Eisenmangel bei onkologischen Patienten: Prävention, Diagnostik, Therapie

slide_2Eisenmangel bei Tumorpatienten beeinflusst die Wirksamkeit der Chemotherapie, erhöht das Auftreten lokaler Rezidive sowie der Mortalitätsrate und wirkt sich ungünstig auf die Lebensqualität der Patienten aus. Prof. Dr. med. Marc Thill, Frankfurt am Main, erläuterte bei einem digitalen Symposium die Hauptauslöser der Eisenmangelanämie bei onkologischen Patienten, die Diagnostik und Therapie, aber auch geeignete Präventionsmaßnahmen.
Quelle: Journal Onkologie
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CD38 als Zielantigen beim r/r MM: Isatuximab zu Kd verbessert PFS und Ansprechtiefe signfikant

slide_2Der typische Verlauf eines multiplen Myeloms (MM) beinhaltet Rezidiv und Refraktarität, und solange dies der Fall ist, braucht es Innovationen in der Therapie“ stellte Prof. Katja Weisel, Hamburg, die Bedeutung von Neuzulassungen bei dieser Entität heraus. Bei Patienten mit einem refraktären/rezidivierten Multiplen Myelom (r/r MM) führte die Hinzunahme von Isatuximab (Isa) zu Carfilzomib und Dexamethason (Kd) zu einer statistisch signifikanten Verlängerung des progressionsfreien Überlebens (PFS) und einer klinisch bedeutsamen Verbesserung der Ansprechtiefe, so Weisel zu. einer auf dem EHA vorgestellten Auswertung der Phase-III-Studie IKEMA. Die kürzlich erfolgte EU-Zulassung für Isatuximab (Sarclisa®) beim r/rMM nach 2 Vortherapien (darunter Lenalidomid und ein Proteason-Inhibitor) zusätzlich zu Pomalidomid und Dexamethason basiert auf Daten aus der randomisierten Phase-III-Studie ICARIA-MM, die für die Zugabe des monoklonalen Anti-CD38-Antikörpers Isa eine um 40% signifikant reduzierte Krankheitsprogression oder Tod gezeigt hatte.
Quelle: Journal Onkologie
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25. Kongress der Europäischen Hämatologengesellschaft EHA als virtueller Online-Kongress

Vom 11. bis 14. Juni 2020 fand der 25. Europäische Hämatologenkongress EHA25 als viruteller Online-Kongress statt. Das KML berichtet in seiner Reihe LymphomKompetenz KOMPAKT mit Video-Berichten von relevanten Studienergebnissen und neuen Entwicklungen im Bereich der Lymphomforschung.

Zum Multiplen Myelom finden Sie neben der präsentierten Folie außerdem auch einen einzelnen Vortrag von Frau Prof. Dr. med. Katja Weisel (Stellv. Direktorin der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf | Mitglied der Leitgruppe der German Speaking Myeloma Multicenter Group (GMMG)) als separaten Webcast:

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NCT-Lauf Spendenaktion 2020 wird virtuell

slide_2Herausforderung angenommen? Definitiv!
Normalerweise machen sich Tausende Menschen auf den Weg, um beim NCT-Lauf dabei zu sein und ihr Zeichen gegen Krebs zu setzen. Aber wie bringt man diese Gemeinschaft ohne Laufveranstaltung zusammen? Unter dem Motto NCT-LAUFend gegen Krebs: Allein. Zusammen! starten wir am 26. Juni eine kollektive Aktion. Der virtuelle NCT-Lauf kann überall gelaufen werden: im Park oder Wald, auf dem Laufband oder der Tartanbahn. Den virtuellen NCT-Lauf bestreitet man allein oder in einer kleinen Gruppe mit der zulässigen Personenzahl gemäß der geltenden Kontaktbeschränkungen. Die Strecke legt jeder selbst fest. Von unserem Rundenkurs inspiriert geht es dabei nicht um sportliche Höchstleistungen, sondern darum sich für andere und die Krebsforschung am NCT Heidelberg zu engagieren. Weitere Informationen finden Sie hier …


1. Digitales Myelom-Forum 2020

slide_2Am Samstag, den 4. Juli 2020, setzt das Uniklinikum Würzburg sein beliebtes Myelom-Forum fort. Neu ist, dass sich die Experten, Patienten, Angehörigen und sonstigen Interessierten in diesem Jahr nicht im Hörsaal, sondern online auf einer Videokonferenz-Plattform treffen. Im Mittelpunkt stehen aber weiterhin aktuelle Informationen über Erkenntnisse aus der Erforschung und der Therapie der bösartigen Krebserkrankung des Knochenmarks.
Weitere Informationen finden Sie hier …


