Anämie

Blutarmut – Verminderung der roten Blutkörperchen oder ihres Blutfarbstoffgehalts – Folge von Blutverlusten, von verminderter Blutfarbstoffbildung durch Mangel an Spurenelementen (z.B. Eisen und Kobalt), von verminderter Blutkörperchenbildung durch Erkrankungen des Knochenmarks, von vermehrtem Blutkörperchenzerfall durch Vergiftungen und Stoffwechselstörungen. Die perniziöse [»gefährliche«] Anämie beruht auf einer Störung der blutbildenden Fermente in Magen und Leber und auf einem Mangel an Vitamin B12. Anämie führt zu einer verminderten körperlichen Belastungsfähigkeit mit Störungen der Immunabwehr des Patienten.