Calcium (Ca)

Calcium (Ca) ist am Aufbau von Knochen und Zähnen beteiligt und gibt ihnen die nötige Festigkeit. Von ca. 1,5 kg Calcium im Körper sind 98 % in den Knochen gespeichert, der Rest zirkuliert im Blut. Calcium spielt auch eine wichtige Rolle bei der Reizübertragung von Nerven auf die Muskeln sowie bei der Blutgerinnung. Außerdem reguliert Calcium die Durchlässigkeit der Zellwände. Ein chronischer Mangel an Calcium zeigt sich in trockener, rissiger Haut, Haarausfall und Querrillen an den Nägeln. Schwerer Calciummangel äußert sich in Knochenveränderungen und Muskelkrämpfen. Der tägliche Calciumbedarf liegt zwischen 0,5 und 1,2 g. PMM-Patienten benötigen wegen des erhöhten Calciumverlustes eher mehr Calcium als gesunde Menschen (insbesondere Käse und andere Milchprodukte enthalten viel Ca und Vitamin D). Übergewicht fördert ebenso wie Nikotin und übermäßiger Alkohol-, Kaffee- und Teegenuss eine vorzeitige Knochenentkalkung. Immobilität und Bettlägerigkeit führen nicht nur zu einer Muskelschwäche, sondern auch zu einer erheblichen Abnahme des Knochenkalksalzgehalts.