Zulassungserweiterung für subkutane Gabe von Daratumumab

slide_2Der vollhumane, monoklonale CD38-Antikörper Daratumumab (Darzalex®) ist bei Patienten mit Multiplem Myelom (MM) jetzt auch als subkutane Injektion (SC) anwendbar. Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat die Zulassungserweiterung von Daratumumab SC in allen zugelassenen Indikationen des Antikörpers erteilt. Die Zulassung erfolgte auf Basis mehrerer klinischer Studien, in denen u.a. Daratumumab SC gegenüber der bisher zugelassenen intravenösen Applikationsweise (IV) sowohl in der Monotherapie als auch in Kombinationsregimen untersucht wurde.
Quelle: Journal Onkologie
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r/r Multiples Myelom: Kombinationstherapie Isatuximab + Pomalidomid und Dexamethason zugelassen

slide_2Die Europäische Kommission hat Isatuximab (Sarclisa®) in Kombination mit Pomalidomid und Dexamethason (POM-DEX) zur Behandlung des rezidivierten und refraktären Multiplen Myeloms (MM) bei Erwachsenen zugelassen, die mindestens 2 vorausgegangene Therapien, darunter Lenalidomid und einen Proteasom-Inhibitor (PI), erhalten haben und unter der letzten Therapie eine Krankheitsprogression zeigten.
Quelle: Journal Onkologie
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ASCO 2020 – Expertenperspektiven zu den wichtigsten Vorträgen über das multiple Myelom

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Die größte und wichtigste onkologische Tagung des Kalenderjahres, die jährliche wissenschaftliche Tagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO), fand vom 29. bis 31. Mai statt.

Myeloma Patients Europe nahm an diesem virtuellen Treffen teil und interviewte Dr. Katja Weisel, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, um die wichtigsten Myelom-Highlights der ASCO20 zusammenzufassen.

Video: ASCO Myeloma highlights … 

CAR-T Zelltherapie ist eine der vielversprechendsten Behandlungen bei einer Reihe von Krebsarten. In Myelom wurden sehr vielversprechende Ergebnisse während der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) vorgestellt. Dr. Hermann Einsele, Direktor der Klinik für Innere Medizin II am Universitätsklinikum Würzburg, fasst für Myeloma Patients Europe (MPE) die wichtigsten CAR-T-Zellen-Updates im Myelom auf der ASCO 2020 zusammen.

Video: ASCO20 – CAR-T cell therapy highlights in myeloma …

Quelle: Myeloma Patients Europe (MPE)


Zweites Webinar „Multiples Myelom und COVID-19“ für Myelompatienten und Angehörige


Termin:
Freitag, 3. Juli 2020, 08:00 – 09:00 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

Anmeldungslink: https://attendee.gotowebinar.com/register/6323049885958150416

In diesem Webinar gibt Herr Prof. Einsele ein Update zu den wichtigsten Empfehlungen für Myelompatienten in Zeiten der Lockerungen der Corona-Maßnahmen, berichtet über erste internationale Erfahrungen zum Verlauf von COVID-19 bei Myelompatienten und beantwortet dann Ihre Fragen zur schrittweisen Rückkehr zum Alltag.

Referent: Herr Prof. Dr. med. Hermann Einsele, Universitätsklinikum Würzburg

Herr Prof. Einsele ist Klinikdirektor der Abteilung für Hämatologie und Internistische Onkologie am Universitätsklinikum Würzburg. Zusätzlich ist er u.a. Leiter der Deutschen Studiengruppe Multiples Myelom (DSMM), Vorstandsmitglied des Europäischen Myelomnetzwerkes und des Deutschen Kompetenznetzes Maligne Lymphome und Chairman der Scientific Working Group Immunotherapy der European Hematology Association (EHA). Als international renommierter Myelomexperte ist er ein hervorragender Ansprechpartner für Ihre Fragen zum Umgang mit der Erkrankung in Zeiten des Coronavirus.

Schicken Sie Ihre Fragen gerne bereits vorab unter dem Betreff „Webinar“ an Myelom Deutschland e.V.: E-Mail: geschaeftsstelle@myelom-deutschland.de

Eine Initiative von Takeda Oncology in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Myelom Deutschland e.V.

