Eiweisgruppen in der Serum-Eiweißelektrophorese

Bluteiweiße setzen sich aus verschiedenen Aminosäuren zusammen und können mit Hilfe der Serum-Eiweißelektrophorese in fünf Gruppen aufgeschlüsselt werden:

• Albumine
• a (Alpha)1 – Globuline
• a (Alpha)2 – Globuline
• b (Beta) – Globuline
• g (Gamma)- Globuline

Referenzbereich: (nach Zylka-Menhorn)
Albumine: 59 % – 72 %
Alpha 1 : 1,3 % – 4,5 %
Alpha 2 : 4,5 % – 10 %
Beta : 6,5 % – 13 %
Gamma : 10,5 % – 18 %

Die größte Gruppe der Bluteiweiße sind die Albumine. Die übrigen Eiweiße werden als Globuline bezeichnet. Bei akuten und chronischen Entzündungen beispielsweise verändern sich Menge und Form der Eiweißgruppen. Beim Plasmozytom/Multiplen Myelom ist ein spezifisches Eiweiß (Antikörper, Immunglobulin) erhöht, welches von den Myelomzellen produziert wird und welches auch als Paraprotein bezeichnet wird. Im Serum-Eiweißelektrophorese-Diagramm kann man das Paraprotein oft als spitze hohe Zacke im Bereich der g – Globuline erkennen. Diese Zacke wird als M – Spitze oder M – Gradient (monoklonales Immunglobulin) bezeichnet.