Hopp Stiftung spendet 12,5 Millionen Euro für das Heidelberger Myelomzentrum

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Dietmar Hopp Stiftung sagt Förderung des Heidelberger Myelomzentrums für weitere fünf Jahre zu: Mit rund 12,5 Millionen Euro und einer Erweiterung von Biobank und Patientenregister soll der Knochenmarkkrebs Multiples Myelom bei Patienten präziser klassifiziert und es sollen individuelle Therapien gefunden werden.

Wer heute an Multiplem Myelom erkrankt – einer seltenen Form des Knochenmarkkrebses ­- hat dank moderner Therapien im Durchschnitt eine doppelt so hohe Überlebenszeit wie noch vor 20 Jahren. Doch meistens kehrt der Krebs früher oder später zurück und trotzt dann oft der Therapie. „Wir benötigen dringend neue, innovative Konzepte.

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Hoffnung auf Krebsheilung für 400000 Euro

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Neue Therapien stehen in Europa vor der Zulassung. Sie könnten die Krebsbehandlung revolutionieren. Was wäre der Preis für den Sieg über den Krebs?

Für manche Patienten sind sie die letzte Hoffnung, Ärzte halten sie für einen Meilenstein in der Krebstherapie: manipulierte körpereigene Zellen, die den Krebs bekämpfen. Statt Operieren, Bestrahlen oder Chemiekeule kommt jetzt CAR-T. In Amerika sind zwei Präparate nach dem Verfahren seit einem Jahr im Einsatz. In Europa wird die Zulassung der auf den einzelnen Patienten zugeschnittenen Therapie mit „lebendem Medikament“ im September erwartet, die Europäische Arzneimittelbehörde hat das im Juni empfohlen.

Die Erwartungen sind gewaltig. Sie reichen bis zum Heilsversprechen, dass der Blut- und Lymphdrüsenkrebs bei bisher Todgeweihten völlig verschwindet. Kronzeugin dafür ist Emily Whitehead. Bei der jungen Amerikanerin, die die Ärzte fast aufgegeben hatten, sei der Blutkrebs nach der Behandlung nicht mehr nachweisbar. Auf Fotos posiert die Teenagerin lachend mit dem Schild „6 Jahre krebsfrei“.

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WELCHE ERHALTUNGSTHERAPIE IST BEIM MULTIPLEN MYELOM DIE BESTE?

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In einer großen Metaanalyse untersuchten Wissenschaftler, welche Erhaltungstherapie sich in den letzten 20 Jahren am meisten bewährt hat.

Wenn beim multiplen Myelom die erste Therapie beendet wurde, ist eine Erhaltungstherapie möglich, um die Krankheit in Schach zu halten und einen Rückfall zu verhindern. Für diese Erhaltungstherapie ist derzeit der Wirkstoff Lenalidomid der wirksamste, wie aus einer zusammenfassenden Analyse über elf Studien der vergangenen 20 Jahre in der Fachzeitschrift JAMA Oncology hervorgeht.
Quelle: ONKO Internetportal
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2. Myelom Deutschland e.V. Patienten-Kongress in Hellwege (Rotenburg/Wümme)

Unser 2. Patienten-Kongress vom 14. bis 15. Juli in Hellwege war für alle Beteiligten ein voller Erfolg. In Kooperation mit Herrn Dr. Heits, Chefarzt der Hämatologie im Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg/W, begrüßten wir im gastfreundlichen Prüser’s Gasthof – Landhotel mit Charme – in Hellwege 110 TeilnehmerInnen, Gruppenleiter und Vorstandsmitglieder von Myelom Deutschland e.V.