Hinweis: Bitte haben Sie Verständnis, dass im Rahmen des Webinars keine individuellen Therapieempfehlungen gegeben werden können.
Bitte wenden Sie sich bei Fragen an Ihren behandelnden Arzt/Ihre behandelnde Ärztin.

Kurze Anleitung zur Teilnahme am Webinar

Plattform: „GoToWebinar“

So nehmen Sie am Webinar teil:

  1. Registrieren Sie sich mit dem Anmeldungslink:
    https://attendee.gotowebinar.com/register/6323049885958150416
    Sie erhalten dann eine Bestätigungs-E-Mail mit Ihren Einwahldaten.
    Optional – Prüfung der Systemvoraussetzungen: Wenn Sie sich zum ersten Mal zu einem Webinar mit GoToWebinar anmelden, führen Sie bitte eine Systemprüfung durch und klicken diesen Link an: https://support.goto.com/de/webinar/system-check-attendee-av
  2. Am Webinar teilnehmen: Am Tag des Webinars klicken Sie auf den Teilnahmelink in Ihrer Bestätigungs-E-Mail, um mit der Sitzung zu beginnen. Wählen Sie sich am besten 10-15 Minuten vor der Anfangszeit ein, dann können Sie den Ton in Ruhe einrichten und bei der technischen Einweisung zuhören.
  3. Ton einrichten (Symbol: Blaue Blume): Sobald Sie in die Sitzung gestartet sind, werden Sie aufgefordert, Ihr Audio einzurichten. Sie können zwischen zwei Möglichkeiten wählen: A) Sie verwenden das Mikrofon und die Lautsprecher Ihres Computers B) Sie wählen sich über Ihr Telefon ein – die Nummer finden Sie in Ihrer Bestätigungs-E-Mail

Weitere Informationen zur Teilnahme finden Sie auch auf der Hilfeseite von GoToWebinar unter: https://support.logmeininc.com/de/gotowebinar/how-to-join-attendees


Therapiemöglichkeiten der tumorassoziierten Fatigue

slide_2Tumorassoziierte Fatigue ist eine der häufigsten Nebenwirkungen von onkologischen Erkrankungen. Fatigue prägt sich in unterschiedlicher Art, Dauer und Intensität aus. Davon ist die körperliche, psychische und kognitive Ebene betroffen. Fatigue kann dabei sowohl den Alltag der Krebspatienten, die Rückkehr in die Arbeitstätigkeit als auch die gesundheitsbezogene Lebensqualität beeinträchtigen. Differentialdiagnosen sollten vor der Behandlung von Fatigue ausgeschlossen werden. Für die Behandlung von Fatigue wird ein multimodales Konzept empfohlen.
In der supportiven Therapie können Ernährung und körperliche Aktivität einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Fatigue leisten. Bezüglich komplementärer Behandlungsmethoden liegen eher inkonsistente Daten vor.
Quelle: Journal Onkologie
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Erstdiagnose und Therapie

slide_2Das Multiple Myelom (MM) ist die zweithäufigste hämatologische Systemerkrankung und wird als maligne Plasmazellneoplasie der Gruppe der Non-Hodgkin-Lymphome zugeordnet. Die Erkrankung betrifft v.a. ältere Menschen und nimmt daher aufgrund des steigenden Alters der Gesamtbevölkerung zu. Zur Diagnosestellung sind der Nachweis eines monoklonalen Proteins im Serum und/oder im Urin und eine mind. 10%ige Knochenmarkinfiltration durch klonale Plasmazellen bzw. der histologische Nachweis eines Plasmozytoms notwendig. Die behandlungsbedürftige Myelomerkrankung ist definiert durch das Vorhandensein bestimmter Endorganschäden bzw. den Nachweis spezifischer Biomarker. Der Einsatz neuer Substanzen wie den immunmodulatorischen Agenzien, Proteasom-Inhibitoren und monoklonalen Antikörpern in der ersten Therapielinie sowie im Rezidiv hat zu einem stetig verbesserten progressionsfreien (PFS) und Gesamtüberleben (OS) geführt. Weitere Behandlungsmöglichkeiten gegen neue Zielantigene, wie Immunkonjugate, bispezifische Antikörper und zelluläre Therapien (CAR-T-Zellen), sind derzeit in klinischer Erprobung.
Quelle: Journal Onkologie
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Therapien für Myelom-Patienten im Wandel der Zeit – Studien der GMMG-Studiengruppe

