Anti-Tumormittel aus dem Darm

slide_2Bestimmte Stoffwechselprodukte von Bakterien aus dem Darm machen Immunzellen aggressiver. Das zeigt eine neue Studie der Universitäten Würzburg und Marburg. Die Erkenntnisse könnten helfen, Krebstherapien zu verbessern. Es soll an der Entstehung chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen (CED) beteiligt sein, Diabetes auslösen, für Übergewicht sorgen, sogar neurologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose und Parkinson könnten hier ihre Ursachen haben – ganz zu schweigen von Depressionen und autistischen Störungen. Die Rede ist vom Mikrobiom – der gewaltigen Ansammlung von Bakterien im menschlichen Darm. Jeder Mensch trägt geschätzt rund 100 Billionen Bakterienzellen in seinem Verdauungstrakt, die mehreren tausend Arten angehören.
Quelle: Journal Onkologie
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r/rMM: Zunehmende Optionen in späten Therapielinien

slide_2Die Entwicklung der Proteasom-Inhibitoren, immunmodulierenden Therapien und monoklonalen Antikörper hat die Behandlungsmöglichkeiten des multiplen Myeloms in den letzten Jahren erheblich verbessert. Jedoch wird ein Teil der Patienten gegenüber diesen Substanzklassen refraktär. Neue Medikamente, darunter Belantamab Mafodotin, Selinexor, Melflufen, CAR-T-Zellen und Venetoclax, bieten auch bei stark vorbehandelten Patienten Therapieoptionen.
Quelle: Journal Onkologie
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Welche Rolle spielt das Mikrobiom bei Sepsis?

slide_2Der menschliche Darm, aber auch die Lunge des Menschen ist von Bakterien besiedelt. Die Gene, Proteine und Stoffwechselprodukte dieser Bakterien, das sogenannten Mikrobiom, setzt sich individuell zusammen. Diese Unterschiede können Einfluss auf den Verlauf von Erkrankungen haben.
Eine neue Nachwuchsgruppe unter der Leitung von Prof. Dr. Folker Meyer, Universität DuisburgEssen, will diese Daten nun gezielt auswerten, um das Verständnis von Krankheiten wie der Sepsis zu verbessern. Die Gruppe ist am Institut für Künstliche Intelligenz in der Medizin des Universitätsklinikums Essen angesiedelt. Sie wird von der Medizininformatik-Initiative und Smart Medical Technology for Healthcare (SMITH) in den kommenden 5 Jahren mit 1,2 Millionen Euro gefördert.
Quelle: Journal Onkologie
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Broschüre: Sepsis geht alle an! was Sie darüber wissen sollten


RRMM: CHMP-Zulassungsempfehlung für Ide-Cel

slide_2Idecabtagen vicleucel erhält als erste CAR-T-Zelltherapie für erwachsene Patienten mit einem rezidivierten und refraktären Multiplen Myelom (RRMM) eine Zulassungsempfehlung des Ausschusses für Humanarzneimittel CHMP (Committee for Medicinal Products for Human Use). Die Zulassungsempfehlung basiert auf den Ergebnissen der zulassungsrelevanten KarMMa-Studie.
Quelle: Journal Onkologie
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Zulassung von Isatuximab im 1. Rezidiv

slide_2Mit der Zulassungserweiterung von Isatuximab in Kombination mit Carfilzomib/Dexamethason (Kd) kann der Anti-CD38-Antikörper beim Multiplen Myelom (MM) jetzt ab dem ersten Rezidiv eingesetzt werden. Basis der EU-Zulassung ist die Phase-III-Studie IKEMA mit MM-Patienten nach 1-3 Vortherapien, in der die Isatuximab-Kombination das Risiko für Progress oder Tod im Vergleich zum Standardarm nahezu halbierte (HR=0,531; 99%-KI: 0,318-0,889).
Quelle: Journal Onkologie
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Psychoonkologie Broschüre „Angehörige als Mitbetroffene“

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Anknüpfend an unser letztes Advisory Board möchten wir Ihnen ein Update zum Thema „Psychoonkologie / Angehörige“ geben, über das wir im Meeting gesprochen hatten.