Patienten, Angehörige und Interessierte konnten sich umfassend über das Krankheitsbild Multiples Myelom, Ernährung bei Krebs, Komplementärmedizin, Arbeits- und Sozialrecht informieren. Myelom Spezialisten und kompetente Fachexperten der Universitätskliniken Heidelberg, Hamburg, Bremen und Rostock berichteten über neue Erkenntnisse aus Medizin und Forschung sowie über neue und zukunftsorientierte Therapiemöglichkeiten, Wirkungen und Nebenwirkungen in patientenverständlicher Sprache. Darüber hinaus erhielten die Teilnehmer einen Einblick in die Wichtigkeit der Komplementär- und Ernährungsmedizin und wie wichtig das Hinterlegen einer Patientenverfügung – nicht nur für Kranke – ist. Nach jedem Thema gab es ausreichend Zeit, persönliche Fragen zu stellen. Am Informationsstand, während der Pausen und der Abendveranstaltung haben Teilnehmer die Gelegenheit genutzt, um ihre Erfahrungen auszutauschen.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern, die unseren Kongress besucht haben und hoffen sehr, dass wir mit unseren Themen und Vorträgen helfen konnten, das Krankheitsbild Multiples Myelom besser zu verstehen. Eines unserer Ziele war es, Betroffenen durch Gespräche mit Ärzten, Vertretern der Selbsthilfegruppen und Mitbetroffenen Kraft, Zuversicht und Hoffnung mit auf den Weg nach Hause zu geben. Ein weiteres sehr wichtiges Ziel wird in den nächsten Wochen für betroffene Patienten erreicht, nämlich die Gründung einer Selbsthilfeinitiative in Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Heits und seinem Team und mit Unterstützung von Myelom Deutschland e.V.
Nicht zuletzt bedanken wir uns bei allen Förderern, Spendern und Sponsoren, die durch Ihre Unterstützung den Kongress ermöglichten und zum Erfolg führten.

In seinem Abschlusswort brachte Herr Dr. Heits seine Freude zu dieser sehr gelungenen Veranstaltung mit den Worten: „Ich bin erstaunt, wieviel Teilnehmer aus ganz Deutschland zu uns in das kleine Rotenburg gekommen sind, um an dem Patientenkongress teilzunehmen“ zum Ausdruck. Er merkte auch an, dass wegen der auffällig hohen Anzahl von hämatologischen Erkrankungen – insbesondere dem Multiplen Myelom – in der Umgebung von Rotenburg/Wümme Unterstützungsbedarf der Betroffenen durch eine Selbsthilfegruppe in Ergänzung zu seiner medizinischen und therapeutischen Behandlung im Agaplesion Diakonieklinikum besteht.

Begleitet wurde der Patientenkongress u.a. mit Veröffentlichung eines Presseartikels in der Kreiszeitung sowie dem Fernsehbeitrag des Nordmagazins von NDR3.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen beim nächsten Kongress, eventuell schon 2019.

Im Namen des Vorstandes
Brigitte Reimann (Vorsitzende)


App zur Unterstützung der Therapietreue bei Patienten mit Multiplem Myelom

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Seit Januar 2017 bietet Takeda in Deutschland eine orale Krebstherapie für erwachsene Patienten mit Multiplem Myelom an. Um diese Patienten und ihre Angehörigen bei der Therapieadhärenz innerhalb eines komplett oralen Therapieregimes zu unterstützen, hat Takeda in diesem Jahr eine mobile App für Smartphones gelauncht. Dabei entschied sich Takeda Oncology zur Kooperation mit Medisafe, dem weltweit führenden Anbieter von personalisierten, mobilen Gesundheitslösungen.
Quelle: Journal Onkologie
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Einmal wöchentliches, hochdosiertes Kyprolis liefert tieferes Ansprechen und längere Remissionen als zweimal wöchentliches Kyprolis (ASCO & EHA 2018)

Zwischenergebnisse der klinischen Phase-3-Studie „ARROW“ zeigen, dass einmal wöchentliches, hochdosiertes Kyprolis zu höheren Ansprechraten und längeren Remissionen bei Patienten mit rezidiviertem / refraktärem Myelom führt als zweimal wöchentliches, niedrigdosiertes Kyprolis (Carfil­zomib).
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Prof. Dr. med. Hartmut Goldschmidt berichtet vom 23. Kongress der European Hematology Association (EHA)

slide_2Vom 14. bis 17. Juni 2018 trafen sich rund 10.000 Ärzte und Wissenschaftler aus Europa und fünf weiteren Kontinenten zum 23. Kongress der European Hematology Association (EHA) in Stockholm. Im Mittelpunkt standen aktuelle Forschungsergebnisse sowie neue Standards der klinischen Versorgung von Patienten mit hämatologischen Erkrankungen.
Das KML informiert in seine Reihe „LymphomKompetenz KOMPAKT“ mit Video-Berichten vom EHA 2018.
Von relevanten Studienergebnissen und neuen Entwicklungen im Bereich Multiples Myelom berichtet Prof. Dr. med. Hartmut Goldschmidt (Leiter der Sektion Multiples Myelom der Medizinischen Klinik V und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg | Leiter der German-Speaking Myeloma Multicenter Study Group (GMMG) | Beiratsmitglied im Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V.)
Quelle: Das Kompetenznetz (KML | Information & Kommunikation)
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Forscher finden keine Krankheitsprogression und häufiges Verschwinden der Krankheit in Leichtketten-MGUS-Studie