slide_2Die German Speaking Myeloma Multicenter Group (GMMG-Studiengruppe) führt seit ihrer Gründung 1996 innerhalb eines deutschlandweiten Netzwerks und internationaler Kooperation akademische Phase-II- und -III-Studien für Patienten mit Multiplem Myelom (MM) durch. Im Rahmen von forschungsinitiierten Studien („Investigator Initiated Trials“ (IITs)) wurden durch die GMMG überwiegend Studien zur Hochdosischemotherapie (HDT) mit anschließender autologer Blutstammzelltransplantation (HDT/autoSCT) unter der Einbindung von neuen Medikamenten (Thalidomid, Lenalidomid, Bortezomib) realisiert (GMMG-HD1 bis GMMG-MM5). Diese klinischen Studien verbesserten den Zugang der Patienten zu neuen Medikamenten.
Quelle: Journal Onkologie
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Rezidiviertes und refraktäres Multiples Myelom: Erfolgreiche neue Kombinationstherapie mit Elotuzumab

slide_2Für Patienten mit rezidiviertem und refraktärem Multiplem Myelom (MM) steht seit August 2019 eine neue Therapieoption zur Verfügung: Der monoklonale Antikörper Elotuzumab (Empliciti®) wurde in Kombination mit Pomalidomid und niedrig dosiertem Dexamethason zur Behandlung des rezidivierten und refraktären MM bei Erwachsenen zugelassen, die mind. 2 vorausgegangene Therapien, darunter Lenalidomid und einen Proteasom-Inhibitor, erhalten haben und unter der letzten Therapie eine Progression gezeigt haben (1).
Quelle: Journal Onkologie
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CHMP-Empfehlung für die subkutane Darreichungsform von Daratumumab

slide_2Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) empfiehlt die Zulassungserweiterung des vollhumanen monoklonalen CD38-Antikörpers Daratumumab als subkutane Injektion bei Patienten mit Multiplem Myelom (MM). Die neue subkutane Darreichungsform (SC) von Daratumumab ist in allen zugelassenen Indikationen des Antikörpers anwendbar.*
Quelle: Journal Onkologie
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rrMM: CHMP-Empfehlung für Isatuximab-Kombinationstherapie

slide_2Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur hat eine positive Opinion zu Isatuximab abgegeben. Der CHMP-Ausschuss empfiehlt, Isatuximab in Kombination mit Pomalidomid und Dexamethason (POM-DEX) als Behandlung für erwachsene Patienten mit rezidiviertem und refraktärem Multiplem Myelom (RRMM) zuzulassen. Diese Patienten müssen mindestens 2 vorausgegangene Therapien, darunter Lenalidomid und einen ProteasomInhibitor (PI), erhalten haben und unter der letzten Therapie eine Krankheitsprogression gezeigt haben.
Quelle: Journal Onkologie
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Achtsam und selbstwirksam mit der aktuellen Situation umgehen

slide_2Zahlreiche Menschen haben sich in den letzten Tagen mit ihren Sorgen und Ängsten an uns gewandt. Menschen mit geschwächtem Immunsystem durch eine Erkrankung oder nach einer belastenden Therapie sind anfälliger gegen Viren jeder Art. Deshalb haben wir uns in unserem Team der Ärztinnen und Ärzte zusammengetan und mit Kolleginnen und Kollegen der Naturheilkunde wie auch Homöopathie beraten. Wir möchten Ihnen einige Hinweise für Ihre medikamentöse und nicht-medikamentöse Vorbeugung geben. Natürlich sind dies Empfehlungen und Sie entscheiden persönlich, welche Sie wählen – dies gegebenenfalls in enger Abstimmung mit den Sie derzeit behandelnden Ärzten.
Quelle: Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V.
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Schmerztherapie: Cannabinoidbasierte Therapie mit Nabiximols

slide_2„Wenn andere Analgetika nicht ausreichend wirken, sind cannabinoidbasierte Therapien für Patienten mit schweren Schmerzzuständen eine echte Option”, erklärte PD Dr. Michael Überall, Nürnberg, 3 Jahre nach Inkrafttreten des sogenannten „Cannabisgesetzes”. Er gab jedoch zu bedenken, dass sich die verschiedenen Cannabinoide hinsichtlich Studienlage, Wirkstoffgehalt und Kosten deutlich unterscheiden.
Quelle: Journal Onkologie
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