Und zwar freuen wir uns sehr, Sie heute über unsere fertige neue Psychoonkologie Broschüre „Angehörige als Mitbetroffene“ informieren zu können. Die Broschüre wurde in Zusammenarbeit mit dem Psychoonkologen Prof. Dr. Matthias Gründel erstellt und es sind Erfahrungen, Tipps und Zitate von Patienten und Angehörigen mit eingeflossen.

Quelle: Takeda
Die Broschüre finden Sie unter folgendem Link auf der Takeda Website als PDF zum Download:
www.takeda-onkologie.de/psychoonkologie/fuer-angehoerige/angehoerige-als-mitbetroffene


COVID-19: Entwicklung eines speziellen Impfstoffs für Krebspatienten

slide_2Bis es ausreichend Impfstoff für alle gibt, wird die COVID-19-Impfung bevorzugt Risikogruppen für einen schweren Verlauf der Erkrankung angeboten, darunter Krebspatienten. Sie haben daher viele Fragen zur Impfung in ihrer individuellen Erkrankungssituation und zur Sicherheit der verschiedenen Impfstoffe. Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums informiert Betroffene auf dem aktuellsten Stand der Erkenntnisse.
Quelle: Journal Onkologie
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Impfungen bei Patienten mit Multiplem Myelom einschließlich COVID-19-Impfempfehlung

slide_2Bei Patienten mit Multiplem Myelom (MM) ist häufig die Immunabwehr geschwächt, sodass sie besonders anfällig für Infektionen sind. Ursachen hierfür sind neben der Krankheit selbst auch die Nebenwirkungen der Therapiemaßnahmen und weitere Risikofaktoren wie höheres Alter. Da Infektionen zu den häufigsten nicht Myelom-bedingten Todesursachen zählen, ist es von zentraler Bedeutung, das Infektionsrisiko weitestgehend zu reduzieren. Impfungen sollten daher ein wesentlicher Teil des Gesamtbehandlungskonzepts bei Krebserkrankungen sein. Univ. Prof. Dr. Heinz Ludwig, Wien, berichtete auf dem 8. Heidelberger Myeloma Workshop über Impfungen, die für Patienten mit MM empfohlen werden. Dazu gehört auch die Impfung gegen COVID-19.
Quelle: Journal Onkologie
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COVID-19-Impfung: Häufige Fragen von Krebspatienten

slide_2Bis es ausreichend Impfstoff für alle gibt, wird die COVID-19-Impfung bevorzugt Risikogruppen für einen schweren Verlauf der Erkrankung angeboten, darunter Krebspatienten. Sie haben daher viele Fragen zur Impfung in ihrer individuellen Erkrankungssituation und zur Sicherheit der verschiedenen Impfstoffe. Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums informiert Betroffene auf dem aktuellsten Stand der Erkenntnisse.
Quelle: Journal Onkologie
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Smoldering Multiples Myelom

slide_2Beim Smoldering Multiplen Myelom (SMM) – dem schwelenden Multiplen Myelom – handelt es sich um eine asymptomatische proliferative Plasmazellerkrankung, welche im Vergleich zur Monoklonalen Gammopathie unklarer Signifikanz (MGUS) mit einem deutlich erhöhten Risiko eines Übergangs in ein symptomatisches bzw. therapiebedürftiges Multiples Myelom (MM) verbunden ist. Basierend auf der erst kürzlich eingeführten 2/20/20-Regel erfolgt die Unterteilung in 3 Progressrisikogruppen unter Berücksichtigung des M-Proteins im Serum, des Plasmazellanteils im Knochenmark und der Ratio aus involvierter und nicht-involvierter freier Leichtkette im Serum. Zugelassene Therapiemöglichkeiten für das SMM bestehen zum aktuellen Zeitpunkt nicht. Im Falle einer Hochrisikokonstellation empfiehlt sich eine Behandlung im Rahmen von klinischen Studien.
Quelle: Journal Onkologie
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Zweite Indikation für Isatuximab zugelassen