Die Ergebnisse einer neuen Studie von Forschern in Deutschland zeigen, dass die monoklonale Leichtketten-Gammopathie unklarer Signifikanz (MGUS) eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit hat, zu einem symptomatischen multiplen Myelom fortzuschreiten.
Die deutschen Forscher fanden heraus, dass bei einer medianen Nachbeob­achtungszeit von 11,5 Jahren bei keiner der 75 Personen in ihrer Studie, die eine Leichtketten-MGUS hatten, die MGUS zu einem symptomatischen multiplen Myelom, einer Amyloidose oder einer verwandten Krankheit weiter­entwickelte.
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Könnte ein Jahrzehnte altes Antibiotikum Anti-Myelom-Aktivität haben?

Mitten in der jährlichen Konferenzsaison Ende Mai/Anfang Juni, in der viele Ergebnisse von grossen klinischen Studien präsentiert werden, ist es viel­leicht erfrischend zu erfahren, dass ein kleines Forschungsprojekt eine bisher unerforschte potenzielle Myelomtherapie aufgedeckt hat.

Ärzte in Neuseeland haben Anzeichen dafür gefunden, dass Roxi­thro­mycin, ein Antibiotikum, das vor mehr als 30 Jahren erstmals eingesetzt wurde, Antimyelom-Aktivität haben könnte. Die Ärzte teilten ihren Befund in einem im vergangenen Monat veröffentlichten Fallbericht mit.
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bb2121 beeindruckt weiterhin als potenzielle neue Myelomtherapie (ASCO 2018)

Aktualisierte Ergebnisse einer Phase-1-Studie mit bb2121 bei Patienten mit rezidiviertem multiplen Myelom wurden am vergangenen Freitag auf der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) präsen­tiert. bb2121 ist eine potenzielle neue Myelombehandlung auf dem Gebiet der chimerischen Antigenrezeptor (CAR) T-Zellen-Therapien.

Die auf dem diesjährigen ASCO-Treffen präsentierten Ergebnisse bestä­ti­gen die bisherigen Ergebnisse, dass bb2121 eine erhebliche Aktivität gegen das Myelom aufweist.
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ASCO 2018 Update – Expertenperspektiven zu den wichtigsten Vorträgen über das multiple Myelom

Die diesjährige Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) begann am Freitag, den 1. Juni, und läuft bis zum Dienstag, den 5.Juni.

Jeden Tag gab es Vorträge über das multiple Myelom. Die Hauptveranstaltung mit Vorträgen über das Myelom fand jedoch am Freitag statt. Forschung, die in Vorträgen zusammengefasst wird, ist in der Regel besonders wichtig, entweder weil das Thema selbst wichtig ist oder weil die Ergebnisse auf umfangreichen Beweisen beruhen (z.B. einer umfangreichen klinischen Studie).
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Zwei Darzalex-Studien gestoppt; wenig Einfluss auf den Einsatz beim multiplen Myelom erwartet

Janssen Biotech, die Tochtergesellschaft von Johnson & Johnson, die die Myelom-Therapie Darzalex weltweit vermarktet, hat beschlossen, zwei klinische Studien einzustellen, in denen das Medikament in Kombination mit anderen Krebsbehandlungen getestet wird.

Eine der Darzalex-Studien betrifft Patienten mit metastasierendem, nicht-klein­zelligem Lungenkrebs, während die andere Studie Patienten mit rezidivieren­dem oder refraktärem multiplem Myelom betrifft.
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Langsames Ansprechen auf Erstbehandlung kann Zeichen besserer Prognose beim multiplen Myelom sein

Ergebnisse einer retrospektiven, an der Mayo Klinik durchgeführten Studie zeigen, dass Myelompatienten, die langsam auf ihre Erstbehandlung ansprechen, ein besseres Gesamtüberleben haben.
Genauer gesagt finden die Autoren der neuen Studie, dass neu diagnostizierte Patienten, die mehr als 120 Tage benötigen, um ihr bestes Ansprechen auf die Erstbehandlung zu erreichen, ein besseres progressionsfreies und Gesamtüberleben hatten als Patienten, die ihr bestes Ansprechen in 120 Tagen oder weniger erreichten.
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4. Webinar zum Thema „Kommunikation mit Familie und Freunden“

Das nächste Webinar zum Thema „Kommunikation mit Familie und Freunden“  findet statt

am Donnerstag, den 21.06.2018
von 18:00 Uhr – 18:45 Uhr
Referentin: Frauke Haffner, Diplom-Psychologin am Comprehensive Cancer Center, Charité Berlin

Frau Frauke Haffner zu den Inhalten des Webinars:

„Trifft eine Krebserkrankung ein Familienmitglied, ist meist die gesamte Familie betroffen. Dies kann große Verunsicherung auslösen, die eigene Belastung zu zeigen und dazu führen, dass alle den Fokus auf Hoffnung legen, aber die Verzweiflung voreinander verstecken. Eine Ermutigung zum „Sowohl-als-auch“.

