezidive. Um so bedeutsamer ist die Verbesserung der Lebensqualität während der Therapie. Eine Möglichkeit ist die subkutane statt intravenöse Gabe von Daratumumab (Darzalex®), wie Prof. Dr. med. Hartmut Goldschmidt, Heidelberg, auf einer Pressekonferenz erläuterte.
Quelle: Journal Onkologie
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Leichtketten-Amyloidose: Signifikant höhere CR unter Kombinationstherapie mit Daratumumab

slide_2Auf dem virtuellen 25. Jahreskongress der European Hematology Association (EHA) wurden die Ergebnisse der ersten randomisierten Phase-III-Studie ANDROMEDA zur Untersuchung der
subkutanen (SC) Formulierung des vollhumanen, monoklonalen CD38-Antikörpers Daratumumab (Darzalex®) für die Behandlung von Patienten mit neu diagnostizierter Leichtketten Amyloidose (AL) präsentiert (1). Die Studiendaten zeigten, dass Daratumumab SC in Kombination mit Cyclophosphamid, Bortezomib und Dexamethason (D-CyBorD) im Vergleich zu CyBorD zu einer signifikant höheren hämatologischen kompletten Ansprechrate (CR) führte (1). Zudem verzögerte die Behandlung mit D-CyBorD den Zeitpunkt bis zu einer schweren Organschädigung, zu einer hämatologischen Progression oder zum Tod und verbesserte das ereignisfreie Überleben (1). Das Sicherheitsprofil der Kombination entsprach dem von Daratumumab SC oder CyBorD allein (1).
Quelle: Journal Onkologie
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Eisenmangel bei onkologischen Patienten: Prävention, Diagnostik, Therapie

slide_2Eisenmangel bei Tumorpatienten beeinflusst die Wirksamkeit der Chemotherapie, erhöht das Auftreten lokaler Rezidive sowie der Mortalitätsrate und wirkt sich ungünstig auf die Lebensqualität der Patienten aus. Prof. Dr. med. Marc Thill, Frankfurt am Main, erläuterte bei einem digitalen Symposium die Hauptauslöser der Eisenmangelanämie bei onkologischen Patienten, die Diagnostik und Therapie, aber auch geeignete Präventionsmaßnahmen.
Quelle: Journal Onkologie
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CD38 als Zielantigen beim r/r MM: Isatuximab zu Kd verbessert PFS und Ansprechtiefe signfikant

slide_2Der typische Verlauf eines multiplen Myeloms (MM) beinhaltet Rezidiv und Refraktarität, und solange dies der Fall ist, braucht es Innovationen in der Therapie“ stellte Prof. Katja Weisel, Hamburg, die Bedeutung von Neuzulassungen bei dieser Entität heraus. Bei Patienten mit einem refraktären/rezidivierten Multiplen Myelom (r/r MM) führte die Hinzunahme von Isatuximab (Isa) zu Carfilzomib und Dexamethason (Kd) zu einer statistisch signifikanten Verlängerung des progressionsfreien Überlebens (PFS) und einer klinisch bedeutsamen Verbesserung der Ansprechtiefe, so Weisel zu. einer auf dem EHA vorgestellten Auswertung der Phase-III-Studie IKEMA. Die kürzlich erfolgte EU-Zulassung für Isatuximab (Sarclisa®) beim r/rMM nach 2 Vortherapien (darunter Lenalidomid und ein Proteason-Inhibitor) zusätzlich zu Pomalidomid und Dexamethason basiert auf Daten aus der randomisierten Phase-III-Studie ICARIA-MM, die für die Zugabe des monoklonalen Anti-CD38-Antikörpers Isa eine um 40% signifikant reduzierte Krankheitsprogression oder Tod gezeigt hatte.
Quelle: Journal Onkologie
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25. Kongress der Europäischen Hämatologengesellschaft EHA als virtueller Online-Kongress

Vom 11. bis 14. Juni 2020 fand der 25. Europäische Hämatologenkongress EHA25 als viruteller Online-Kongress statt. Das KML berichtet in seiner Reihe LymphomKompetenz KOMPAKT mit Video-Berichten von relevanten Studienergebnissen und neuen Entwicklungen im Bereich der Lymphomforschung.

Zum Multiplen Myelom finden Sie neben der präsentierten Folie außerdem auch einen einzelnen Vortrag von Frau Prof. Dr. med. Katja Weisel (Stellv. Direktorin der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf | Mitglied der Leitgruppe der German Speaking Myeloma Multicenter Group (GMMG)) als separaten Webcast:

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NCT-Lauf Spendenaktion 2020 wird virtuell

slide_2Herausforderung angenommen? Definitiv!
Normalerweise machen sich Tausende Menschen auf den Weg, um beim NCT-Lauf dabei zu sein und ihr Zeichen gegen Krebs zu setzen. Aber wie bringt man diese Gemeinschaft ohne Laufveranstaltung zusammen? Unter dem Motto NCT-LAUFend gegen Krebs: Allein. Zusammen! starten wir am 26. Juni eine kollektive Aktion. Der virtuelle NCT-Lauf kann überall gelaufen werden: im Park oder Wald, auf dem Laufband oder der Tartanbahn. Den virtuellen NCT-Lauf bestreitet man allein oder in einer kleinen Gruppe mit der zulässigen Personenzahl gemäß der geltenden Kontaktbeschränkungen. Die Strecke legt jeder selbst fest. Von unserem Rundenkurs inspiriert geht es dabei nicht um sportliche Höchstleistungen, sondern darum sich für andere und die Krebsforschung am NCT Heidelberg zu engagieren. Weitere Informationen finden Sie hier …


1. Digitales Myelom-Forum 2020

slide_2Am Samstag, den 4. Juli 2020, setzt das Uniklinikum Würzburg sein beliebtes Myelom-Forum fort. Neu ist, dass sich die Experten, Patienten, Angehörigen und sonstigen Interessierten in diesem Jahr nicht im Hörsaal, sondern online auf einer Videokonferenz-Plattform treffen. Im Mittelpunkt stehen aber weiterhin aktuelle Informationen über Erkenntnisse aus der Erforschung und der Therapie der bösartigen Krebserkrankung des Knochenmarks.
Weitere Informationen finden Sie hier …