slide_2Am 15. April hat die Europäische Kommission Isatuximab (Sarclisa®) in Kombination mit Carfilzomib und Dexamethason (Kd) für die Behandlung von Erwachsenen mit rezidiviertem Multiplem Myelom, die mindestens eine vorausgegangene Therapie erhalten haben, zugelassen. Dies ist die zweite Zulassung von Isatuximab in Kombination mit einer Standardtherapie durch die Europäische Kommission in weniger als 12 Monaten.
Quelle: Journal Onkologie
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Krebsinstitutionen senden Notruf an Politik und Bevölkerung: Versorgung von Krebspatienten hochgefährdet

slide_2Dramatisch steigende Corona-Infektionszahlen und Intensivstationen, die keine Patienten mehr aufnehmen können – für Menschen mit schwerwiegenden Erkrankungen wie Krebs wird die Situation aufgrund zunehmender Versorgungsengpässe immer besorgniserregender. Die Corona Task Force von Deutscher Krebshilfe, dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zeichnet ein düsteres Bild: Sollte sich die Lage nicht kurzfristig entspannen, droht ein Kollaps des Versorgungssystems. Viele Patienten könnten dann nicht mehr intensivmedizinisch behandelt werden, mit heute noch gar nicht absehbaren Folgen.
Quelle: Journal Onkologie
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CAR-T-Zell-Therapie beim Multiplen Myelom: Weitere Chance nach mehreren Rezidiven

slide_2Trotz großer Fortschritte in der Behandlung gibt es immer noch Patienten z.B. mit mehrfach rezidiviertem Multiplem Myelom (MM), deren Prognose nicht gut ist. Denn mit jeder weiteren Therapielinie sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit (OS) von median 68,3 Monaten bei First lineTherapie auf 14,7 Monate bei Beginn des vierten Regimes. Die CAR T-Zell-Therapie könnte in dieser Situation eine zusätzliche Option bieten.
Quelle: Journal Onkologie
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RRMM: Europäische Kommission erteilt bedingte Zulassung für Selinexor + Dexamethason

slide_2Selinexor (NEXPOVIO®) in Kombination mit Dexamethason hat von der Europäischen Kommission die bedingte Zulassung für die Behandlung erwachsener Patienten mit Multiplem Myelom (MM) erhalten, die mind. 4 vorangegangene Therapielinien erhalten haben, deren Krankheit refraktär gegenüber mind. 2 Proteasom-Inhibitoren, 2 immunmodulatorischen Wirkstoffen und einem monoklonalen AntiCD38-Antikörper ist, und die ein Fortschreiten der Krankheit unter der letzten Therapie gezeigt haben.
Quelle: Journal Onkologie
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Fact Sheet – Training bei Knochenmetastasen und Osteolysen

slide_2Knochenmetastasen oder ossäre Metastasen (OSS) sind bösartige sekundäre Knochentumore, die durch Metastasierung von Tumorzellen eines Primärtumors entstehen. Sie können mit Schmerzen, Instabilität und eingeschränkter Lebensqualität einhergehen und stellen eine häufige Komplikation bei fortgeschrittenen Krebserkrankungen dar.

Als Osteolysen bezeichnet man im onkologischen Kontext Läsionen des Knochengewebes, die u.a.charakteristisch sind für das Multiplen Myelom. Sie entstehen durch eine erhöhte Osteoklasten- und reduzierte Osteoblastenaktivität. Osteolysen beim Multiplen Myelom zählen je nach Definition nicht zu den Knochenmetastasen, sind jedoch ebenfalls mit Schmerzen, Instabilität und eingeschränkter Lebensqualität verbunden.

Weitere Infos zu passenden, onkologischen Bewegungsangeboten in allen Phasen der Behandlung (Akut-, Reha- und Nachsorgephase) sowie Therapienebenwirkungen, Sport und Krebsdiagnose, Abrechnungsmöglichkeiten, Projekte und Studien finden Sie auch auf der Website von OnkoAktiv.