Die Anmeldung zum nächsten Webinar finden Sie hier …


Studien beim Multiplen Myelom

slide_2Seit 2015 konnten dank einer hohen Studienaktivität 5 neue Substanzen zur Therapie des rezidivierten/refraktären Multiplen Myeloms (rrMM) zugelassen werden. Aktuelle Studien untersuchen neben dem Einsatz dieser Substanzen in der Erstlinientherapie neue Vertreter bekannter und neuer Substanzklassen. Bei Letzteren ist die Studienaktivität, wie auch bei vielen anderen onkologischen Entitäten, aktuell im Bereich der Immuntherapien besonders hoch.
Quelle: Journal Onkologie
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Aktueller Stellenwert der autologen Transplantation beim neudiagnostizierten Myelom-Patienten

slide_2Der Einzug neuer Medikamente der zweiten und dritten Generation sowie die Etablierung der monoklonalen Antikörper hat die Therapie des Multiplen Myeloms (MM) in den letzten Jahren revolutioniert. Durch die Verwendung von 3- und 4-Fach-Kombinationen können immer tiefere und lang anhaltende Remissionen bei günstigem Profil unerwünschter Wirkungen (AEs) erzielt werden, sodass der Stellenwert der autologen Stammzelltransplantation (autoSCT) mit jeder neuen Zulassung in Frage gestellt wurde.
Quelle: Journal Onkologie
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Immuntherapie mit CAR-T Zellen beim Multiplen Myelom

slide_2Zum Jahresbeginn startete ein neues, von der EU gefördertes Projekt zur Krebsimmuntherapie: CARAMBA. Ziel ist es, die revolutionäre Immuntherapie mit CAR-T Zellen für die Behandlung des Multiplen Myeloms in die klinische Anwendung zu überführen.
An dem internationalen Forschungsvorhaben arbeiten zehn Partner aus 6 EU-Ländern mit, darunter 4 klinische Spitzenzentren in der Krebsmedizin: neben dem Uniklinikum Würzburg (UKW), das als koordinierende Einrichtung das Projekt leitet, sind das italienische Ospedale San Raffaele (Mailand), die spanische Universidad de Navarra (Pamplona) und das französische Centre Hospitalier Regional et Universitaire de Lille (Lille) vertreten.
Quelle: Journal Onkologie
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3. Webinar zum Thema „Falsche Fragen gibt es nicht – Kommunikation mit dem Behandlungsteam“

maennchen-grossDas nächste Webinar zum Thema „Falsche Fragen gibt es nicht – Kommunikation mit dem Behandlungsteam“ findet statt

am Donnerstag, den 22.03.2018
von 18:00 Uhr – 18:45 Uhr
Referentin: Frau PD Dr. Monika Keller, Senior Consultant, Allgemeine Innere Medizin & Psychosomatik Ambulanz des Universitätsklinikums Heidelberg

PD Dr. Monika Keller zu den Inhalten des Webinars:

„Nicht immer verlaufen Gespräche zwischen Patienten, ihren Angehörigen und dem Arzt wie erhofft. Der Vortrag vermittelt Anregungen, was Sie beitragen können, dass die Ärztin/der Arzt auf Ihre Anliegen so eingeht, wie Sie es sich wünschen. Fragen der Teilnehmer sind ausdrücklich erwünscht.“

Die Anmeldung zum nächsten Webinar finden Sie hier …


Deutscher Krebspreis geht an den Heidelberger Hämatoonkologen Hartmut Goldschmidt

Würdigung eines über 25jährigen Engagements für die Erforschung und Therapieoptimierung des Multiplen Myeloms: Prof. Dr. Hartmut Goldschmidt, Universitätsklinikum und Nationales Centrum für Tumorerkrankungen Heidelberg, erhält am 22. Februar den Deutschen Krebspreis für seine wegweisenden Forschungsarbeiten zu dieser zweithäufigsten Blutkrebsart.
Quelle: Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg, Pressemitteilung 19/2018
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