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HEIDELBERG: Einladung: Multiples Myelom Patienten – Onlineforum / 28.04.2021

slide_2Das Universitätsklinikum Heidelberg möchte Sie gerne zu der bevorstehenden Veranstaltungen im Online – Format einladen.
Das Online – Patientenforum werden durch Referenten der Sektion Multiples Myelom, sowie Kooperationspartner aus anderen Kliniken gestaltet. Nach dem Vortrag wird es jeweils die Möglichkeit geben, schriftlich Fragen einzureichen, die dann in der Frage-Antwort Runde beantwortet werden.
Folgender Termin und Themen bieten wir Ihnen aktuell an

28.04.2021/15:30/Neues von der GMMG/Prof. Dr. med. Hartmut Goldschmidt

Die aktuellen Termine finden Sie auch im Internet unter https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/events/newsroom/events

Bitte melden Sie sich bei Interesse direkt bei Nina Recke (Kontakt Nina.Recke(at)med.uni-heidelberg.de / Tel.: 06221 56 8009) für die jeweilige Veranstaltung an.

Flyer Multiples Myelom Online Patientenforen


Neue Therapieoptionen bei kardialer Amyloidose

slide_2Die Langzeitprognose der kardialen Amyloidose ist zwar nach wie vor schlecht, neue Medikamente geben aber Anlass zu vorsichtigem Optimismus. Amyloidosen sind eine Gruppe von Erkrankungen, bei denen es zur Ablagerung von Proteinkomplexen im Gewebe kommt. Zu den am häufigsten betroffenen Organen gehört das Herz. Hier gilt es, 2 wesentliche Ätiologien zu unterscheiden: Die ALAmyloidose wird durch krankhafte Ablagerungen von freien Leichtketten ausgelöst. Sie tritt v.a. im Rahmen von hämatologischen Erkrankungen (Multiplen Myelomen, monoklonalen Gammopathien oder B-Zell-Lymphomen) auf. „Bei der ATTR-Amyloidose wird im Herzen hingegen vermehrt Transthyretin, ein in der Leber gebildetes Transportprotein, abgelagert“, erläutert Ass.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Marc-Michael Zaruba, Universitätsklinik für Kardiologie und Angiologie, Medizinische Universität Innsbruck. Einerseits kann das ein mutiertes Transthyretin sein, im Alter aber auch unverändertes Transthyretin (= Wildtyp-ATTR-Amyloidose). Klinisch findet man bei den Patienten meist eine restriktive Kardiomyopathie.
Quelle: Journal Onkologie
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Online-Patienten-Videos: „COVID-19 beim Myelompatienten …“ und „Lebensqualität und psychisches Wohlbefinden bei Multiplen Myelom …“

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Die Online-Patientenseminare

  • „COVID-19 beim Myelompatienten: Risiko, Therapie und Impfung“ mit Dr. med. Nicola Giesen
  • „Lebensqualität und psychisches Wohlbefinden bei Multiplen Myelom – Was kann ich für mich tun?“ mit PD Dr. med. Imad Maatouk

stehen nun mit folgendem Link Patientenforum – Myelomtage 2021
und mit den Zugangsdaten

Benutzername: patientenforum
Passwort: myelom2021

zur Verfügung.


Aktuelle vielversprechende Studienergebnisse zu Isatuximab

slide_2Wie Prof. Dr. Hartmut Goldschmidt, Heidelberg, im Rahmen des ASH-Kongresses darlegte, kann mit Hilfe des Anti-CD38-Antikörpers Isatuximab sowohl bei Patienten mit neu diagnostiziertem als auch rezidiviertem und refraktärem Multiplen Myelom (r/r MM) die Prognose verbessert werden. In der Therapie des MM wurden in den letzten Jahren große Fortschritte erzielt. Dennoch besteht ein hoher medizinischer Bedarf an neuen Medikamenten, da fast alle Patienten ein Rezidiv erleiden und refraktär werden. In der 4. Therapielinie wird noch eine Remissionsdauer von ca. 4 Monaten erzielt und komplette Remissionen (CR) oder stringente komplette Remissionen (sCR) sind mit etwa 3% sehr selten, sagte Goldschmidt.
Quelle: Journal Onkologie
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